Ein brandneuer Anlass für die Print- und Medienbranche

Eine neue Veranstaltungsreihe soll zum Treffpunkt für die Print- und Medienbranche werden. Den Auftakt macht am 27. April 2023 der Anlass im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, an dem auch der Swiss Print Award 2023 verliehen wird. Mit «power pur – Forum Swiss Print + Media Industry» möchte die Galledia Event AG zusammen mit dem Branchenverband viscom/p+c einen neuen Anlass für Printmedienverarbeitende und die Kommunikationsbranche etablieren. Die beiden Partner möchten damit den Austausch unter allen Akteuren fördern. An der Veranstaltung werden die Vernetzung und der Wissenstransfer im Zentrum stehen, und auch die Unterhaltung soll nicht zu kurz kommen. Der für den 27. April geplante Halbtagesanlass wird an die Jahres-Mitgliederversammlung der viscom/p+c anschliessen. Die Teilnehmenden erwartet ein spannendes Programm mit zahlreichen Networking-Möglichkeiten, hochkarätigen Keynote-Speakern sowie der abschliessenden Verleihung des Swiss Print Award 2023. Erst kürzlich hat viscom/p+c den Swiss Print Award übernommen, dessen Übergabe/Awardnight Teil des neuen Branchenanlasses «power pur – Forum Swiss Print + Media Industry» sein wird. Der Swiss Print Award wird seit 2013 vergeben und ist die einzige Auszeichnung für in der Schweiz konzipierte und realisierte Druckprojekte. Auch als Programmteil des Branchenanlasses beibt der Swiss Print Award eine unabhängige Auszeichnung. Beni Kiser und Marco Bieri vom bisherigen Swiss Print Award-Leitungsteam zeigen sich erfreut über die neue Lösung: «Uns war es wichtig, die Zukunft des Swiss Print Award langfristig zu sichern und in die richtigen Hände zu legen. Mit der neuen Trägerschaft wird die Basis zugunsten der grafischen Gesamtbranche entscheidend erweitert. Die Einbettung der Award-Verleihung in den neuen Branchenanlass ermöglicht ganz neue Perspektiven. Wichtig für uns: Der Award wird auch künftig die schönsten und besten Drucksachen der Schweiz auszeichnen.» Das definitive Programm wird im Januar 2023 verkündet. Dann wird es auch möglich sein, sich für die Veranstaltung anzumelden. Reservieren Sie sich den Branchenanlass vom 27. April 2023 schon jetzt in Ihrem Terminkalender und seien Sie weiter gespannt. Auf www.power-pur.ch werden in Kürze alle Neuigkeiten aufgeschaltet.

