Kodak mit diversen Neuheiten im Portfolio

Kodak kündigte im Rahmen einer virtuellen Pressepräsentation eine neue Inkjetdruckmaschine sowie ein erweitertes Portfolio von Offset- und Digitaldrucklösungen an. Gemäss Kodak veränderte die Prosper 6000 Inkjetdigitaldruckmaschine die Art und Weise, wie Drucker Digitaldrucktechnologie bei Akzidenzdruckanwendungen nutzten, grundlegend. Auf diesen Errungenschaften baue die neu entwickelte Prosper Ultra 520 auf und hebe den Inkjetdruck auf ein «neues Niveau», so Kodak. Sie biete eine dem Offsetdruck vergleichbare Qualität bei einer konstanten Produktionsgeschwindigkeit von 150 m/Min. auf glänzenden Papieren mit hoher Farbdeckung und variablem Druck – und dies bei äusserst attraktiven Betriebskosten. Die neue Druckmaschine ist die erste von Kodak hergestellte Maschine, die mit Kodaks UltrastreamSchreibsystem arbeitet. Dieses System produziert mit hochpräziser Platzierung kleinerer, perfekt runder Tröpfchen, welche frei von Satellitentröpfchen sind, und verspricht gemäss Kodak die höchste Inkjet-Bildqualität, die heute am Markt verfügbar sei. Die Prosper Ultra 520 wurde darauf ausgelegt, die Produktivität zu maximieren, indem sie eine breite Palette von Bedruckstoffen mit vielseitigen, qualitativ sehr guten und kostengünstigen wasserbasierenden Tinten bedruckt. Kodak beschreibt die Prosper Ultra 520 als «ein bahnbrechendes Produkt, das Druckern geschäftliches Wachstum über eine grosse Bandbreite von Anwendungen hinweg ermöglicht». Dazu zählen Direktmailings, Werbedrucksachen, Kataloge, Bücher und mehr. Die neue Maschine werde ab Jahresende 2020 erhältlich sein.

Sapphire EVO W

Die Sapphire EVO W (erstmals Ende 2019 angekündigt) ist gemäss Aussagen von Kodak die erste Verpackungs-Digitaldruckmaschine, welche die Produktivität des Flexodrucks und die Qualität des Tiefdrucks erreicht. Sie verwendet die hochauflösende Ultrastream-Inkjet-Technologie und QD-Verpackungstinten, um der breiten Produktion flexibler Verpackungen die vielen Möglichkeiten des Digitaldrucks zu erschliessen. Mit der Eignung für Auflagen bis zu 20 000 m² – oder mehr mit variablem Inhalt – handelt es sich bei der Sapphire EVO W um eine gemäss Kodak «disruptive Lösung, die Markenunternehmen in die Lage versetzt, innovative Verpackungen zu realisieren, welche die Vorteile des Digitaldrucks effizient ausschöpfen». Die Sapphire EVO W Druckmaschine und ist ab sofort weltweit verfügbar.

