Graphax mit neuem CEO

Die in Dietikon bei Zürich ansässige Graphax AG erhält einen neuen CEO. Beat Bühlmann übernimmt ab 1. Juni 2021 die Führung des ICT-Dienstleisters und löst damit das Mandat von Ernst Flückiger ab. In seiner letzten Tätigkeit als Leiter Verkauf KMU bei Swisscom hat sich Beat Bühlmann mit IT, Internet und Telefonie als modulare Gesamtlösungen beschäftigt. Vorherige Stationen waren bei HP, Dell, Google und Evernote. Beat Bühlmann bringt mit seinem dualen Ausbildungs-Background (IT und BWL) sowie seiner 20-jährigen Praxiserfahrung das nötige Rüstzeug mit, um den bereits erfolgreichen Digitalisierungskurs des Schweizer Unternehmens entsprechend zu lenken und weiter zu intensivieren. Beat Bühlmann: «Ich freue mich sehr, meine langjährige Erfahrung im ICT-Umfeld nun bei einem der renommierten Schweizer Marktführer der DMS- und ECM-Branche einbringen zu können.» Graphax AG mit Hauptsitz in Dietikon bei Zürich und acht Filialen in der Deutsch- und Westschweiz beschäftigt rund 190 Mitarbeitende. Aufgrund des breiten Leistungsspektrums gehört die Firma zu den führenden Anbietern für innovative Technologien in den Bereichen Enterprise Content Management, IT Services, Printerpark-Bewirtschaftung und Komplettlösungen. Graphax AG ist zudem Schweizer Generaldistributor der Printlösungen von Konica Minolta.

Müller Martini-Highlights an der ­virtual.drupa 2021

Um Kunden trotz Reisebeschränkungen die neuen Maschinen präsentieren zu können, setzte Müller Martini im letzten Jahr vermehrt auf neue (Online-)Kanäle. Gefeiert wurden so die Premieren folgender Maschinen, die nun auch an der virtual.drupa gezeigt werden. Prinova: Der 9000-Takte-Sammelhefter ist die ideale Lösung für Shortruns, als Alleskönner aber ebenso prädestiniert für mittlere Auflagen. Denn dank innovativer Einzelanleger ist der neue Sammelhefter in kürzester Zeit umgerüstet. Zu seinen Highlights zählt neben der Motion-Control-Technologie und den damit verbundenen schnelleren Einrichtprozessen auch das von Müller Martini entwickelte neue Kamera-System ASIR PRO. Dieses erkennt und vergleicht die Druckbogen mittels 1D-/2D-Code- und/oder Bildvergleich. Fehlerhafte Endprodukte gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Primera PRO: Die gezielte Erweiterung der Motion-Control-Technologie für den gesamten 14 000-Takte-Sammelhefter sorgt für eine markante Verkürzung der Einricht- und Durchlaufzeiten der Aufträge und erhöht dank der schnellen und fehlerfreien Einrichtprozesse die Profitabilität. Ein weiteres Highlight ist der komplett neu konzipierte, vollautomatisierte und dickenvariable Dreischneider. Dank Servo-Antrieben ist bei eventuellen Korrekturen jede seiner Format-Achsen individuell einstellbar – kompromisslos und ohne Einfluss auf andere Achsen. Publica PRO: Weil Müller Martini an die Zukunft hochwertiger Prospekte und Broschüren glaubt, wurde eine neue Klebebinder-Generation in drei Leistungsklassen lanciert: 12 000 (PRO12), 15 000 (PRO15) und 18 000 Takte (PRO18). Der Publica PRO überzeugt dank optimierter Prozesse mit einem hohen Netto-Output, bester Qualität und kurzen Umrüstzeiten. Er wartet mit zahlreichen Innovationen auf: neue Monitoranbindung, neues CoPilot-System (Siemens NX), optimierte Klammerkette, automatische Leimfilm-Längenverstellung am Rückenleimwerk, neue Seitenleim-Werkscheiben, optimierter Umschlagtransport. SigmaLine III: vorsammeln, variabel Falzen, dynamischer Modus für das Schneiden – die für Kleinstauflagen prädestinierte digitale Buchblock-Lösung ermöglicht neue, vielfältige Produktionsformen. Bisher erfolgte das Falzen bei der SigmaLine mittels eines mechanischen Schwerts. Neu kommt die innovative Luftschwert-Technologie zum Einsatz. Dabei wird der Falz über einen Luftdruck-Impuls ausgelöst. Dank des Luftschwerts kann bei hohen Geschwindigkeiten wesentlich stabiler produziert werden. Der Falz wird perfekter, und es gibt weniger Stopper. Das sorgt für eine deutlich höhere Performance des gesamten Systems von bis zu 1000 Fuss oder 305 Metern pro Minute – dem höchsten Output von digital produzierten Buchblöcken auf dem Markt. Eine weitere Neuheit ist der Modus für dynamisches Schneiden. Auch bewährte und im Markt erfolgreiche Maschinen werden bei Müller Martini Teil der virtual.drupa sein. Zu sehen sind der Klebebinder Vareo PRO mit Vorsatzbogen-Anleger und Dreischneider InfiniTrim, der Klebebinder Alegro, die Fadenheftmaschine Ventura MC Digital und die Buchlinie Diamant 60.