Heidelberg präsentiert weltweit schnellstes Bogenoffsetsystem

Auf dem Packaging Day 2022 in Wiesloch-Walldorf hat Heidelberg die neue Speedmaster XL 106 21k als Weltpremiere vorgestellt. Mit 21 000 Bogen pro Stunde gilt sie zurzeit als die schnellste Bogenoffsetmaschine der Welt. Erster Pilotanwender ist Cardbox Packaging, ein international tätiger Verpackungsproduzent mit Hauptsitz in Wolfsberg, Österreich.Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat ein neues Modell der Speedmaster XL 106 mit der Erweiterung 21k am Markt eingeführt. Die Maschine wurde Ende Oktober den rund 300 Besucherinnen und Besuchern auf dem Packaging Day 2022 in Wiesloch-Walldorf, dem Hauptsitz des Unternehmens, vorgestellt.Mit einer Geschwindigkeit von 21 000 Bogen pro Stunde gilt die neue Speedmaster XL 106 21k als die zurzeit schnellste Maschine für den Bogenoffsetdruck im 70/100-Format weltweit. Sie ist für ein Volumen von über hundert Millionen gedruckte Bogen pro Jahr ausgelegt. Gegenüber einer 18 000er-Maschine soll die Nettoleistung um 8 bis 10% höher liegen. Sofern das Produktivitätspotenzial vollständig ausgeschöpft wird, rechnet Heidelberg mit einer Amortisationsdauer von zwei Jahren.Um diese neue Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, wurden in der Speedmaster XL 106 21k vom Anleger über den Bogentransport bis zum Ausleger mehr als 200 Komponenten neu verbaut bzw. modifiziert. Unter anderem wird der Bogenanleger von zwei Servo-Motoren direkt angetrieben. Im Ausleger sollen «gewichtsreduzierte und an die hohe Geschwindigkeit angepasste Greiferbrücken» für einen stabilen, sicheren Produktionsbetrieb sorgen.Als besonders attraktiv bezeichnet Heidelberg die neue Speedmaster XL 106 für Faltschachtelproduzenten, die immer höhere Leistungen und eine durchgehend automatisch gesteuerte Produktion fordern. Die erste Maschine produziert seit wenigen Wochen beim international tätigen Kunden Cardbox Packaging in Wolfsberg (Österreich). Beim dort installierten neuen Drucksystem handelt es sich um eine Speedmaster XL 106-7+LYYLX, eine Siebenfarbenmaschine mit doppeltem Lackierwerk. Sie ergänzt eine Speedmaster XL 106 aus dem Jahr 2018. Wie Heidelberg mitteilt, schöpft Cardbox Packaging das Potenzial der Technik wenn immer möglich aus. Auch die 2018 installierte Maschine arbeite stets am Produktivitätslimit. Das Unternehmen sei der ideale Pilotanwender für die neue Speedmaster XL 106.Ende Jahr wird Cardbox Packaging zudem zwei Stanzmaschinen der Baureihe MK Mastermatrix in Betrieb nehmen und damit eine Produktivitätslücke in der Weiterverarbeitung schliessen. Das 250-köpfige Unternehmen investiert am Hauptsitz in Wolfsberg über 14 Mio. Euro in erweiterte Gebäude und Produktionstechnik.Annähernd die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet Heidelberg nach eigenen Angaben mit Produktionssystemen für die Verpackungs- und Etikettenproduktion. In diesen strategisch bedeutsamen Märkten will das Unternehmen weiter wachsen. In den letzten Jahren seien die Investitionen deutlich erhöht worden, sagte Dr. David Schmedding anlässlich der Fachpack 2022, die Ende September in Nürnberg stattfand. Verpackungsdruckern stehe heute ein breites Produktangebot an datenbasierten, zunehmend intelligenten und ressourcenschonenden Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette zur Verfügung. David Schmedding leitet bei Heidelberg den weltweiten Vertrieb.Auch die neue Speedmaster XL 106 21k stösst im Markt auf ein grosses Interesse. Nach der ersten Installation bei Cardbox Packaging in Wolfsberg konnte Heidelberg Verträge über weitere Pilotinstallationen unterzeichnen. Die Serienproduktion der Maschine soll im Herbst 2023 starten.

Länggass Druck AG Bern investiert in Speedmaster CX 75

Die Länggass Druck AG Bern investiert in den Bogenoffsetdruck. Sie hat bei der Heidelberg Schweiz AG eine Speedmaster CX 75-4+L, ein Vierfarbendrucksystem mit Lackierwerk, bestellt. Die top ausgerüstete Maschine ermöglicht den Nonstop-Produktionsbetrieb im Push-to-Stop-Modus. Zwei herausragende technische Merkmale sind die Inline-Mess-/Regeltechnik Prinect Inpress Control und das vollautomatische Plattenwechselsystem Autoplate Pro.Pilotiert wird das Drucksystem am Prinect Press Center XL3, sämtliche Prozesse werden sowohl am Wallscreen wie auch am 24-Zoll-Multitouch-Screen überwacht und verfolgt. Die Assistenz-Software Intellistart 3 sichert während eines Auftragswechsels eine optimale Abfolge sämtlicher Rüstsequenzen. Dazu gleicht die Software den vorgängigen jeweils mit dem nachfolgenden Auftrag ab. Intellirun, die neue dynamische Produktionsansicht, zeigt dem Bediener vollautomatisch den aktuellen Rüst- und Produktionsstatus. Intelliline weitet die systematische Navigation optisch auf die Maschine aus: auf der Bedien- und Antriebsseite der Druckwerke und des Lackierwerks stellen LED-Bänder den Zustand des jeweiligen Werks farblich dar.Mit der Entscheidung für die Speedmaster-Technologie bekennt sich die Länggass Druck AG Bern im 50/70-Format zum Offsetverfahren und vertieft zugleich die Zusammenarbeit mit der Heidelberg Schweiz AG. Die neue Maschine ergänzt eine Speedmaster SX 52-4, die im Herbst 2019 in Betrieb gegangen ist. Kaum ein Jahr später folgte ein CtP-System Suprasetter A75 DTL. Über den Dual Top Loader wird der Belichter automatisch mit den Druckplatten für beide Maschinenformate versorgt. Die Modernisierung der Produktionstechnik setzte die Länggass Druck AG Bern im August 2021 mit der Installation einer neuen Schneidmaschine Polar N 92 Plus fort.Die Entscheidung für die Bogenoffsettechnik von Heidelberg war massgeblich gestützt durch die stark verankerte Serviceorganisation der Heidelberg Schweiz AG und die kompetente Beratung in der Projektplanung.

