Die Award Night ist auf November verschoben

Trotz der Corona-Einschränkungen bleibt die Druck- und Kreativbranche wendig und einfallsreich. Deshalb werden die Swiss Print Awards auch 2020 verliehen werden – allerdings erst am 18. November. Der Swiss Print Award ist die Auszeichnung für exzellente, in der Schweiz konzipierte und realisierte Druckprojekte. Der Vorstand des Swiss Print Award hat beschlossen, die begehrten Preise in diesem Jahr trotz der Einschränkungen durch die Pandemie zu vergeben. Der Vorstand und die hochkarätig besetzte Jury des Swiss Print Award freuen sich über die zahlreichen Schweizer Druckprodukte, die in diesem Jahr eingereicht worden sind.

Druckbranche in Zeiten von Covid-19 – Heidelberg stellt Print Media Industry Climate Report vor

Die Heidelberger Druckmaschinen AG stellt ihren Print Media Industry Climate Report erstmals der Öffentlichkeit vor. Dabei zeigt das Unternehmen wöchentlich aktualisiert die Entwicklung des Druckvolumens für die Marktsegmente Verpackungs- und Etikettendruck sowie Akzidenzdruck. Die repräsentative Basis der anonymisierten Daten bilden rund 5000 ausgewählte Offsetdruckmaschinen aller Formatklassen bei Kunden weltweit, die mit der Heidelberg Cloud verbunden sind. Daraus werden für rund fünfzig Länder pro Segment die aktuellen Daten ermittelt und auf einer Weltkarte dargestellt. Die auf der Länderkarte gezeigten Farben sind Indikatoren dafür, wie die geschätzte aktuelle Produktion in Druckereien im Vergleich zum Vorjahr ist. Die Skala geht von 1 (schwerwiegende Auswirkungen von Covid-19 auf die Produktion) bis 8 (Produktion über dem Niveau des letzten Jahres), wobei 7 die Produktion auf dem Niveau des letzten Jahres darstellt. «Mit dem Print Media Industry Climate Report sind wir am Puls unserer Kunden», sagte Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. «Das wöchentliche Klima in der Druckindustrie wurde entwickelt, um vor allem die Druckereien während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Für alle Teilnehmern der Druckindustrie ist es wichtig, zu verstehen, welche Marktsegmente und Länder zurzeit am stärksten betroffen sind. Die Basis für diesen Mehrwert bildet der umfangreiche Datenpool unserer Cloud, mit der fast alle neu ausgelieferten Maschinen verbunden sind. Wir veröffentlichen diese Information ohne Zugangsbeschränkung, um für die Industrie ein Zeichen zu setzen, und freuen uns über den Austausch mit Druckverbänden und Partnern weltweit. Gemeinsam meistern wir diese Krise.» Die Schätzungen von Heidelberg stellen ein zeitnahes repräsentatives Bild vom aktuellen Stand der Printmedien-Industrie dar und zeigen auf, wo Schwerpunkte und Anstrengungen erforderlich sind, um die Beteiligten in der Branche zu unterstützen. Die wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen vier Wochen dazu waren: Während der Corona-Pandemie fiel die Druckproduktion in China um bis zu 80%im Vergleich zum normalen Volumen, erholte sich aber mit dem Absinken der Infektionskurve und erreicht heute sowohl im Akzidenz- als auch im Verpackungs-/Etikettensegment wieder das Vorjahresniveau.Das Verpackungs- und Etikettensegment ist in der Corona-Zeit sehr stabil, was hauptsächlich auf die steigende Nachfrage nach Lebensmittel- und Pharmaverpackungen zurückzuführen ist. Dennoch wirken sich lokale Versorgungsprobleme, wie die Einstellung der Papierproduktion in Indien, in einigen Ländern negativ auf dieses Segment aus. Während die Druckproduktion in allen anderen Ländern bis Mitte März 2020 stabil war und über dem Niveau der Vorjahre lag, hat sich mit Ausbruch der Corona-Pandemie und dem Shutdown in den Ländern das Druckvolumen insbesondere im Akzidenzmarkt weltweit deutlich reduziert.Die 2018 gegründete Heidelberg Digital Unit stellt mit dem PMI Climate Report ihre Leistungsfähigkeit im Bereich Data Science bereit. Heidelberg-Kunden können die Produktivität ihrer Maschinen im Heidelberg Assistant korrespondierend verfolgen. Der auf der drupa-Pressekonferenz vorgestellte neue Heidelberg Performance Benchmark erlaubt für Heidelberg-Kunden detaillierte Einblicke in die Position der Druckerei.

