virtual.drupa 2021: Heidelberg präsentiert die autonome Druckproduktion mit End-to-End-Lösungen

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist mit ihrem Lösungsangebot zum Thema autonomes Drucken bei der virtual.drupa 2021 der Messe Düsseldorf, die vom 20. – 23. April stattfindet, vertreten.

So präsentiert das Unternehmen im „Exhibition Space“ Beiträge über Produktinnovationen in den Segmenten Commercial, Label und Packaging. Dazu zählen unter anderem als Highlight eine Weiterentwicklung des Push to Stop-Konzepts hin zum autonomen Drucken mit End-to-End-Lösungen: das nächste Level des Smart Print Shops. Heidelberg zeigt die durchgängig automatisierte Offsetproduktion – von der Auftragsannahme bis zur Weiterverarbeitung und einschließlich einer vollautomatischen Plattenlogistik. Damit können Akzidenz- und Verpackungsdrucker ihre Produktivität im stark nachgefragten Format 70 x 100 weiter steigern.

In der „Conference Area“ zeigt Heidelberg am 23. April den Besuchern der virtual.drupa in einem Beitrag die Möglichkeiten, wie sich die Effizienz in Druckereien durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz deutlich steigern lässt.

Im Bereich „Networking Plaza“ können die Teilnehmer mit den Experten von Heidelberg Einzelgespräche zu den verschiedenen Themen vereinbaren. Dabei unterstützt das Matchmaking Tool der Messe Düsseldorf, die passenden Gesprächspartner aufgrund von Präferenzen, Profil und Interessen zusammenzubringen.

„Auch virtuell ist die drupa ein wichtiger Treffpunkt unserer Branche in diesem Jahr. Das Konzept hat uns überzeugt und wir freuen uns auf viele Kontakte und den Austausch mit bekannten und neuen Gesichtern“, so Ludwig Allgoewer, Leiter globaler Vertrieb und Marketing bei Heidelberg. „Die virtual.drupa ist Teil einer Reihe von Kundenveranstaltungen in diesem Jahr. Wir haben im März mit der Webinarreihe HD4YOU digital begonnen. Im Juni nehmen wir an der Messe China Print in Peking teil, die wir in Europa mit einer digitalen Kundenveranstaltung begleiten. Nach der Sommerpause wird es erneut für unsere Kunden eine Innovation Week am Standort Wiesloch-Walldorf geben, dieses Mal hoffentlich als Präsenzveranstaltung.“

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Papiereinkauf per Klick

Kunden des Software-Unternehmens uTraxx AG können ihre Papierbestellungen online, sekundenschnell und zum tagesaktuellen Preis erledigen. Das spart massiv Zeit und Kosten. Möglich macht dies eine Schnittstelle zur digitalen Einkaufsplattform von Zaikio.

Bis zu 10’000 Druckaufträge fallen bei einer grösseren Druckerei pro Jahr an – das erfordert bis zu 40 Bestellungen pro Tag. Dank der Kooperation von uTraxx mit Zaikio kann die Papierbeschaffung nun automatisch und mit wenigen Klicks abgewickelt werden. uTraxx hat dafür eine standardisierte Schnittstelle zu Zaikio in ihr ERP eingebaut.

uTraxx-Kunden können nun rund um die Uhr online auf das Sortiment der hinterlegten Lieferanten zugreifen und Sorte, Format, Menge, etc. anwählen. Das System prüft die Verfügbarkeit, berechnet die optimale Liefereinheit gleich mit, und wählt immer den tagesaktuell günstigsten Preis. Druckereien reduzieren so ihre Papierkosten, gleichzeitig wird der Einkaufsprozess massiv beschleunigt: «Den Preis für das gewünschte Papier ermittelt das System in weniger als 100 Millisekunden», sagt uTraxx-CEO Urs Vogel.  Aktuell sind Papierlieferanten wie Sappi und Metapaper eingebunden, weitere kommen laufend hinzu. Für die Druckereien ist das Zaikio Procurement kostenfrei, die Freischaltung ist schnell und einfach erledigt.