Talente gewinnen an der «Worber Berufstour»

Immer mehr Unternehmen der grafischen Industrie beklagen einen ausgeprägten Fachkräftemangel. Der beginnt schon bei der Besetzung von Lehrstellen. Doch es gibt Mittel und Wege, dem zu begegnen. Die Aeschbacher AG aus Worb beispielsweise engagiert sich zusammen mit über 30 Firmen aus der Gemeinde in der «Worber Berufstour». Der Anlass wird jeweils in Zusammenarbeit mit dem Oberstufenzentrum Worbboden und dem Worber Gewerbeverein durchgeführt. Die Aeschbacher AG war von Anfang an dabei. Dieses Jahr zeigten die beteiligten 33 Unternehmen erste Einblicke zu 35 verschiedenen Berufsbildern. Ergänzend zum Programm am Tag präsentierten sich die Firmen am Abend im Bärensaal, wo Jugendliche und ihre Eltern Gelegenheit erhielten, Fragen zu stellen sowie direkte Kontakte zu knüpfen. Von den insgesamt 100 Schülerinnen und Schülern, die sich in den verschiedenen Unternehmen informierten, besuchten 10 die Aeschbacher AG. Dort wurde das Berufsbild Polygraf/-in EFZ gezeigt. Digitale Bildmontage mit persönlichem Foto, Bildbearbeitung, Logo skizzieren, Umsetzung der persönlichen Initialen, Mikrotypografie auf dem iPhone und eine Führung durch die Druckerei standen auf dem Programm. Wie jedes Jahr waren auch diesmal die Rückmeldungen zur «Worber Berufstour» äusserst positiv.

CPH-Gruppe erwartet operatives Ergebnis in dreistelliger Millionenhöhe

Die CPH-Gruppe erhöht die Prognose für das Jahresergebnis 2022. Als Folge der guten Auftragslage und höherer Preise dürften der Umsatz auf über 700 Mio. CHF und das EBIT auf über 100 Mio. CHF steigen.In der zweiten Jahreshälfte stiegen die Rohmaterialkosten weiter an. Aufgrund der guten Auftragslage im bisherigen Jahresverlauf und der höheren Verkaufspreise, die durch die gestiegenen Inputkosten verursacht worden waren, erwartet die CPH-Gruppe 2022 einen Umsatz von deutlich über 700 Mio. CHF. Alle Geschäftsbereiche werden 2022 erfreuliche Wachstumsraten verzeichnen.Das grösste Wachstum wird der Bereich Papier ausweisen, der 2022 einen Umsatz von rund 400 Mio. CHF erreichen könnte. Das EBIT des Bereichs Papier dürfte im laufenden Jahr im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Da auch die operativen Ergebnisse der Bereiche Chemie und Verpackung in zweistelliger Millionenhöhe ausfallen sollten, erwartet die CPH-Gruppe insgesamt ein EBIT von über 100 Mio. CHF. Ohne allfällige noch auftretende unerwartete Faktoren dürfte das Nettoergebnis 2022 in der Region von 100 Mio. CHF liegen.Im Sommer 2021 hatte die CPH-Gruppe mitgeteilt, dass sie das von Schilliger Holz AG in Perlen geplante Produktionswerk für Faser-Dämmplatten mit Energie und Wasser versorgen wird. Das geplante Projekt kann aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten auf dem dafür vorgesehenen Grundstück der Perlen Papier AG nicht realisiert werden. Die detaillierten Kennzahlen zum Jahresabschluss 2022 werden am 21. Februar 2023 publiziert.