CPH: Diversifikation zahlt sich aus

Dank der Diversifikation in unterschiedliche Geschäftsbereiche konnte sich die CPH-Gruppe während der Coronapandemie relativ gut behaupten. Mit einem Umsatz von CHF 445.2 Mio. realisierte die CPH-Gruppe 2020 ein operatives Ergebnis (EBIT) von CHF 24.7 Mio. Das Nettoergebnis lag dank einmaligen Erträgen von CHF 25.9 Mio. mit CHF 47.0 Mio. im Rahmen des Vorjahres. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.80 pro Aktie vorgeschlagen. Die Coronapandemie wirkte sich unterschiedlich auf die drei Geschäftsbereiche der CPH-Gruppe aus. Der Bereich Verpackung erzielte ein neues Rekordergebnis und der Bereich Chemie konnte trotz eines Umsatzrückgangs die Profitabilität steigern. Hingegen wirkte sich der starke Nachfragerückgang im Papiermarkt auf den Gruppenumsatz aus, der 2020 mit CHF 445.2 Mio. 15.1% unter dem Vorjahr lag. Währungsbereinigt betrug der Rückgang 10.7%. «Die Diversifikation in unterschiedliche Geschäftsbereiche hat sich 2020 bewährt und die Gruppe hat während der Coronapandemie ihre Marktposition weiter gestärkt», sagte Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe. Die Nachfrage nach Druck- und Pressepapieren in Westeuropa ging aufgrund der Coronapandemie 2020 stark zurück. Der Bereich Papier musste Anlagen temporär abstellen und setzte 439’000 Tonnen Zeitungsdruck- und Magazinpapiere ab, 15% weniger als im Vorjahr. Trotzdem konnte der Bereich in Europa den Marktanteil bei Pressepapieren steigern. Die steigenden Überkapazitäten der Hersteller erhöhten den Preisdruck. Die gesunkenen Verkaufsmengen und die tieferen Preise hatten einen Umsatzrückgang um 28.5% auf CHF 209.6 Mio. zur Folge. Währungsbereinigt sank der Umsatz um 25.8%. Dank tieferen Altpapier- und Energiepreisen, Kostenreduktionen und höherer Produktivität erreichte das EBITDA CHF 17.4 Mio., während das Betriebsergebnis (EBIT) nicht ganz ausgeglichen abschloss. Der Bereich Verpackung verzeichnete eine höhere Nachfrage nach Medikamentenverpackungen während der Coronapandemie. Der Bestellungseingang für Blisterfolien kletterte auf neue Höchstwerte. Die Kapazitäten der Produktionsstandorte in Europa waren voll ausgelastet und der Bereich steigerte die Auslastung in China weiter. Die höheren Absatzvolumen hatten einen Umsatzanstieg von 5.9% auf CHF 162.3 Mio. zur Folge. Währungsbereinigt nahm der Umsatz um 10.7% zu. Unterstützt durch tiefe Rohstoffkosten im 1. Halbjahr konnte der Bereich die EBIT-Marge auf einen neuen Höchststand von 13.3% ausbauen. Der Bereich setzt die globale Strategie der Marktdurchdringung in den aufstrebenden Pharmamärkten fort und wird einen höheren einstelligen Millionenbetrag in eine Beschichtungsanlage in Brasilien investieren.

