Jost Druck AG entscheidet sich für Speedmaster SX 52

Die Jost Druck AG in Hünibach hat in den kleinformatigen Bogenoffset investiert und sich für eine Speedmaster SX 52-4 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) entschieden. Die neue Vierfarbenmaschine schliesst die Lücke zwischen dem digitalen Druckverfahren und dem 50/70-Format im Bogenoffset.«Für viele kleinformatige Druckaufträge ist allein der Bogenoffset das wirtschaftliche Druckverfahren», sagt der Mitinhaber und Geschäftsführer Bruno Schaub. Druckerzeugnisse, die früher mangels geeigneter Produktionstechnik auf einem Digitaldrucksystem oder auf einer Bogenoffsetmaschine im 50/70-Format produziert wurden, konzentriert die Jost Druck AG jetzt auf der Speedmaster SX 52. Besonders für schwere Druckformen mit Volltonflächen, für Aufträge mit reinen Pantonefarbtönen oder für die höheren Kuvertauflagen ist sie in Bezug auf die Druckergebnisse und die Wirtschaftlichkeit ein unverzichtbares Werkzeug. «Bei mehreren Anwendern konnten wir uns von den vielseitigen und einzigartigen Qualitäten der Speedmaster SX 52 überzeugen», bestätigt der Mitinhaber und Verwaltungsratspräsident Beat Hodler.Bei der Speedmaster SX 52 der Jost Druck AG handelt es sich um ein Modell der Generation 2020. Die Maschine verfügt über jene Steuerungsintelligenz, wie Heidelberg sie in allen Speedmaster-Baureihen der neuen Generation integriert hat. Ein herausragendes Merkmal ist das Speedmaster Operating System am Leitstand Prinect Press Center 3. Der grosse 24-Zoll-Multitouch-Screen navigiert systematisch durch alle Prozessschritte. Unterstützung leistet Intellistart 3. Die Assistenz-Software analysiert die in der Job Queue gelisteten Aufträge und startet bei jedem Auftragswechsel alle notwendigen Rüstsequenzen automatisch. Manuelle Eingriffe in den Ablauf, wie Intellistart 3 ihn vorschlägt, sind immer möglich.Im Prinect Press Center 3 integriert ist Prinect Easy Control, eines der schnellsten Mess- und Regelsysteme in seiner Kategorie. Bei einer Messgeschwindigkeit von 150 Millimetern pro Sekunde ist ein A3-Bogen in nur drei Sekunden ausgemessen.Seit vielen Jahren nutzt die Jost Druck AG die Abwärme der Druckmaschinen und heizt damit das Druckereigebäude und eine benachbarte Liegenschaft. Das Unternehmen hat auch die neue Speedmaster SX 52 in das Wärmetauschersystem integriert.

Druckerei Graf AG produziert auf Polar N 92 PRO HD mittel

Mit der Druckerei Graf AG in Murten hat eine weitere Druckerei in moderne Polar-Schneidetechnik investiert. Das Unternehmen arbeitet seit wenigen Wochen auf einer Polar N 92 PRO HD mit Compucut Auto-Control. Es handelt sich in dieser Formatklasse um das programmierbare Spitzenmodell von Polar. Compucut berechnet automatisch die Schneidprogramme aufgrund der Informationen, die von der Prinect Signa Station übermittelt werden. Am Monitor zeigt eine Animation mit Echtbild des jeweiligen Druckbogens die Schnittabfolgen und wie die Lagen nach jedem Schneidzyklus zu drehen sind.Abgesehen vom hohen Benutzerkomfort, von der Sicherheit und der Wirtschaftlichkeit leiste Compucut im Hinblick auf systematische Produktionsabläufe wertvolle Unterstützung, sagt der Inhaber und Geschäftsführer David Graf. Viererbogen verarbeitet die Druckerei im eigenen Haus auf einer Broschürenstrasse, während Falzbogen mit höheren Seitenumfängen extern auf Sammelheftern verarbeitet werden. «Haben wir früher auf der Signa Station der späteren Weiterverarbeitung wenig Beachtung geschenkt, zwingt Compucut uns jetzt dazu, standardisiert zu arbeiten», sagt David Graf. An der automatischen Programmerstellung schätzt er, dass jede und jeder des siebenköpfigen Teams auf der Schneidmaschine arbeiten kann. «Für die Flexibilität eines Unternehmens unserer Grösse ist das ein gewichtiger Vorteil.»Die Druckerei Graf AG ist auf allen Produktionsstufen modern ausgerüstet. Eine Versafire CP, ein Suprasetter A 75 DTL, eine Speedmaster SX 52-4-P und eine Speedmaster SM 74-5-P+L sind in die Prinect-Workflow-Umgebung integriert. In der Kalkulation und Auftragsplanung arbeitet das Unternehmen seit Sommer 2015 mit dem Prinect Business Manager.Der nächste Modernisierungsschritt steht bevor: im Sommer wird die Speedmaster SM 74 durch eine hochmoderne Speedmaster CX 75-4+L ersetzt.