Die Zeiten von Papierbestellungen per Telefon oder Mail sind für die eingebundenen Druckereien vorbei. uTraxx-CEO Vogel hat bereits den nächsten Schritt vor Augen. Er möchte den Bestellprozess komplett durchautomatisieren: «Die Produktionsfreigabe löst dann automatisch die Papierbestellung aus und terminiert den Auftrag von selbst».

Über uTraxx

uTraxx ist eine Software-Firma mit Sitz in Zug, Schweiz. Sie ist spezialisiert auf moderne KI-gestützte ERP-Lösungen für die Druckindustrie. Die Lösung uTraxx.print 4.0 wurde 2016 erstmals produktiv eingeführt und wurde seither in vielen Unternehmen als Ablösung älterer MIS-Systeme implementiert.

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Die Schellenberg Druck AG setzt ­industriellen Prozess mit Stahlfolder-Technologie fort

Die Schellenberg Druck AG hat in die Weiterverarbeitung investiert und sich für Stahlfolder-Falztechnik der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) entschieden. Im März nahm das Unternehmen am Standort Pfäffikon ZH eine Kombifalzma­schine Stahlfolder CH 56 (Format 50/70 Zentimeter) und eine Taschenfalzmaschine TH 82-P (Format 70/100 Zentimeter) mit Palamides-Auslage Alpha 700 hd in Betrieb. Beide Maschinen werden bei Auftragswechsel komplett automatisch umgestellt. Die neuen Falzsysteme ergänzen eine Stahlfolder KH 82-P, die die Schellenberg Druck AG vom früheren Standort Kleindöttingen der Effingermedien AG übernommen hat. Bei der neuen Taschenfalzmaschine Stahlfolder TH 82-P und der Kombifalzmaschine KH 82-P handelt es sich um Modelle der Peak-Performance-Klasse. Den Maschinen ist jeweils ein PFX-Anleger vorgeschaltet (PFX: Pallet Feeder Extended). Der Anleger erlaubt es, dem Falzsystem die Bogen in unterschuppter Formation zuzuführen. Gegenüber einer Einzelbogenzuführung steigt die Falzleistung um bis zu 50%. Auf der Taschenfalzmaschine sind Spitzengeschwindigkeiten von 16 000 Bogen und mehr pro Stunde möglich. Dabei bleibt die Geschwindigkeit, mit der die Bogen das Falzsystem durchlaufen, gegenüber der Einzelbogenzuführung unverändert. Die Stahlfolder TH 82-P unterstützt zudem die Push-to-Stop-Funktion. Sie ermöglicht es, mehrere Aufträge oder Signaturen, deren Falzschema identisch ist, ab derselben Palette im autonomen Produk­tionsbetrieb zu falzen. Vor rund zwei Jahren investierte die Schellenberg Druck AG in gesamthaft 24 Speedmaster-Druck- und Lackierwerke von Heidelberg, unter ihnen zwei Speedmaster XL 106 mit Push-to-Stop-Technologie. Weitere sieben Druckwerke kamen 2020/2021 hinzu. Den im Offsetdruck vollzogenen Schritt in eine automatisch gesteuerte industrielle Produktion setzt das Unternehmen mit den drei Falzmaschinen jetzt fort. Dank der Hochleistungsfalztechnik von Heidelberg ist in Sachen Leistung eine 1:1-Beziehung zwischen dem Bogenoffset und der Weiterverarbeitung hergestellt.