Artgraphic Cavin reçoit la 100e ­Wallbox livrée en Suisse

Artgraphic Cavin S.A. investit dans l’électromobilité et équipe progressivement son parc automobile de véhicules à propulsion électrique. Dans ce contexte, l’imprimerie implantée à Grandson (VD) a commandé une Wallbox Home Eco chez Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Il s’agit de la 100e station de recharge livrée par Heidelberg en Suisse. Cette station permet à Artgraphic Cavin d’alimenter rapidement et aisément ses véhicules en énergie électrique. La société Artgraphic Cavin S.A. a toujours cherché des possibilités d’exploiter les ressources de la façon la plus économe possible. Son objectif est de renoncer dans une large mesure aux énergies fossiles. Heidelberg a présenté pour la première fois sa Wallbox à l’occasion de l’Electric Vehicle Symposium & Exhibition qui s’est tenu en octobre 2017 à Stuttgart. La station de recharge a été introduite officiellement sur le marché (allemand, dans un premier temps) en avril 2018. Elle est homologuée dans d’autres pays comme la Suisse, les Pays-Bas, la France, la Grande-Bretagne, l’Italie, l’Autriche et l’Espagne depuis l’été dernier. Les associations professionnelles lui ont attribué de bonnes notes. À l’automne 2019, la Wallbox est ressortie vainqueur d’un test comparatif de l’ADAC auquel avaient été soumis 18 produits. L’ADAC est le plus grand club automobile allemand et est comparable aux organisations suisses TCS und ACS. Heidelberg produit la Wallbox sur son site de Wiesloch-Walldorf au sein de la division Heidelberg Industry qui a été créée spécifiquement à cette fin. C’est là que Heidelberg développe et produit de l’électronique de commande et de puissance pour l’industrie et les applications d’électromobilité. Comme l’a annoncé Heidelberg fin janvier 2021, la Wallbox se vend bien. Plus de 35 000 stations ont été livrées au cours des deux dernières années. Une deuxième ligne de production vient d’être mise en service à Wiesloch-Walldorf. Selon les prévisions, les capacités de production de la Wallbox seront doublées d’ici avril, soit deux ans après sa mise officielle sur le marché.

Koenig & Bauer vorsichtig optimistisch

Die Koenig & Bauer AG gibt auf der Grundlage von vorläufigen und noch nicht testierten Geschäftszahlen bekannt, dass im Geschäftsjahr 2020 ein vorläufiger Konzernumsatz von 1.029 Mio. € und ein vorläufiges Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von –68 Mio. € erreicht wurde. Bereinigt um Sondereffekte liegt das vorläufige Konzern-EBIT bei –19 Mio. €. Damit liegt der Konzernumsatz deutlich über der für das Geschäftsjahr 2020 ausgegebenen Prognose. Diese hatte Umsatzerlöse zwischen 900 und 950 Mio. € in Aussicht gestellt. Auch das bereinigte EBIT fiel besser aus als das prognostizierte negative EBIT vor Sondereffekten im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Hintergrund des höheren Umsatzvolumens und des entsprechenden EBIT-Effekts ist die Anpassung der konzerninternen Richtlinie zur Umsatzbilanzierung. Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses hat die Gesellschaft nach Abstimmung mit dem neuen Abschlussprüfer entschieden, die bereits am 28. September 2020 bekannt gegebene Anpassung der Umsatzbilanzierung retrospektiv im Konzern anzuwenden. Die Änderung erfolgt rückwirkend auch für die Vorjahreswerte, sodass sich Umsätze aus den früheren Perioden inklusive entsprechender EBIT-Auswirkungen jeweils in die Zukunft verschieben. Die Neufassung der Umsatzbilanzierungsrichtlinie sieht vor, dass Neumaschinenumsätze überwiegend erst zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gebucht werden. «Wir erwarten, dass wir mit der neuen Umsatzrichtlinie die Volatilität im Umsatzausweis unseres Neumaschinengeschäfts reduzieren. Dies soll uns ausserdem künftig eine ausgewogenere Planung ermöglichen. Durch die retrospektive Anpassung haben wir eine verbesserte Transparenz und Vergleichbarkeit mit den Vorjahren», so Dr. Stephen Kimmich, CFO der Koenig & Bauer AG. Trotz der weiterhin schwer einschätzbaren zukünftigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das wirtschaftliche Umfeld des Koenig & Bauer-Konzerns und der derzeit wegen Covid-19 bestehenden Reiserestriktionen rechnet das Unternehmen mit einer leicht positiven Geschäftsentwicklung in Jahr 2021. Diese Prognose steht unter der Annahme, dass es durch die Fortschritte bei den Impfungen, die auch die Covid-19-Virus-Mutationen einschliessen, zur Aufhebung der Covid-19-Beschränkungen kommt. Der 2020 im Vergleich zur Gesamtbranche weniger stark zurückgegangene Auftragseingang wird unter den derzeit gegebenen Covid-19-Rahmenbedingungen als eine solide Ausgangsbasis für das neue Geschäftsjahr angesehen.