Erfolgreiches Printplus Gipfeltreffen 2022

Über 70 Geschäftsführer*innen und Printplus Verantwortliche folgten am 28. und 29. September 2022 der Einladung des Schweizer Branchensoftware-Spezialisten Printplus. Die Führungsspitze der Printplus DRUCK Anwender traf sich auch in diesem Jahr auf der Schwägalp am Fusse des Säntis. In verschiedenen Fachvorträgen informierte Printplus, wie mit Printplus DRUCK die Prozesse optimiert werden. Praxisberichte von Führungskräften aus Anwenderunternehmen ergänzten den strategischen Input des Herstellers. Alex Sturzenegger, Geschäftsführer Printplus AG, begrüsste die zahlreichen Gäste. Danach folgten Workshops zum Thema grafische Kalkulation, Vorschau Version 2023, dynamische Preisbildung in der grafischen Branche, Printplus im Agenturgeschäft sowie spannende Praxisberichte von Führungskräften aus Anwenderunternehmen. Ein weiteres Highlight war der Speaker und Extrembergsteiger/Alpinist Michi Wohlleben. Der in der Ostschweiz lebende deutsche Profi-Alpinist hat bereits diverse Nordwände und schwerste Klettertouren gemeistert. In seinem 90-minütigen Vortrag berichtete er darüber, was ihn motiviert, wie er mit der Angst und dem möglichen Scheitern umgeht. Neben den vielen Workshops blieb genügend Zeit zum regen Erfahrungsaustausch vor einer imposanten Bergkulisse.

Peak-Performance neuster Generation bei Valmedia AG

Die Valmedia AG in Visp investiert in den Bogenoffset und vertraut wiederholt auf die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Eine Speedmaster XL 105 wird im Januar 2023 durch ein neues Modell der Peak-Performance-Klasse, eine Speedmaster XL 106-5+LX2 mit einer Leistung von 18 000 Bogen pro Stunde, ersetzt.Die neue Fünffarbenmaschine mit Lackierwerk ist komplett für den autonomen Produktionsbetrieb im Push-to-Stop-Modus ausgestattet. Alle für die Produktion relevanten Informationen werden über die übergeordnete Prinect-Technologie an den Hochleistungsleitstand Prinect Press Center XL 3 überspielt. Dort stehen die Daten für bis zu 50 Druckaufträge in der Job Queue bereit. Die Assistenz-Software Intellistart 3 bringt die Aufträge automatisch in eine logische Abfolge, die für kürzestmögliche Rüstvorgänge und eine möglichst rationelle Produktion optimal ist. Autoplate Pro wechselt einen kompletten Druckplattensatz innerhalb von wenig mehr als zwei Minuten vollautomatisch aus. Farbführung und Passer werden über Prinect Inpress Control während der Anlaufphase dynamisch eingeregelt. Der Quality Assistant überwacht alle Qualitätsparameter. Sobald die Sollwerte erreicht sind, schaltet Intellistart 3 automatisch auf Fortdruckleistung.Dank hochgradig automatisierter Abläufe wird die Valmedia AG auf der Speedmaster XL 106 prozess- und bedienerbedingte Produktionslücken minimieren, zugunsten einer spürbaren Steigerung der Overall Equipment Effectiveness (OEE).Das Vertrauen, das die Valmedia AG wiederholt in Heidelberg setzt, gilt der Technologie ebenso wie den ausgewiesenen Serviceleistungen der Heidelberg Schweiz AG, wie Produktionsleiter Thomas Kreuzer betont. Von welcher Qualität die Service-Organisation ist, hat er vor rund vier Jahren erfahren. Damals wechselte die Valmedia AG mit sämtlicher Produktionstechnik in die Gebäude der Mengis-Gruppe an der Pomona­strasse in Visp. Die Heidelberg Schweiz AG war als Generalunternehmerin für den Umzug verantwortlich.