Sensia AG investiert in das wichtige Kleinformatsegment

Bei der Sensia AG, Düdingen, geniesst der kleinformatige Bogenoffset (35 × 50 Zentimeter) einen hohen Stellenwert. Im letzten Herbst hat das Unternehmen eine ältere Printmaster PM 52 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) durch eine neue Speedmaster SX 52-2 desselben Herstellers ersetzt. Sie steht neben einer Speedmaster XL 75-4-P+L, die das Unternehmen im Januar 2019 in Betrieb genommen hat. Die neue Speedmaster SX 52 ist ein Modell der neuen 2020er-Generation und wird am Leitstand Prinect Press Center 3 mit einem 24 Zoll grossen Multi-Touchscreen bedient. Die Zweifarbenmaschine bilde die unverzichtbare Schnittstelle zwischen dem Digitaldruck und dem Bogenoffset im 50/70-Bogenformat, sagt der Produktionsleiter Simon Studer. Auf der neuen Maschine produziert die Sensia AG hauptsächlich Briefschaften, Vereinshefte, Werbeprospekte und Kuverts. Mit rund 50% nimmt der Kuvertdruck auf der Maschine einen sehr hohen Anteil ein. Pantonefarbtöne herrschen vor, Auflagen von mehreren Tausend Stück übersteigen die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Digitaldrucks. Die Speedmaster SX 52 ist für den Kuvertduck prädestiniert. Der Farbwalzenstuhl kann physisch in zwei Hälften aufgeteilt werden, wobei nur über die eine Hälfte Farbe auf die Druckform transportiert wird. Zudem lässt sich das Alcolor-Feuchtwerk über eine Zwischenwalze mit dem Farbwerk verbinden bzw. vom Farbwerk entkoppeln. Dank dieser Einstellmöglichkeiten wird bei geringer Farbabnahme, wie sie im Kuvertdruck typisch ist, auch bei den hohen Auflagen vermieden, dass Wasser über das geforderte Mass hinaus in die Farbe emulgiert und die Fliessfähigkeit der Farbe gestört wird. Vor rund sechs Jahren ging die Sensia AG in den Besitz von Marco Herren, Simon Studer und Benno Vonlanthen über. Seither hat sich das Unternehmen vom Ruf, eine reine Akzidenzdruckerei zu sein, emanzipiert. Eine Abteilung für Werbetechnik wurde aufgebaut, die von einem gelernten Werbetechniker professionell geführt wird. Auch den Verpackungsmarkt bearbeitet die Sensia AG offensiv. Von der strukturellen und grafischen Gestaltung über den Bogenoffsetdruck bis zur Weiterverarbeitung deckt sie die gesamte Wertschöpfungskette ab.

Graphax mit neuem CEO

Die in Dietikon bei Zürich ansässige Graphax AG erhält einen neuen CEO. Beat Bühlmann übernimmt ab 1. Juni 2021 die Führung des ICT-Dienstleisters und löst damit das Mandat von Ernst Flückiger ab. In seiner letzten Tätigkeit als Leiter Verkauf KMU bei Swisscom hat sich Beat Bühlmann mit IT, Internet und Telefonie als modulare Gesamtlösungen beschäftigt. Vorherige Stationen waren bei HP, Dell, Google und Evernote. Beat Bühlmann bringt mit seinem dualen Ausbildungs-Background (IT und BWL) sowie seiner 20-jährigen Praxiserfahrung das nötige Rüstzeug mit, um den bereits erfolgreichen Digitalisierungskurs des Schweizer Unternehmens entsprechend zu lenken und weiter zu intensivieren. Beat Bühlmann: «Ich freue mich sehr, meine langjährige Erfahrung im ICT-Umfeld nun bei einem der renommierten Schweizer Marktführer der DMS- und ECM-Branche einbringen zu können.» Graphax AG mit Hauptsitz in Dietikon bei Zürich und acht Filialen in der Deutsch- und Westschweiz beschäftigt rund 190 Mitarbeitende. Aufgrund des breiten Leistungsspektrums gehört die Firma zu den führenden Anbietern für innovative Technologien in den Bereichen Enterprise Content Management, IT Services, Printerpark-Bewirtschaftung und Komplettlösungen. Graphax AG ist zudem Schweizer Generaldistributor der Printlösungen von Konica Minolta.