CHROMOS Group AG und Canon bilden eine Vertriebspartnerschaft

Um den Marktbedürfnissen und Kundenanforderungen gerecht zu werden, haben sich CHROMOS Group AG und Canon Schweiz AG zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen. Seit dem 1. Januar 2021 bauen die beiden Unternehmen nun gemeinsam den Markt im Digitaldruck mit einem Schwerpunkt in der Deutschschweiz aus und bedienen so grafische Druckunternehmen mit dem Canon-imagePRESS-Portfolio. CHROMOS Group AG schliesst damit die Lücke ihres Digitaldruckportfolios und bietet den Marktteilnehmern neben HP Indigo und Offsetmaschinen jetzt auch tonerbasierende Hochleistungsdrucksysteme als bestmögliche Produktlösung. Sven Bänziger, Verkaufsleiter Digital Printing Commercial bei CRHOMOS, assoziiert mit der Zusammenarbeit einen nachhaltigen Schritt für die Zukunft. «Das neue Produktportfolio hilft, die Kunden noch besser in ihren Anforderungen zu unterstützen und damit ihre strategischen Geschäftspotenziale voll auszuschöpfen.» Als ausschlag­gebenden Vorteil dieser Zusammenarbeit sieht Patrick Werder, Partner Business Manager bei Canon, vor allem echten Mehrwert für Druckereien, die sich zeitgemäss und wirtschaftlich gut aufstellen wollen: «Die hohe Fachkompetenz von CHROMOS bietet speziell Druckereien mit Kerngeschäft im Offsetdruck die Chance, professionell begleitet und beraten zu werden für eine mögliche Angebotsergänzung mittels Canons führender Digitaldrucktechnologie. Die modernen Systeme begegnen aktuellen und zukünftigen Kundenbedürfnissen mit produktiver Profitabilität.» Die bereits bewährten Serviceleistungen werden nach wie vor über Canon abgewickelt, während sich CHROMOS Group AG hauptsächlich auf den Vertrieb des Digitaldruckportfolios konzentriert.

CHROMOS Group AG integriert das operative Geschäft der reico GmbH

Zum 1. April 2021 wird die Geschäftstätigkeit der reico GmbH in Eimeldingen (D) eingestellt und in die Printing Division der CHROMOS Group AG in Dielsdorf integriert.Mit der Übernahme aller Tätigkeiten der seit Ende 2007 zur CHROMOS Gruppe gehörenden reico GmbH wird das gesamte Drucksaal-Produktportfolio sowie das technische Know-how neu am Standort Dielsdorf konzentriert. Laut Patrick Martin, Verkaufsleiter Offsetmaterial, wird mit diesem Schritt dem dynamischen Marktumfeld und den weiterhin anspruchsvollen Anforderungen an eine nachhaltige Sortimentspolitik und eine hohe kommerzielle Flexibilität Rechnung getragen. Mit führenden Marken wie Trelleborg, Weilburger, Fujifilm, Huber GmbH und vielen mehr ist die Printing Division der CHROMOS Group AG ein Vollsortimenter im Drucksaal und bietet unter anderem Drucktücher, Lackplatten, Lacke, Waschmittel, Reiniger, Waschvlies, Unterlagenmaterial, Druckhilfsmittel, Druckzubehör und Feuchtwasserzusätze aus einer Hand an. System- und Materiallösungen in den Bereichen Vorstufe, konventioneller Offsetdruck und Digitaldruck sind weitere Kernbereiche der Printing Division.