Kontinuierliche Verbesserungen für Offsetdrucker

Obwohl mit Blick in die Zukunft des Druckens die Zeichen auf digital stehen, investiert Kodak weiter in die Entwicklung moderner Technologien für Offsetdrucker. Kodak nimmt gemäss eigenen Ausführungen mit Innovationen bei der Prozessfrei-Plattentechnologie weiterhin eine führende Stellung ein. Das Unternehmen stellt die nächste Plattengeneration vor, die einen stärkeren Bildkontrast, verbesserte Robustheit hinsichtlich der Handhabung und höhere Bebilderungsgeschwindigkeiten bietet. Die Verfügbarkeit der prozessfreien Sonora Xtra Platte ist für das Jahresende 2020 geplant. Prinergy On Demand ist eine neue globale Plattform, die eine Reihe von Angeboten umfasst, welche die Investition eines Kunden in den Prinergy Workflow modernisieren und optimieren. Ausgewählte Kunden profitieren bereits von der erhöhten Sicherheit, Zuverlässigkeit, Effizienz und Fernarbeits-Flexibilität von Prinergy On Demand, das von Kodak in der Cloud gehostet und verwaltet und als kostengünstiges Monatsabonnement angeboten wird. Hinter Prinergy On Demand steht Netzwerk-Infrastruktur von Microsoft Azure. Kunden können daher sicher sein, dass ihre Daten und ihr System immer geschützt sind. Prinergy On Demand ist jetzt verfügbar, wobei die Einführung neuer Optionen für das Jahresende 2020 geplant ist. Kodak bringt die Geschwindigkeit weiter auf Touren und stellt mit dem neuen Magnus Q800 Plattenbelichter in der T-Geschwindigkeitsversion das gemäss Eigenangaben schnellste 8-Seiten-CTP-System der Welt für prozessfreie Platten vor. Der Plattenbelichter soll damit in der Lage sein, bis zu 80 Platten pro Stunde zu bebildern, um die Produktivität von Offset-Produktionsabläufen zu maximieren. Höhere Bebilderungsgeschwindigkeiten benötigen eine Automatisierung, die damit Schritt halten kann. Deshalb stellt Kodak auch einen aktualisierten Multipalettenlader vor, der die Geschwindigkeit von 80 Platten/h unterstützt und eine Vorratskapazität von bis zu 3200 Platten bietet. Der Magnus Q800 mit TGeschwindigkeit ist für Betatests verfügbar und wird im September 2020 in Produktion gehen. Die Kapazität von 1500 Platten pro Palette für den Einzel- bzw. Multipalettenlader wird ab Juni 2020 ausgeliefert. Der im Jahr 2021 lieferbare neue Magnus Q4800 Plattenbelichter wird, so kündigt es Kodak an, «branchenführendende Geschwindigkeit und Produktivität für die extragrossformatige (XLF) Druckformherstellung bieten. Er wird den höchsten Durchsatz bei XLF-Platten für 96-Seiten-Rollenoffsetdruckmaschinen sowie marktführenden Durchsatz bei Platten mit 1650 mm Breite (mit parallelem Laden von zwei Platten) bieten. Ausserdem wird er die flexibelste Paletten-Automatisierung aufweisen und bis zu acht verschiedene Plattenformate und insgesamt bis zu 4800 Platten im Online-Ladezugriff haben können.» •

CH Media und Galledia stärken ihre Partnerschaft

 CH Media verkauft rückwirkend per 1.1.2020 sämtliche Aktien der Multicolor Print AG an das Ostschweizer Medienunternehmen Galledia. Am Produktionsstandort in Baar (ZG) wird festgehalten. Bereits heute arbeiten CH Media und Galledia im regionalen Zeitungsgeschäft zusammen. Nun stärken die Parteien diese Partnerschaft nochmals: CH Media verkauft Galledia rückwirkend per 1.1.2020 sämtliche Aktien der Multicolor Print AG, einem innovativen, in der Zentralschweiz domizilierten grafischen Unternehmen für Print- und Online-Kommunikation. Multicolor Print AG wird unverändert als eigenständige Aktiengesellschaft weitergeführt. Am Produktionsstandort in Baar wird festgehalten. Für Galledia bedeutet die Transaktion eine sinnvolle Ergänzung ihres bestehenden Portfolios. Die beiden grössten Bogendruckereien der Schweiz werden damit zu einer Allianz zusammengeführt und die Achse zwischen Zentral- und Ostschweiz wird geschlossen. Für die Kunden bedeutet dies geballte Kompetenz in Bogen- und Digitaldruck. Hinzu kommt, dass Galledia mit dem Zusammenschluss ihre digitale Kompetenz weiter ausbauen kann. Mit dem Kauf durch die Galledia Gruppe übernimmt die Gesch.ftsführung der Multicolor Print AG ab 1.7.2020 Daniel Schneider, Leitung Sparte Print und Mitglied der Geschäftsleitung bei Galledia. Er folgt damit auf Heinz Meyer, welcher während einer Übergangsphase die Geschäfte an Daniel Schneider übertragen wird, um im Anschluss bei CH Media eine neue Aufgabe zu übernehmen. «Der Verkauf der Multicolor Print AG folgt der Strategie von CH Media mit Fokussierung auf die beiden grossen Pfeiler Publishing und Entertainment. Dabei ist es uns gelungen, für die veräusserten Geschäfte mit Galledia einen starken Partner mit grosser Kompetenz in den Bereichen Print-, Digital- und Fachmedien zu finden», sagt Roland Kühne, Chief Operating Officer und Mitglied der Unternehmensleitung CH Media.