Online-Befragungs­system misst Leistungsversprechen

Die Heidelberg Schweiz AG hört ihren Kunden genau zu und will deren Bedürfnisse verstehen. Seit jeher steht die landesweit abgestützte Organisation mit den Kunden in einem regen kommunikativen Austausch.

Jetzt erweitert die Heidelberg Schweiz AG die Kommunikation um ein neues wichtiges Element. Ab dem 1. April haben Kunden die Möglichkeit, die Qualität der Serviceleistung zu bewerten, sobald ein Service-Einsatz abgeschlossen ist.

Die Bewertung beruht auf einem einfachen Prinzip und beansprucht lediglich zwei bis drei Minuten Zeit. Dazu wird im Anschluss an einen Service-Einsatz – sofern autorisiert – automatisch eine E-Mail an den Kunden verschickt. Die Heidelberg Schweiz AG setzt das Befragungssystem dosiert ein. Kunden werden nur alle dreissig Tage gebeten, die Serviceleistungen der Heidelberg Schweiz AG zu bewerten.

Die Onlinebefragung hilft der Heidelberg Schweiz AG, ihr Leistungsversprechen zu messen, stetig an der hohen Qualität der Serviceleistungen zu arbeiten und sie den Kundenbedürfnissen gemäss zu verbessern. Eine wichtige Lücke in der Kommunikation im digitalen Zeitalter ist geschlossen. Die Kunden rücken noch stärker als bisher ins Zentrum einer partnerschaftlichen, in die Zukunft gerichteten Zusammenarbeit.

Die perfekte Hybrid-Applikation

Ein hybrider Alegro Digital von Müller Martini lässt Core Publishing Solutions in Eagan im amerikanischen Bundesstaat Minnesota wesentlich effizienter arbeiten. Das Unternehmen der Thomson Reuters-Gruppe verfügt dank einer kundenspezifisch angepassten Sonderkonfiguration neu de facto über drei Maschinen in einer. Da die Bogenstapel-Zuführung für die digital gedruckten Produkte nicht den Anfang der Klebebindelinie bildet, sondern den Platz zwischen Zusammentragmaschine und Binder einnimmt, können zwei Prozesse parallel ablaufen. Digital gedruckte Produkte gehen von der Zuführung direkt an den Binder, derweil die ZTM während der laufenden Digital-Jobs für die nächste Offset-Produktion vorbereitet oder zum Sammeln von Bogen verwendet wird. Für Core Publishing Solutions bezeichnet Direktor SteveZweber diese Lösung als «perfekte Hybrid-Applikation, die den Workflow deutlich beschleunigt hat und uns in der Weiter­verarbeitung erlaubt, mit dem grossen Wachstum und Wandel im Digitaldruck Schritt zu halten.» Mit 71 Metern Länge gehört der Alegro Digital in Eagan zu den weltweit grössten Linien. Die Klebebindelinie erstreckt sich von der Handanlage über die 27-Stationen-Zusammentragmaschine 3694, den Dreischneider Solit und den Buchzählstapler CB 18 bis zum Pluton-Palettierer.

Der hybride Alegro Digital spielt seine Stärken bei Core Publishing Solutions sowohl bei den gedruckten Shortrun-Jobs mit geringerer Seitenzahl als auch bei im Offset gedruckten, mehr Seiten aufweisenden Longrun-Jobs aus. Der Print hat im Kommunikationsmix des Multimedia-Unternehmens nach wie vor einen hohen Stellenwert. Core Publishing Solutions fertigt jährlich über 18 Millionen Fachbücher, Fachbroschüren und Updates. Obwohl im Print drei Viertel aller Jobs in Eagan digital ablaufen, macht der Digitaldruck erst 15 Prozent des Seitenvolumens aus.