Bogenoffsettechnik der Superlative für die Ostschweiz Druck AG

Anfang Mai wird die Ostschweiz Druck AG eine Speedmaster XL 106-8-P+LX4 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) in Betrieb nehmen. Es ist die erste Bogenoffsetmaschine dieser Grössenordnung aus der 2020-Generation für die Schweiz. Das Peak-Performance-Drucksystem ist im Hinblick auf höchste Nettoproduktivität, wie Bogenoffsettechnik sie heute ermöglicht, mit allen zurzeit verfügbaren technologischen Merkmalen ausgestattet. Die Heidelberg User Experience (UX) stellt auch scheinbar komplexe Arbeitsabläufe klar verständlich und einleuchtend dar und ermöglicht einen Benutzerkomfort, wie ihn bis anhin kein anderes Drucksystem bietet. Zahlreiche intelligente Assistenzsysteme, die navigierte Druckproduktion und ein autonomer Produktionsbetrieb im Push-to-Stop-Modus machen die Maschine weitgehend unabhängig vom jeweiligen Bediener. Die Prozesse laufen so weit wie möglich automatisch gesteuert ab. Das Heidelberg Operating System weist den Bediener immer zum richtigen Zeitpunkt auf Aufgaben hin, die er manuell ausführen muss. Die Schnittstellen zwischen Mensch und Drucksystem bilden der Wallscreen einerseits und ein neuer 24-Zoll-Multi-Touch-Screen am Leitstand Prinect Press Center XL 3 andererseits. Dabei wechseln die Masken am Multi-Touch-Screen immer auf das Menü, das jene Informationen und Bedienelemente enthält, die für den Bediener jeweils relevant sind. Dank dieser konsequenten Benutzerführung werden auf der Speedmaster-Bogenoffsetmaschine die nicht produktiven Phasen während der Auftragswechsel zugunsten höchstmöglicher Nettoleistungen auf ein Minimum reduziert.Um das enorme Produktivitätspotenzial der neuen Speedmaster XL 106 maximal zu nutzen, richtet die Ostschweiz Druck AG alle Produktionsabläufe auf die Maschine aus. Den digitalen Workflow steuert das Unternehmen in Zukunft über die Prinect-Technologie, sämtliche Produk­tionsstufen werden in den Prinect Production Manager integriert. Das betrifft die Plattenbelichtung auf einem Suprasetter 106 und die neue Druckmaschine ebenso wie Stahlfolder-Falztechnik und eine Polar-Pace-Schneideanlage in der Weiterverarbeitung. Systematisch erbrachte Serviceleistungen hat die Ostschweiz Druck AG mit der Heidelberg Schweiz AG über den Zeitraum von sechs Jahren hinweg vertraglich vereinbart.Das neue Achtfarbenwendesystem ersetzt zwei Maschinen aus dem Jahr 2015, eine Speedmaster XL 106-6+L und eine Speedmaster XL 106-4-P+L. In den fast sechs Jahren wurden auf den Maschinen gesamthaft über 400 Millionen Gutbogen produziert. Jetzt wechselt die Ostschweiz Druck AG auf ein Einmaschinenkonzept. Der Inhaber, Rino Frei, will mit der neuen Achtfarbenmaschine gegenüber der Vorgängertechnik die Nettoleistung um 25 Prozent steigern. Zudem wird das Schichtmodell von bisher 5 mal 24 auf 6 mal 24 Stunden erhöht.Die Ostschweiz Druck AG zählt nachweislich zu den leistungsfähigsten und wettbewerbsfähigsten Druckereibetrieben. Im Prinect Performance Benchmarking, der exakten Onlineleistungsanalyse von Heidelberg, belegt das Unternehmen europaweit einen Spitzenplatz. Diese Stellung will Rino Frei gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen halten. Dabei zählt er auf ein junges Team, das sich für hochmoderne Technologie begeistern lässt, und auf das Unternehmen Heidelberg, das sich immer als Partner ausgewiesen hat, auf den sich die Ostschweiz Druck AG verlassen kann.