 

pvgi stärkt 2019 ihre finanziellen Polster weiter

Im Jahr 2019 konnten die pvgi wie auch die anderen schweizerischen Pensionskassen von der Börsenhausse stark profitieren. Alles in allem wurde eine Nettorendite von 9,20% erwirtschaftet. Der Stiftungsrat hat entschieden, dass auch die aktiv versicherten Personen davon profitieren sollen. Entsprechend wurde für das Altersguthaben, statt, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, mit 1% zu verzinsen, der Zinssatz auf 2,5% festgelegt. Solche Massnahmen helfen immer wieder mit, dass die aktiv versicherten Personen eine Milderung der Senkung der Umwandlungssätze erreichen. Auch in Zukunft setzt der Stiftungsrat alles daran, den aktiv versicherten Personen höhere Zinsen oder die Senkung von Risikoprämien und Verwaltungskosten zukommen zu lassen. Die ständige Kontrolle aller Kostenfaktoren ist eine Daueraufgabe mit dem Ziel, so viel wie möglich von den eingezahlten Beiträgen dem Alterssparen zukommen zu lassen.Bei Pensionskassen ist der Deckungsgrad immer sehr wichtig. Per 31. Dezember 2019 beläuft sich dieser auf 112,92%. Ein guter Wert, wenn dazu beachtet wird, dass ein weiterer Faktor, nämlich der technische Zins, mit 1% festgesetzt ist. Die meisten Pensionskassen in der Schweiz rechnen nach wie vor mit einem technischen Zins von 2%. Wäre dies bei pvgi auch der Fall, würde der Deckungsgrad bei rund 120% liegen. Auch hier ist also die pvgi auf der sehr sicheren Seite.Nun, nachdem wir alle von der Corona-Krise betroffen sind, sieht auch die finanzielle Welt bei pvgi etwas anders aus. Stand Ende Mai 2020 hat sich der Deckungsgrad auf rund 107% reduziert. Der Grund liegt wiederum bei der Börse, die seit Anfang 2020 erhebliche Verluste verbucht. Sie sehen, dass auch bei einer der grössten, wenn nicht der grössten Finanzkrise seit Einführung der beruflichen Vorsorge BVG die pvgi nach wie vor sehr solide unterwegs ist und auch einen solchen gewaltigen Sturm verkraftet. Hoffen wir nun, dass das Gröbste vorbei ist und sich auch die Wirtschaft nach und nach erholt.

Heidelberg Schweiz leistet 24/7-Pikettdienst für Prepress

Die Heidelberg Schweiz AG hat ihren Pikettdienst für den Bereich Prepress auf 24 Stunden an allen sieben Wochentagen ausgebaut. Der erweiterte 24/7-Pikettdienst gilt für alle Belichter der Suprasetter-Baureihen sowie für die Entwicklungsmaschinen und Auswaschstationen, die die Heidelberg Schweiz AG als OEM-Produkt vertreibt. Bislang war der Pikettdienst ausserhalb der regulären Arbeitszeit auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, die Wochenenden waren vom Dienst ausgenommen. Mit der Neuerung wird der Pikettdienst im Bereich Prepress jetzt jenem im Bogenoffset gleichgestellt. Im Leistungsumfang enthalten sind: telefonische Unterstützung und Remote-Service zwecks Analyse und Behebung von Fehlern; Störungsanalyse und Schadensaufnahme beim Kunden vor Ort durch einen Techniker, Reparatur und Entstörung; Beschaffen von Ersatzteilen. Viele Druckereien produzieren mehrschichtig und sind auf eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Produktionstechnik angewiesen. Das verbreitete Einmaschinenkonzept ist effizient und wirtschaftlich. Weil kein Back-up vorhanden ist, müssen Ausfallereignisse aber auf ein mögliches Minimum reduziert werden. Mit dem 24/7-Pikettdienst unterstützt die Heidelberg Schweiz AG ihre Kunden bei einem sicheren Produktionsbetrieb, indem die Anlagen bestmöglich verfügbar sind.