Koenig & Bauer veröffentlicht Geschäftsbericht 2019

Nachdem 2019 nicht alle im Wertpapier- und Metalldruck erwarteten Aufträge vergeben wurden, lagen Auftragseingang und -bestand mit 1141,3 Mio. Euro bzw. 533,7 Mio. Euro unter den durch den Ägypten-Grossauftrag begünstigten Vorjahreswerten (1222,0 Mio. Euro bzw. 610,9 Mio. Euro). Beim Konzernumsatz wurde mit 1218,5 Mio. Euro das Vorjahresniveau erreicht (2018: 1226,0 Mio. Euro). Das Ergebnis wurde von den hohen Aufwendungen für die Wachstumsoffensive 2023 belastet. Während fehlende Deckungsbeiträge infolge verzögerter bzw. verschobener Auftragsabschlüsse sowie höhere Kosten bei der Auftragsabwicklung das Ergebnis zusätzlich reduzierten, wirkten sich Einmalerträge positiv aus. Per Saldo wurde mit dem Konzern-EBIT von 56,0 Mio. Euro eine Marge auf 4,6% erreicht (2018: 87,4 Mio. Euro bzw. 7,1 %). Mit 38,4 Mio. Euro entspricht das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2019 (Vorjahr: 64,0 Mio. Euro) einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 2,31 Euro (2018: 3,86 Euro). In Anbetracht der deutlich gestiegenen Unsicherheiten durch die Corona-Krise schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 auszusetzen und den bei der Holdinggesellschaft Koenig & Bauer AG generierten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Die grundsätzliche Dividendenpolitik, 15 bis 35 % des Konzern­ergebnisses auszuschütten, bleibt unberührt.

Neben deutlich mehr Serviceaufträgen führten höhere Maschinenbestellungen im Gross- und Mittelformat zu einem Zuwachs des Auftragseingangs bei Sheetfed um 8,9% auf 625,3 Mio.Euro (2018: 574,3 Mio. Euro). Der Umsatz legte gegenüber 2018 (615,9 Mio. Euro) um 2,6 % auf 631,8 Mio. Euro zu. Der mit 183,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (189,9 Mio. Euro) leicht niedrigere Auftragsbestand blieb auf einem guten Niveau. Durch den Produkt- und Regionalmix sowie höhere Auftragskosten lag das EBIT mit 19,4 Mio. Euro unter dem Vorjahr (35,4 Mio. Euro).

Bei Digital & Web lag der Auftragseingang mit 144,9 Mio. Euro um 18,0 % unter dem Vorjahreswert von 176,6 Mio. Euro. Neben dem rückläufigen Offset-Rollenmaschinen-Servicegeschäft waren geringere Bestellungen im flexiblen Verpackungsdruck für diesen Rückgang ausschlaggebend. Der Umsatz ist um 7,4% von 153,3 Mio. Euro auf 164,6 Mio. Euro gestiegen. Per Saldo reduzierte sich der Auftragsbestand zum Jahresende 2019 von 85,8 Mio. Euro auf 66,1 Mio. Euro. Das EBIT von –16,5 Mio. Euro (Vorjahr: –10,2 Mio. Euro) war durch hohe Markteintritts- und Wachstumsaufwendungen sowie durch das negative Ergebnis im flexiblen Verpackungsdruck belastet.

Bei Special lag der Auftragseingang mit 406,7 Mio. Euro unter dem durch einen Grossauftrag im Wertpapierdruck beeinflussten Vorjahreswert von 505,1 Mio. Euro. Nach 491,5 Mio. Euro im Vorjahr wurde ein Umsatz von 463,9 Mio. Euro erzielt. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2019 bei 287,3 Mio. Euro (31.12.2018: 344,5 Mio. Euro). Durch den niedrigeren Umsatz, Produktmix und die unerwarteten Projektaufwendungen beim Wertpapier-Grossauftrag lag das EBIT trotz Einmalerträgen bei 43,9 Mio. Euro nach 48,2 Mio. Euro im Vorjahr. CFO Mathias Dähn: «Bereits vor dem Ausbruch des Corona-Virus waren die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Angesichts der sich täglich verschlechternden weltwirtschaftlichen Lage durch das Corona-Virus sind die Auswirkungen auf unser Unternehmen und die Erreichung unserer Planung derzeit vollkommen offen. Für 2020 ist unsere Planung, einen gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabilen Konzernumsatz und das EBIT-Niveau des Vorjahres – ohne die rund 10 Mio. Euro Sonderaufwendungen für das Effizienzprogramm – zu erreichen. Allerhöchste Priorität hat derzeit der Umgang mit möglichen Konsequenzen der Corona-Krise.»