Xeikon White Paper

Das Migrationsverhalten von digitalen Farbsystemen spielt bei der Auswahl einer Digitaldruckmaschine eine entscheidende Rolle und bestimmt massgeblich, welche Anwendungssegmente das Drucksystem abdecken kann – und auf welche Segmente es bei Bedarf erweitert werden könnte. Diese umfassenden Aspekte migrationsoptimierter Lösungen werden im neuen White Paper von Xeikon betrachtet. Das White Paper beantwortet zunächst die Frage, warum es nicht das eine Farbsystem geben kann, das allen Anwendungen im digitalen Verpackungsdruck gerecht wird. Es zeigt die äusserst komplexen Anforderungen an Farbsysteme auf, die sich in ihrem Migrationsverhalten unterscheiden und deren Lebensmittelsicherheit ein ganz wesentliches Kriterium für die Auswahl eines Maschinensystems ist. Zudem müssen die eingesetzten Farbsysteme die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Mit einem kurzen Überblick über die wichtigsten Regelwerke von Gesetzgebung, Verbänden und Markenartiklern informiert das White Paper in leicht verständlicher Weise über die heute gültigen Grenzwerte der Migration. Vor diesem Hintergrund zeigt es auf, wie gross der Einfluss der chemischen Zusammensetzung der digitalen Farbsysteme auf das Migrationsverhalten ist. Indem es auf den unterschiedlichen Aufbau von Trocken- und Flüssigtoner sowie UV-Inkjet-Farben eingeht, stellt es die Vorteile des jeweiligen Farbsystems für die unterschiedlichen Anwendungen heraus. Aber nicht nur Farbbestandteile mit ihren verschiedenen Molekülgrössen haben einen Einfluss auf das Migrationsverhalten der digitalen Farbsysteme. Der Stoffübergang von Druckfarben auf Lebensmittel hängt von weiteren Faktoren wie Lagerzeit, Lagertemperatur, Barriere-Eigenschaften des Verpackungsmaterials und letztendlich ganz entscheidend vom Verpackungsgut selbst ab. Auch hierzu liefert das White Paper anschauliche Erklärungen. Infos unter https://go.xeikon.com/wp-lowmigration_de

Eristra-Druck AG entscheidet sich für Polar-Schneidetechnik

Marcel Hess hat im Jahr 2006 in Wetzikon eine Druckerei gekauft. Sein Startkapital war eine Einfarbenmaschine der Baureihe GTO, Marke Heidelberg. Der Einmannbetrieb entwickelte sich gut. Vier Jahre später konnte Marcel Hess seinen Maschinenpark durch eine Vierfarbenmaschine Speedmaster SM 52-4, wiederum ein Drucksystem aus dem Hause Heidelberg, ausbauen. Seit letztem August ist die Eristra-Druck AG um ein neues Arbeitswerkzeug reicher. Eine in die Jahre gekommene Schneidemaschine hat Marcel Hess durch eine moderne Polar N 78 Plus ersetzt. Er habe zuerst eine Occasionsmaschine von Polar-Mohr im Auge gehabt, sagt er. Doch letztlich hätten die Vorteile einer Neumaschine überwogen, zumal er von der Heidelberg Schweiz AG zugesichert bekam, Ersatzteile für die Polar N 78 Plus über einen Zeitraum von 25 Jahren bestellen zu können.Der neue Schnellschneider wird am farbigen Touch-Screen bedient. Eine 18,5 Zoll messende Diagonale und die logische Benutzerführung erlauben es, die Polar-Schneidemaschine schnell und einfach zu programmieren. Polar-Mohr verspricht einen hochpräzisen Schneidevorgang bei einer hohen Sattelgeschwindigkeit: dank dem Polar Positioniersystem DPS. Der Sattel bewegt sich mit 300 Millimetern pro Sekunde und wird für jede Schnittabfolge auf einen Hundertstelmillimeter genau in die jeweils neue Position gebracht.Heute ist die Eristra-Druck AG an der Eichwiesstrasse 9 in Rüti ZH zu Hause. Das neue Domizil hat Marcel Hess vor vier Jahren gefunden. Hier hat er seinen Druckereibetrieb auf doppelt so viel Fläche wie am früheren Standort in Wetzikon eingerichtet. «Die Druckerei in Ihrer Nähe», so bewirbt er sein Unternehmen, die Kunden stammen mehrheitlich aus der Region. Die Auftragslage sei erfreulich, sagt Marcel Hess, von einem Rückgang in den vergangenen Monaten will er nicht reden.