Deutsche Leasing Schweiz und Heidelberg Schweiz besiegeln Partnerschaft

Die Deutsche Leasing Schweiz und die Heidelberg Schweiz AG haben die landesweit erste Partnerschaft für Finanzierungsgeschäfte in der Schweiz abgeschlossen. Die Deutsche Leasing Schweiz beschränkt sich bei Investitionen nicht auf das reine Finanzierungsgeschäft. Sie richtet ihren Blick auf das Ganze. Das Risiko einer Finanzierung wird auf das Wirtschaftsgut abgestellt. Dies im Unterschied zu einer Bank, die in erster Linie die Bonität eines Kunden prüft, wogegen die Bewertung des Objekts meist im Hintergrund bleibt. Die ganzheitliche Betrachtung versetzt die Deutsche Leasing Schweiz in die Lage, gemeinsam mit der Heidelberg Schweiz AG Finanzierungen zu erarbeiten, die dem Geschäftsmodell einer Druckerei entsprechen und dessen Zukunftspläne bestmöglich berücksichtigen. «In unserem Unternehmen arbeiten Fachleute, die sich seit vielen Jahren mit Produktionssystemen der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) auseinandersetzen und die Technologie und den Druckmarkt sehr gut kennen», sagt Ursula Leutl, Geschäftsführerin Deutsche Leasing Schweiz. Bei Investitionsprojekten ist ihr Team von Beginn weg involviert. Diese enge Zusammenarbeit schaffe Vertrauen, wie sie sagt. Ein dreiköpfiges Team berät Druckereien in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch. «Seit Beginn der Zusammenarbeit ist das Geschäft sehr erfolgreich verlaufen. Auch unter den erschwerten Bedingungen während der Pandemie konnten Finanzierungen über einen hohen siebenstelligen Frankenbetrag abgeschlossen werden», sagt Uwe Barth, Leiter Kundenfinanzierung Central Europe bei Heidelberg. Nahezu die Hälfte der Investitionen in Technologie von Heidelberg werde über Partner wie die Deutsche Leasing Schweiz finanziert, hält er fest.Die Deutsche Leasing Schweiz hat ihren Sitz in Zürich. Sie ist eine Tochter der Deutsche Leasing AG, nach eigenen Angaben die grösste herstellerunabhängige Leasing-Gesellschaft in Deutschland. Das Unternehmen ist weltweit in 25 Ländern vertreten und setzt mit etwa 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich rund zehn Milliarden Euro um.