 

ISI Gruppe investiert in LED-UV-Druck-Technologie

Die ISI Gruppe mit sieben Betriebsstandorten ist in Sachen Print einmal mehr am Puls der Zeit. Ihr Kundenportfolio, bestehend aus KMU-Firmenkunden, Verwaltungen, Organisationen und Kommunikationsagenturen, verlangt nach schneller, massgeschneiderter, hochwertiger und umweltfreundlicher Produktion. Als logische Folge davon haben ISI Print AG, Druckerei Zimmermann, Egloff Druck AG und Bucherer Druck AG sämtliche Bedürfnisse analysiert und sich auf einen innovativen Technologiestandard geeinigt. Als eine der am schnellsten wachsenden Druckereigruppen der Schweiz setzt man nun mit der RYOBI RMGT 790ST-5 am Standort Aarau auf die LED-UV-Offsetdruck-Technologie. «Diese Maschine hat unsere Produktionsprozesse im positiven Sinne völlig auf den Kopf gestellt», meint Isa Aeberhard, Inhaber der ISI Print AG. «Zeit ist ein zunehmend wichtiger Produktionsfaktor, auch bei uns. Dies war neben den Qualitäts- und Umweltgedanken einer der Hauptfaktoren, dass wir uns für dieses Modell entschieden haben. Insbesondere bei kleinen und mittleren Auflagen bietet die Maschine im 50/70-Format Vorteile und Möglichkeiten, welche unsere Kundschaft ins Staunen versetzen.» Die RYOBI RMGT 790ST-5 ist bekannt dafür, dass sich mit ihr nahezu alle erdenklichen Bedruckstoffe wie Papiere, Naturpapiere, Karton und Folien verarbeiten lassen. Auch im Bereich von Veredelungen und Lackierungen eröffnet die Maschine neue Welten. Beispielsweise überrascht sie mit der Möglichkeit einer wirkungsvollen Hybrid-Lackierung. Hierbei werden Drucksachen gleichzeitig und damit zeitsparend im demselben Durchgang mit dem Farbdruck matt und glänzend UV-lackiert. Bei der Umsetzung kreativer Printideen ist diese Maschine dank ihren besonderen Eigenschaften und Möglichkeiten eine wertvolle Hilfe für Grafiker und Gestalter. Die LED-UV-Trocknung ermöglicht eine massive Verkürzung der gesamten Produktionszeit, jeder Bogen verlässt die Maschine bereits trocken. Die Druckbögen sind somit sofort weiterverarbeitbar und gleichzeitig abriebfest. Ein Plattenwechsel erfolgt in einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit, integrierte Messgeräte und Farbvoreinstellungen sparen ebenfalls kostbare Einricht- und Produktionszeit. Die RYOBI LED UV ermöglicht eine brillante Bildwiedergabe-Qualität und beste Resultate bei Weissdruck, und das auch auf dunklen, durchgefärbten und heiklen Bedruckstoffen aller Art. Dementsprechend bringt Isa Aeberhard seine Bilanz wie folgt auf den Punkt: «Den Möglichkeiten dieser Maschine sind tatsächlich kaum Grenzen gesetzt!»

Drupa wurde auf April 2021 verschoben

Vögeli AG ordert Speedmaster XL 75 neuster Generation

Ab April wird die Vögeli AG in Langnau im Emmental auf einer Speedmaster XL 75-8-P+L produzieren und eine Zehnfarbenmaschine aus dem Jahr 2011 ersetzen. Das neue Peak-Performance-System aus Heidelberg ist eine Achtfarbenkonfiguration mit Wendung und Lackierwerk, komplett ausgestattet durch Prinect-Steuerungs- und Regeltechnik der neusten Generation. Neben dem Farb- und Registerregelsystem Prinect Inpress Control verfügt die neue Speedmaster XL 75 über ein Qualitätssicherungssystem Prinect Inspection Control. Im Lackierwerk installierte Farbkameras erfassen jeden durchlaufenden Druckbogen. Prinect Inspection Control vergleicht das erfasste Bild mit jenem einer Referenz-Datei, die sich ihrerseits an der freigegebenen PDF-Datei der entsprechenden Druckform orientiert. Fehlerhafte Druckbogen werden in der Auslage durch automatisches Einschiessen eines Streifens gekennzeichnet.