Müller Martini-Highlights an der ­virtual.drupa 2021

Um Kunden trotz Reisebeschränkungen die neuen Maschinen präsentieren zu können, setzte Müller Martini im letzten Jahr vermehrt auf neue (Online-)Kanäle. Gefeiert wurden so die Premieren folgender Maschinen, die nun auch an der virtual.drupa gezeigt werden. Prinova: Der 9000-Takte-Sammelhefter ist die ideale Lösung für Shortruns, als Alleskönner aber ebenso prädestiniert für mittlere Auflagen. Denn dank innovativer Einzelanleger ist der neue Sammelhefter in kürzester Zeit umgerüstet. Zu seinen Highlights zählt neben der Motion-Control-Technologie und den damit verbundenen schnelleren Einrichtprozessen auch das von Müller Martini entwickelte neue Kamera-System ASIR PRO. Dieses erkennt und vergleicht die Druckbogen mittels 1D-/2D-Code- und/oder Bildvergleich. Fehlerhafte Endprodukte gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Primera PRO: Die gezielte Erweiterung der Motion-Control-Technologie für den gesamten 14 000-Takte-Sammelhefter sorgt für eine markante Verkürzung der Einricht- und Durchlaufzeiten der Aufträge und erhöht dank der schnellen und fehlerfreien Einrichtprozesse die Profitabilität. Ein weiteres Highlight ist der komplett neu konzipierte, vollautomatisierte und dickenvariable Dreischneider. Dank Servo-Antrieben ist bei eventuellen Korrekturen jede seiner Format-Achsen individuell einstellbar – kompromisslos und ohne Einfluss auf andere Achsen. Publica PRO: Weil Müller Martini an die Zukunft hochwertiger Prospekte und Broschüren glaubt, wurde eine neue Klebebinder-Generation in drei Leistungsklassen lanciert: 12 000 (PRO12), 15 000 (PRO15) und 18 000 Takte (PRO18). Der Publica PRO überzeugt dank optimierter Prozesse mit einem hohen Netto-Output, bester Qualität und kurzen Umrüstzeiten. Er wartet mit zahlreichen Innovationen auf: neue Monitoranbindung, neues CoPilot-System (Siemens NX), optimierte Klammerkette, automatische Leimfilm-Längenverstellung am Rückenleimwerk, neue Seitenleim-Werkscheiben, optimierter Umschlagtransport. SigmaLine III: vorsammeln, variabel Falzen, dynamischer Modus für das Schneiden – die für Kleinstauflagen prädestinierte digitale Buchblock-Lösung ermöglicht neue, vielfältige Produktionsformen. Bisher erfolgte das Falzen bei der SigmaLine mittels eines mechanischen Schwerts. Neu kommt die innovative Luftschwert-Technologie zum Einsatz. Dabei wird der Falz über einen Luftdruck-Impuls ausgelöst. Dank des Luftschwerts kann bei hohen Geschwindigkeiten wesentlich stabiler produziert werden. Der Falz wird perfekter, und es gibt weniger Stopper. Das sorgt für eine deutlich höhere Performance des gesamten Systems von bis zu 1000 Fuss oder 305 Metern pro Minute – dem höchsten Output von digital produzierten Buchblöcken auf dem Markt. Eine weitere Neuheit ist der Modus für dynamisches Schneiden. Auch bewährte und im Markt erfolgreiche Maschinen werden bei Müller Martini Teil der virtual.drupa sein. Zu sehen sind der Klebebinder Vareo PRO mit Vorsatzbogen-Anleger und Dreischneider InfiniTrim, der Klebebinder Alegro, die Fadenheftmaschine Ventura MC Digital und die Buchlinie Diamant 60.