Internationaler Bucheinbandwettbewerb für Auszubildende 2022

Ende Mai fand im Gutenbergmuseum in Freiburg ein besonderer Anlass statt. Nach der Generalversammlung des centro del bel libro (cbl) eröffnete die Präsidentin der Stiftung zur Förderung des Bucheinbandes (SFB), Catherine Pidoux, die Preisverleihung. Nach der Begrüssung stellte sie kurz den Zweck der Stiftung SFB vor. Der Stiftungsrat SFB hat den diesjährigen Verdienstpreis der SFB Hans Burkhardt und Thomas Isaak verliehen. Dieser Preis wird alle drei Jahre an Personen ausgerichtet, die für den Buchbinderberuf besondere Verdienste erbracht haben. Der Juryobmann, Simon Kauer, durfte die beiden Mitjuroren, Hans Dieter Jung aus Köln und Bernhard Sanders aus Innsbruck, begrüssen. Im Jurybericht erwähnte er unter anderem, dass 25 Auszubildende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Rohbogen des Einbandes «Bibliophilie – 33 Essays über die Faszination Buch» der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft eingebunden und zur Jurierung eingereicht hatten. In den drei Kategorien: A = 1. Lehrjahr, B = 2. Lehrjahr und C = 3. und 4. Lehrjahr bewertete die Jury nach verschiedenen Kriterien:In der Kategorie A wurden ausgezeichnet:- Suzanne Richard, Mönchaltorf / CH «hervorragend»- Solveig Bülow, Kiel / D «sehr gut»In der Kategorie B wurden ausgezeichnet:- Magdalena Horn, Immenstadt / D «hervorragend»- Alexandra Hofmann, Dübendorf / CH «sehr gut»- Marvin Schempp, Ulm / D «sehr gut»In der Kategorie C wurde ausgezeichnet:- Anina Mason, Mönchaltorf / CH «sehr gut»Die Juroren zeigten sich über die vielfältigen Arbeiten sehr erfreut und dankten allen Teilnehmenden ganz herzlich für den grossen Einsatz und Idealismus sowie den Lehrbetrieben für ihre Unterstützung.

Koenig & Bauer gut gestartet

Der Koenig & Bauer-Konzern («Koenig & Bauer») startet trotz fortbestehender Covid-19-Pandemie sowie anhaltender Lieferengpässe und damit einhergehender Material- und Energieteuerung, die sich auch durch den Angriffskrieg in der Ukraine verstärkt haben, positiv in das Geschäftsjahr 2022. Zu diesem Ergebnis trug neben dem Effizienzprogramm P24x sowie einer auf die aktuelle Beschaffungssituation angepassten Einkaufs- und Vertriebsstrategie massgeblich das umfassende Portfolio bei. Denn Koenig & Bauer beherrscht alle industriellen Druckverfahren auf nahezu allen Substraten – auch auf Wellpappe – und liefert Software, Anlagen und Service für komplette Druck- und Weiterverarbeitungsprozesse.Im ersten Quartal 2022 lag der Auftragseingang mit 349,1 Mio. Euro im Koenig & Bauer-Konzern um 22,1% über dem bereits guten Vorjahreswert von 286,0 Mio. Euro. Damit entwickelten sich die Bestellungen deutlich besser als der Branchendurchschnitt, der ein Minus im Auftragseingang von 5,9% verzeichnete. Mit 238,4 Mio. Euro lag der Konzernumsatz leicht, um 2,1%, unter dem Vorjahreswert. Der Umsatzrückgang in der Branche fiel mit 20,0% jedoch deutlich höher aus. Das Servicegeschäft, das zunehmend digitaler wird, konnte von 28,8% im Vorjahr auf 33,9% im ersten Quartal 2022 ausgebaut werden. Der Auftragsbestand lag mit 917,5 Mio. Euro zum 31. März 2022 um 36,0% über dem Vorjahreswert von 674,5 Mio. Euro. Im Vergleich zum Geschäftsjahresende erhöhte er sich um 13,7%.

Titel Canon-Innovationen an der Fespa

Canon eröffnete die Fespa mit der Vorstellung dreier Neuentwicklungen: Tintentechnologie, Drucker und Software bilden ein neues Trio im Grossformatportfolio des Unternehmens. Die FLXfinish+ UV-Gel-Technologie, die neue Arizona 6100 Mark II-Serie und die PRISMA Workflow Software sind ab sofort verfügbar. Effektvolle Akzente sind die sprichwörtlich herausragenden Aspekte beim Grossformatdruck. Mit der neuen Tintentechnologie FLXfinish+ ist das Akzentuieren mit zwei Veredelungen jetzt mit nur einem Klick möglich: samtig-matt und lebendig-glänzend heisst die schöne neue Kombination. Das Hervorheben von Eyecatchern am Point-of-Sale, facettenreichere Einzelhandelswerbung oder glänzende Akzente für Etiketten und Aufkleber bis hin zu erstaunlichen Dekor-Effekten für Innenräume sind damit extrem unkompliziert möglich. Die patentierte Canon UV-Gel-Technologie ermöglicht spezielle Effekte, ohne dass ein zusätzlicher Lackkanal oder Verbrauchsmaterialien nötig sind – alles funktioniert in einem einstufigen, vollautomatischen Prozess bei schlanken Betriebskosten. FLXfinish+ wird standardmässig bei allen Colorado 1650 und optional bei allen Colorado 1630 eingesetzt. Es ist auch als Upgrade für alle bereits bei Kunden installierten 1630er- und 1650er-Modellen erhältlich. Die neue Canon Arizona 6100 Mark II-Serie ist eine Weiterentwicklung der aktuellen Serie und besteht aus zwei Modellen: Arizona 6100 XTS Mark II für ein breiteres Spektrum an Substraten und Canon Arizona 6100 XTHF Mark II für Verpackungen, unebene Wellpappe oder stark verzogene Substrate wie beispielsweise Sperrholz. Die neue Canon PRISMA XL Suite schliesst den Reigen der Fespa-Neuvorstellungen von Canon. Sie baut auf der erfolgreichen Workflow-Software auf, mit der komplexe Aufträge automatisiert und gleichzeitig die Betriebszeit maximiert wird.