Neben den Akzidenzdruckaufträgen hat die Vögeli AG mit dem Verpackungsdruck ein zweites Standbein aufgebaut. Waren bis vor einigen Jahren Aufträge im klassischen Vier-über-Vierfarbendruck auf gestrichenen Papierqualitäten vorherrschend, sind die Bogenoffsetkapazitäten zusehends durch anspruchsvolle Verpackungen in sieben- und achtfarbiger Ausführung ausgelastet. Die veränderte Auftragsstruktur führte jetzt zur Abkehr vom Doppellack-Konzept, das die Vögeli AG im Jahr 2005 mit einer Zehnfarbenmaschine Speedmaster CD 74-5+LY-P-5+L eingeführt und im Januar 2011 mit einer weitgehend baugleichen Maschine der neuen Baureihe Speedmaster XL 75 fortgesetzt hat.

Oetterli AG produziert mit Heidelberg-Gesamtsystem

Seit letzten Sommer ist der Zusatz «Druck» aus dem Namen der Oetterli AG verschwunden; das Unternehmen mit seiner Heimat in Eschenbach (LU) hat sich als Gesamtdienstleisterin rund um die visuelle Kommunikation etabliert.

Aber das Geschäft mit Druckerzeugnissen behält im 15-köpfigen Unternehmen seinen hohen Stellenwert, bekundet hat das die Oetterli AG unlängst mit der Investition in Bogenoffsettechnik. Für eine Speedmaster SX 52-4-P der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) wurde entschieden, die moderne Vierfarbenmaschine, ausgestattet durch eine 2/2-Wendevorrichtung, ersetzt eine ältere Maschine gleichen Fabrikats.

Auch die Software für die Workflow-Steuerung hat die Oetterli AG erneuert. Neu wird mit dem Prinect Production Manager gearbeitet. Dank der kompletten Software-Suite stehen dem Unternehmen gegen eine feste Monatsgebühr alle Funktionen der Prinect-Technologie von Heidelberg offen. Im Funktionsumfang sind unter anderem Heidelbergs Rastertechnologien (AM und FM) sowie die PDF-Toolbox enthalten. Letztere beinhaltet ein umfangreiches Werkzeugsortiment zum Editieren von PDF-Dateien.

Die Oetterli AG hat die neue Bogenoffsetmaschine sowie einen CtP-Belichter Suprasetter A52 in den Production Manager integriert. Die Informationen zur Voreinstellung des Farbkastenprofils auf der Speedmaster SX 52 werden online an das Prinect Press Center übermittelt. Hier steuert der Drucktechnologe sein Arbeitswerkzeug, unterstützt durch das Assistenzsystem Intellistart. Im Leitstand integriert ist Prinect Easy Control. Das schnell arbeitende Mess- und Regelsystem soll, unabhängig von den Auflagengrössen und der Produktionsgeschwindigkeit, stets eine stabile Farbführung sicherstellen.

Abächerli Media und PrintCenter ­Hergiswil unter einheitlicher Leitung

Zum Jahreswechsel hat Roland Schnyder, Geschäftsführer der PrintCenter Hergiswil AG, die Leitung der Obwaldner Druckerei Abächerli Media AG übernommen. Als neuer Geschäftsführer der Abächerli Media AG folgt er auf Christian Zemp, der sich nach über vierzehn Jahren an der Unternehmensspitze neuen Herausforderungen stellen wird.

Der in Obwalden wohnhafte und verankerte Roland Schnyder ist ein ausgewiesener Fachmann der grafischen Branche. Den grössten Teil seiner Karriere war er in leitenden Funktionen in der Druckbranche tätig. «Wir sind überzeugt, mit Roland Schnyder einen Geschäftsführer gefunden zu haben, der mit Unternehmergeist, strategischem Gespür und einer breiten Erfahrung in der Druckbranche Abächerli erfolgreich weiterentwickeln wird», so Markus Bieri, Verwaltungsratspräsident der Abächerli Media AG.

Abächerli ist in der Zentralschweiz mit den Standorten Sarnen und Sursee (Schlüssel Druck AG) stark verankert und vernetzt. Die Wurzeln des Sarner Traditionsunternehmens liegen bereits über 125 Jahre zurück. Das Unternehmen hat sich vom innovativen Druckpartner zum Mediendienstleister entwickelt und konnte seine Geschäftstätigkeit kontinuierlich ausbauen. Erfolgreiche Unternehmen und Marken schmücken das Portfolio der Abächerli Media AG.