Käser Druck AG produziert auf Versafire EV von HEIDELBERG

Seit vergangenem Februar produziert die Käser Druck AG in Stallikon auf einer Versafire EV. Das Fünffarben-Digitaldrucksystem der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) passt perfekt in die Workflow-Umgebung und zur Strategie des Unternehmens: Ihre Produktionstechnik hat die Käser Druck AG ganz auf das Bogenformat SRA3 ausgerichtet. Der digitale Workflow wird über den Prinect Production Manager gesteuert.Die komplette Integration in die Workflow-Steuerung von Heidelberg war ein entscheidendes Argument für die Versafire EV, wie der Mitinhaber und Geschäftsführer Stephan Käser sagt. Was ihn besonders überzeugt: In ausgabetechnischer Hinsicht (Farbmanagement, Rendering) gelten immer identische Bedingungen, egal, ob Offsetdruckplatten auf dem Suprasetter A 52 belichtet werden oder ein Auftrag auf der Versafire EV produziert wird. Für beide Druckverfahren werden die Seiten in der Prinect Signa Station ausgeschossen. Bis zuletzt ist es möglich, den gewünschten Ausgabekanal anzuwählen. Die Steuerung aller Prozesse erfolgt zentral am Prinect Cockpit.Bedient wird die Versafire EV von Irene Wyss und der angehenden Medientechnologin Printmediatechnik Tamara Sperduto. Irene Wyss hat den Beruf der Reprografin erlernt und im Bogen- und Rollendigitaldruck gearbeitet. Was die erfahrene Berufsfrau an der Versafire EV besonders schätzt, sind die umfangreichen Editierfunktionen und das professionelle Farbmanagement. «Die Möglichkeit, die Maschine für unterschiedlichste Bedruckstoffe zu kalibrieren und die Profile mit den Einstellungen für Farbe und Materialtransport im System zu hinterlegen, erleichtert uns die Arbeit sehr. Mit dem Prinect Digital Frontend steht uns ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung, das den Ansprüchen unseres Berufsstands gerecht wird», hält sie fest.Die Käser Druck AG wurde 1947 gegründet. Sie feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Seit 2009 leitet mit den Brüdern Stephan und Daniel Käser die dritte Generation die Geschicke des achtköpfigen Unternehmens. Das klare Bekenntnis zum Druckerhandwerk und die konsequente Ausrichtung auf das Bogenformat SRA3 seien zwei entscheidende Gründe, weshalb sich der Kleinbetrieb über 75 Jahre hinweg erfolgreich behauptet hat, sagt Stephan Käser. Die Kunden stammen aus Gewerbe, Handel und Industrie und halten der Druckerei zum Teil seit vielen Jahrzehnten die Treue.Mit Bogenoffsettechnik, einer Broschürenstrasse und einem Klebebinder kann die Käser Druck AG abgesehen von Briefschaften und den gängigen Akzidenzen auch geheftete Broschüren und Softcover-Produkte komplett im eigenen Haus herstellen. Stanz-, Rill- und Perforierarbeiten werden ganz klassisch auf Zylinderautomaten (OHZ) ausgeführt. Ein Tiegelautomat (OHT) ist mit Heizvorrichtung für Heissfolienprägungen ausgestattet.