Gänsekiel, Gutenberg, Gruppenchat

Die Stamparia Strada zeigt in ihrer diesjährigen Sonderausstellung, wie epochale Erfindungen die Kommunikation verändern.Im frühen Mittelalter wurde das menschliche Wissen weitergegeben, indem in Klöstern Bücher mit dem Gänsekiel kopiert wurden. Ein Mönch brauchte ein bis drei Jahre, um eine Bibel abzuschreiben. Um 1450 machte Johannes Gutenberg seine grandiosen Erfindungen. Damit konnten in wenigen Monaten Hunderte von Büchern produziert werden, alle in gleicher, hochstehender Qualität. Die Technik von Gutenberg prägte den Druck während mehr als 500 Jahren. Erst ab 1990 begannen Digitalisierung und elektronische Verbreitung, dieses Verfahren abzulösen. Die heutige Kommunikation wird durch das Internet bestimmt. Es erlaubt die zeitverzugslose, weltweite Weitergabe von Informationen an alle interessierten Stellen. Diesen beeindruckenden Vorteilen stehen Risiken gegenüber: Geschwindigkeit und Anonymität erleichtern die Verbreitung von Falschmeldungen (Fake News).

Heidelberg bleibt optimistisch

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) geht verhalten optimistisch ins neue Geschäftsjahr 2022/23. So weist der Konzern zum 31. März 2022 mit rund 900 Mio. Euro den höchsten Auftragsbestand seit zehn Jahren aus, wird aber wie alle produzierenden Unternehmen mit zum Teil deutlichen Preissteigerungen auf der Material-, Energie-, Logistik- und Personalseite konfrontiert, die über Preisanpassungen kompensiert werden sollen. Dennoch ist Heidelberg, auch angesichts der hohen Effizienzverbesserungen aus dem Massnahmenprogramm der letzten Jahre, zuversichtlich, den Umsatz von 2,18 Mrd. Euro im neuen Geschäftsjahr 2022/23 auf rund 2,3 Mrd. Euro und die EBITDA-Marge auf mindestens 8% verbessern zu können. Der Konzern profitiert von den Wachstumsinitiativen in den profitablen Kernmärkten des Verpackungsdrucks, bei den digitalen Geschäftsmodellen und im dynamisch wachsenden Bereich der E-Mobilität. Hier konnte der Umsatz mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge, den sogenannten Wallboxen, im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 120% auf rund 50 Mio. Euro zulegen. In diesem Geschäftsjahr erwartet Heidelberg ein weiteres Wachstum im zweistelligen Prozentbereich.