CPH: Diversifikation zahlt sich aus

Dank der Diversifikation in unterschiedliche Geschäftsbereiche konnte sich die CPH-Gruppe während der Coronapandemie relativ gut behaupten. Mit einem Umsatz von CHF 445.2 Mio. realisierte die CPH-Gruppe 2020 ein operatives Ergebnis (EBIT) von CHF 24.7 Mio. Das Nettoergebnis lag dank einmaligen Erträgen von CHF 25.9 Mio. mit CHF 47.0 Mio. im Rahmen des Vorjahres. Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.80 pro Aktie vorgeschlagen. Die Coronapandemie wirkte sich unterschiedlich auf die drei Geschäftsbereiche der CPH-Gruppe aus. Der Bereich Verpackung erzielte ein neues Rekordergebnis und der Bereich Chemie konnte trotz eines Umsatzrückgangs die Profitabilität steigern. Hingegen wirkte sich der starke Nachfragerückgang im Papiermarkt auf den Gruppenumsatz aus, der 2020 mit CHF 445.2 Mio. 15.1% unter dem Vorjahr lag. Währungsbereinigt betrug der Rückgang 10.7%. «Die Diversifikation in unterschiedliche Geschäftsbereiche hat sich 2020 bewährt und die Gruppe hat während der Coronapandemie ihre Marktposition weiter gestärkt», sagte Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe. Die Nachfrage nach Druck- und Pressepapieren in Westeuropa ging aufgrund der Coronapandemie 2020 stark zurück. Der Bereich Papier musste Anlagen temporär abstellen und setzte 439’000 Tonnen Zeitungsdruck- und Magazinpapiere ab, 15% weniger als im Vorjahr. Trotzdem konnte der Bereich in Europa den Marktanteil bei Pressepapieren steigern. Die steigenden Überkapazitäten der Hersteller erhöhten den Preisdruck. Die gesunkenen Verkaufsmengen und die tieferen Preise hatten einen Umsatzrückgang um 28.5% auf CHF 209.6 Mio. zur Folge. Währungsbereinigt sank der Umsatz um 25.8%. Dank tieferen Altpapier- und Energiepreisen, Kostenreduktionen und höherer Produktivität erreichte das EBITDA CHF 17.4 Mio., während das Betriebsergebnis (EBIT) nicht ganz ausgeglichen abschloss. Der Bereich Verpackung verzeichnete eine höhere Nachfrage nach Medikamentenverpackungen während der Coronapandemie. Der Bestellungseingang für Blisterfolien kletterte auf neue Höchstwerte. Die Kapazitäten der Produktionsstandorte in Europa waren voll ausgelastet und der Bereich steigerte die Auslastung in China weiter. Die höheren Absatzvolumen hatten einen Umsatzanstieg von 5.9% auf CHF 162.3 Mio. zur Folge. Währungsbereinigt nahm der Umsatz um 10.7% zu. Unterstützt durch tiefe Rohstoffkosten im 1. Halbjahr konnte der Bereich die EBIT-Marge auf einen neuen Höchststand von 13.3% ausbauen. Der Bereich setzt die globale Strategie der Marktdurchdringung in den aufstrebenden Pharmamärkten fort und wird einen höheren einstelligen Millionenbetrag in eine Beschichtungsanlage in Brasilien investieren.