Kodak ermöglicht dem KODAK MAGNUS Q800 ein weiteres Geschwindigkeits-Upgrade

Die Geschwindigkeit des KODAK MAGNUS Q800 Hochleistungs-Plattenbelichters wurde mit T-speed Plus nochmals erhöht. Er bietet nun einen Durchsatz von bis zu 84 Platten im B1- oder 8-Seiten-Format pro Stunde. Vor rund zwei Jahren brachte Kodak die T-Geschwindigkeitsversion als schnellstes 8-Seiten-CTP-System auf den Markt. Der MAGNUS Q800 Plattenbelichter kann nun alle 42,9 Sekunden eine Platte ausgeben. Dies ist das dritte Geschwindigkeits-Upgrade, das Kodak beim MAGNUS Q800 innerhalb von vier Jahren realisiert hat. Gegenüber der früheren Z-Geschwindigkeit von 2018 entspricht dies einer Durchsatzsteigerung von mehr als 40%. Der MAGNUS Q800 Plattenbelichter kann auch die prozessfreie SONORA XTRA Platte bei seiner neuen Spitzengeschwindigkeit bebildern.Das aktualisierte CtP-System hilft Bogen- und Rollenoffsetdruckereien, die Produktivität ihrer Offset-Workflows weiter zu maximieren. Alle für den MAGNUS Q800 Plattenbelichter erhältlichen Automatisierungsoptionen, einschliesslich des Einzelpalettenladers (Single-Pallet Loader, SPL), des Mehrpalettenladers (Multi-Pallet Loader, MPL) und der Mehrkassetteneinheit (Multi-Cassette Unit, MCU), unterstützen die neue Geschwindigkeit. Angesichts der neuen Belichtergeschwindigkeit ist es von grossem Vorteil, dass der Mehrpalettenlader bis zu 3200 Platten in bis zu vier verschiedenen Plattenformaten vorhalten kann – zwei Paletten mit je 1500 Platten und zwei Kassetten mit je 100 Platten. Hilfreich für lange Betriebszeiten ohne manuelle Eingriffe ist auch die kürzlich realisierte 40%ige Kapazitätserhöhung des Zwischenpapier-Entnahmesystems für den SPL/MPL. Der MAGNUS Q800 Plattenbelichter mit T-speed Plus ist ab sofort weltweit verfügbar. Bereits bei Kunden installierte MAGNUS Q800 Plattenbelichter können vor Ort auf die neue Spitzengeschwindigkeit aufgerüstet werden.

Mehrwert durch intelligente Lösungen

Koenig & Bauer erschliesst mit digitalen Angeboten neue Geschäftsfelder. Ausgehend von globalen Megatrends, setzt Koenig & Bauer mit der Konzernstrategie «Exceeding Print» den eingeschlagenen Kurs der digitalen Transformation des Unternehmens und der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle konsequent fort. Neue digitale Produkte rund um das Kernprodukt des Unternehmens – Druckmaschinen für nahezu alle Substrate und Technologien – ergänzen das Portfolio, um Kund:innen auch in Zukunft maximale Produktivität und Verfügbarkeit zu garantieren. «Die digitale Transformation ist ‹People Business›. Ein Wandel in der Unternehmens- und Innovationskultur, verbunden mit der Entwicklung moderner Software-Angebote für unsere Kund:innen, sind die Treiber für die Transformation vom Maschinenbauer zu einem Technologieunternehmen», betont Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied und CDO bei Koenig & Bauer. «Dadurch werden wir zum ‹Digitalen Trusted Advisor› unserer Kund:innen und können beispielsweise aus Daten Handlungsempfehlungen für eine effizientere Produktion ableiten.»Die neue Digital-Einheit koordiniert und unterstützt seit 2022 unter dem Konzerndach die Entwicklung, Umsetzung und Markteinführung digitaler Produkte und Dienste – von der ersten Idee bis zur Marktreife. «Wir richten den Blick auf unsere Kund:innen und unterstützen sie, wo immer sie mit digitalen Lösungen noch profitabler werden können», so Sandra Wagner, Vice President Digitalisation und Kopf des interdisziplinären Teams. Als ehemalige Leiterin von Vertrieb und Marketing in der Konzerntochter Koenig & Bauer Coding hat sie der künstlichen Intelligenz ein Gesicht gegeben: Die digitale Assistentin Kyana bietet vom Remote Support bis zu Predictive Maintenance alle Möglichkeiten der intelligenten Unterstützung der Produktion. Dieses Angebot wollen Wagner und ihr Team weiter ausbauen sowie die bereits heute bei Koenig & Bauer bestehenden Möglichkeiten, mit künstlicher Intelligenz Maschinendaten zu erfassen, zu analysieren und zu interpretieren, in eine zentrale und KI-gestützte Plattform für Kund:innen integrieren.Unmittelbar bevor steht zudem die Markteinführung eines digitalen Produkts, das die zwei Bestandteile Sustainability und Digital der Konzernstrategie «Exceeding Print» miteinander vereint. Denn gemeinsam mit seinen weltweiten Kund:innen hat Koenig & Bauer nicht nur grossen Einfluss auf die Welt von Druck und Verpackung, sondern ebenso eine Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung von Produktionsprozessen.