Mattenbach-Gruppe baut Bogenoffsetkapazitäten aus

Die Mattenbach-Gruppe baut im Druckzentrum der FO-Fotorotar AG am Standort Egg die Bogenoffsetkapazitäten aus. Das Unternehmen hat bei der Heidelberg Schweiz AG eine Speedmaster XL 106-8-P+L, eine Maschine mit Baujahr 2018, bestellt. Beim Achtfarben-Langperfektor handelt es sich um ein Peak-Performance-Modell der 18 000er-Leistungsklasse, ausgestattet für die Push-to-Stop-Produktion mit Bedienernavigation am Leitstand Prinect Press Center XL 2. Zu den herausragenden Merkmalen zählen Autoplate XL 2 für den simultanen Plattenwechsel in allen acht Druckwerken und das Inline-Mess- und Regelsystem Prinect Inpress Control. Dank des hohen Automationsgrads sind Auftragswechsel auch bei komplexen Druckformen innerhalb kurzer Zeit ausgeführt. Sämtliche Rüstsequenzen werden über die Assistenz-Software Intellistart 2 automatisch gesteuert.Die Inbetriebnahme der Speedmaster XL 106 ist für diesen Sommer geplant. Ab diesem Zeitpunkt wird die FO-Fotorotar AG auf zwei identisch konfigurierten Peak-Performance-Maschinen von Heidelberg sehr kleine und sehr grosse Auflagen im Vierschichtbetrieb produzieren. Die Maschinen werden über zwei CtP-Systeme Suprasetter 106 mit prozessfrei arbeitenden Druckplatten versorgt.Die Kapazitätserweiterung in Egg folgt auf die jüngsten Akquisitionen durch die Mattenbach-Gruppe. Neben der FO-Fotorotar AG sind dem Druckzentrum die Partner Bruhin-Spühler, Sprecher Druck, Cube Media und weitere Firmen angeschlossen. Die Gruppe umfasst zurzeit insgesamt achtzehn Druckerei-, Buchbinderei-, Medien- und IT-Unternehmen.

Canon präsentiert neue imagePress V1000

Anlässlich der «Make it ’22» in Poing hat Canon die imagePress V1000 am Markt eingeführt. Das neue DIN A3-Tonerdrucksystem schliesse die Lücke zwischen den Serien imagePress C901 und imagePress C10010VP, heisst es in der Pressemitteilung. Die Maschine richtet sich an Druckereien mit einem monatlichen Volumen zwischen 75 000 und 600 000 Seiten (DIN A4). Die imagePress V1000 leistet den technischen Angaben zufolge bis zu 100 Seiten (DIN A4) pro Minute. Tonerwechsel und das Entfernen von Resttoner sind auf der imagePress V1000 während laufender Produktion möglich. Das neue Drucksystem verarbeitet eine Vielzahl unterschiedlicher Bedruckstoffe (auch synthetisches Material und strukturierte Oberflächen) mit Gewichten zwischen 52 und 400 Gramm pro Quadratmeter. Bannerformate mit 1,3 Metern Länge bedruckt die imagePress V1000 beidseitig in einem Durchgang. Eine zweistufige Korrektur soll auch bei diesem langen Format Ergebnisse mit präzisem Register sicherstellen. Über einen integrierten spektralfotometrisch messenden Sensor wird die imagePress V1000 automatisch auf unterschiedliche Bedruckstoffe kalibriert. Optional kann das System durch eine sogenannte Sensing Unit ergänzt werden. Abweichungen von Register- und Färbungssollwerten werden erkannt und bei laufender Produktion korrigiert. Ein interessantes Merkmal in der imagePress V1000 ist eine neuartige Fixiertechnologie. Sie soll bei allen Bedruckstoffen eine konstante Geschwindigkeit von 100 Seiten pro Minute ermöglichen. Ein vergleichsweise gross dimensionierter Zylinder überträgt die Wärme auf ein umlaufendes Endlosband. Die Verteilung der Wärme auf eine relativ grosse Fläche und die geringe thermische Trägheit des Bandes erlauben es, die Temperatur innerhalb kurzer Zeitabstände zu variieren und schnell von einem dünnen auf ein schweres Material zu wechseln. Sind für die Fixierung auf unterschiedlichen Bedruckstoffqualitäten in bisherigen Drucksystemen zwei Fixiereinheiten erforderlich, kann in der imagePress V1000 mit lediglich einer Einheit gearbeitet werden. Die imagePress V1000 kann über PRISMAsync von Canon oder über den Fiery-Controller von EFI angesteuert werden. In der Standardausführung fasst die Maschine 1100 Blatt (DIN A4, 80 Gramm pro Quadratmeter). Die Kapazitäten können auf bis zu 11 000 Blatt erweitert werden. Ein Ausbau mit optionalen Finishing-Komponenten ist möglich.Das neue Drucksystem ist ab Juni bei Canon und akkreditierten Partnern verfügbar.