Artgraphic Cavin reçoit la 100e ­Wallbox livrée en Suisse

Artgraphic Cavin S.A. investit dans l’électromobilité et équipe progressivement son parc automobile de véhicules à propulsion électrique. Dans ce contexte, l’imprimerie implantée à Grandson (VD) a commandé une Wallbox Home Eco chez Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Il s’agit de la 100e station de recharge livrée par Heidelberg en Suisse. Cette station permet à Artgraphic Cavin d’alimenter rapidement et aisément ses véhicules en énergie électrique. La société Artgraphic Cavin S.A. a toujours cherché des possibilités d’exploiter les ressources de la façon la plus économe possible. Son objectif est de renoncer dans une large mesure aux énergies fossiles. Heidelberg a présenté pour la première fois sa Wallbox à l’occasion de l’Electric Vehicle Symposium & Exhibition qui s’est tenu en octobre 2017 à Stuttgart. La station de recharge a été introduite officiellement sur le marché (allemand, dans un premier temps) en avril 2018. Elle est homologuée dans d’autres pays comme la Suisse, les Pays-Bas, la France, la Grande-Bretagne, l’Italie, l’Autriche et l’Espagne depuis l’été dernier. Les associations professionnelles lui ont attribué de bonnes notes. À l’automne 2019, la Wallbox est ressortie vainqueur d’un test comparatif de l’ADAC auquel avaient été soumis 18 produits. L’ADAC est le plus grand club automobile allemand et est comparable aux organisations suisses TCS und ACS. Heidelberg produit la Wallbox sur son site de Wiesloch-Walldorf au sein de la division Heidelberg Industry qui a été créée spécifiquement à cette fin. C’est là que Heidelberg développe et produit de l’électronique de commande et de puissance pour l’industrie et les applications d’électromobilité. Comme l’a annoncé Heidelberg fin janvier 2021, la Wallbox se vend bien. Plus de 35 000 stations ont été livrées au cours des deux dernières années. Une deuxième ligne de production vient d’être mise en service à Wiesloch-Walldorf. Selon les prévisions, les capacités de production de la Wallbox seront doublées d’ici avril, soit deux ans après sa mise officielle sur le marché.

Koenig & Bauer vorsichtig optimistisch

Die Koenig & Bauer AG gibt auf der Grundlage von vorläufigen und noch nicht testierten Geschäftszahlen bekannt, dass im Geschäftsjahr 2020 ein vorläufiger Konzernumsatz von 1.029 Mio. € und ein vorläufiges Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von –68 Mio. € erreicht wurde. Bereinigt um Sondereffekte liegt das vorläufige Konzern-EBIT bei –19 Mio. €. Damit liegt der Konzernumsatz deutlich über der für das Geschäftsjahr 2020 ausgegebenen Prognose. Diese hatte Umsatzerlöse zwischen 900 und 950 Mio. € in Aussicht gestellt. Auch das bereinigte EBIT fiel besser aus als das prognostizierte negative EBIT vor Sondereffekten im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Hintergrund des höheren Umsatzvolumens und des entsprechenden EBIT-Effekts ist die Anpassung der konzerninternen Richtlinie zur Umsatzbilanzierung. Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses hat die Gesellschaft nach Abstimmung mit dem neuen Abschlussprüfer entschieden, die bereits am 28. September 2020 bekannt gegebene Anpassung der Umsatzbilanzierung retrospektiv im Konzern anzuwenden. Die Änderung erfolgt rückwirkend auch für die Vorjahreswerte, sodass sich Umsätze aus den früheren Perioden inklusive entsprechender EBIT-Auswirkungen jeweils in die Zukunft verschieben. Die Neufassung der Umsatzbilanzierungsrichtlinie sieht vor, dass Neumaschinenumsätze überwiegend erst zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gebucht werden. «Wir erwarten, dass wir mit der neuen Umsatzrichtlinie die Volatilität im Umsatzausweis unseres Neumaschinengeschäfts reduzieren. Dies soll uns ausserdem künftig eine ausgewogenere Planung ermöglichen. Durch die retrospektive Anpassung haben wir eine verbesserte Transparenz und Vergleichbarkeit mit den Vorjahren», so Dr. Stephen Kimmich, CFO der Koenig & Bauer AG. Trotz der weiterhin schwer einschätzbaren zukünftigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das wirtschaftliche Umfeld des Koenig & Bauer-Konzerns und der derzeit wegen Covid-19 bestehenden Reiserestriktionen rechnet das Unternehmen mit einer leicht positiven Geschäftsentwicklung in Jahr 2021. Diese Prognose steht unter der Annahme, dass es durch die Fortschritte bei den Impfungen, die auch die Covid-19-Virus-Mutationen einschliessen, zur Aufhebung der Covid-19-Beschränkungen kommt. Der 2020 im Vergleich zur Gesamtbranche weniger stark zurückgegangene Auftragseingang wird unter den derzeit gegebenen Covid-19-Rahmenbedingungen als eine solide Ausgangsbasis für das neue Geschäftsjahr angesehen.