Rill & Stanz Atelier Bern investiert noch stärker in den Heissfolienprägedruck

Seit 1991 wird im Liebefeld bei Bern gerillt, perforiert. gestanzt und nummeriert. Hauptsächlich für Druckereien und Buchbindereien rund um Bern, aber auch für Betriebe aus dem Tessin, der Ostschweiz und anderen Orten. Doch damit nicht genug: Vom klassischen Weiterverarbeiter hat sich die Firma nach und nach immer mehr Richtung Veredelung weiterentwickelt. Der trendige Letterpress, bei dem mit Druckfarben und Cliché in weiche, hochwertige Papiere gedrückt, gepresst und gedruckt wird, wie auch haptische, erhobene und vertiefte Blindprägungen und Heissfolienveredelungen sind heute Tagesgeschäft. Nun wurde der Maschinenpark mit einem gebrauchten, revidierten Heissfolienpräge-Zylinder Typ «Steuer PZ 90» erweitert. Geliefert von der Firma Moosmann Graphische Maschinen. «Mit diesem Investitionsschritt können praktisch alle Kundenwünsche für Heissfolie bis zum Format 64 × 90 cm erfüllt werden», sagt Severin Scherler, der Geschäftsführer. Diese robuste Maschine ist auch für die kompliziertesten Aufträge ausgerüstet, denn sie verfügt über vier separate Heizzonen und vier verschiedene Folienvorzüge. Rill & Stanz Atelier Bern garantiert 100% Kundenschutz, da die Firma weder als Generalunternehmer noch für Direktkunden arbeitet.

Druckerei Ebikon arbeitet mit Supra­setter A75 und Arkana-System

Die Druckerei Ebikon AG belichtet und entwickelt ihre Druckplatten auf einem neuen System. Ein Suprasetter 75 von Heidelberg wurde nach zwölf Jahren und fast 243 000 belichteten Platten durch einen Suprasetter A75 DTL (Dual Top Loader) desselben Herstellers ersetzt. Der zwölfjährige Suprasetter 75 arbeitete bis zuletzt mit denselben Lasermodulen.Für die Plattenentwicklung hat sich die Druckerei Ebikon zugunsten eines Arkana-Systems entschieden. Das System benötigt vergleichsweise geringe Mengen an Entwicklerchemie, Produktionsleiter Marco Jurt spricht von gut zwei Dritteln, die er gegenüber dem früheren Entwicklungsverfahren einspart. Die Druckplatten werden über ein Gummi-Osmosewasser-Gemisch ausgewaschen, eine Spülung durch Wasser entfällt.Neben dem sparsamen Entwickler- und Wasserverbrauch gilt die Arkana als sehr wartungsfreundlich. Ein Wechsel des Entwicklerbads ist erst nach 15 000 Quadratmetern oder nach 180 Arbeitstagen erforderlich. Regenerat und Wasser werden dem System automatisch in einem festgelegten Verhältnis zugeführt, eine stabile Konzentration des Bades innerhalb enger Grenzen ist fortwährend gesichert.Die Druckerei Ebikon hat sich intensiv mit den verschiedenen Druckplattentechnologien auseinandergesetzt, die zurzeit auf dem Markt erhältlich sind. Das Arkana-System überzeugte neben den niedrigen Betriebskosten durch den einfach zu beherrschenden, sehr stabilen Prozess, die Entwicklung der Platten in einem geschlossenen System und die Möglichkeit, im Hinblick auf eine sichere Qualitätskontrolle die Druckplatten dank des hohen Kontrasts ausmessen zu können.

Pro C5300 Series von Ricoh mit erhöhter Produktionsvielfalt

Mit dem Einzelblatt-Farbdrucksystem Pro C5300 Series von Ricoh profitieren Druckdienstleister von einer grösseren Produktionsflexibilität, einer höheren Druckqualität und einem breiteren Dienstleistungsangebot. Das Pro-C5300-Drucksystem baut auf dem Erfolg seines Vorgängers Ricoh Pro C5200 auf und ist ideal für kleine bis mittelgrosse Druckdienstleister, Print-on-Demand-Anbieter, Hausdruckereien sowie Online- und Copyshops geeignet. Die Erweiterungen des Drucksystems bieten die folgenden Vorteile: Hohe Bildqualität mit der VCSEL-Technologie von Ricoh mit einer Auflösung von 2400 × 4800 dpi sowie einer neuen Glanzsteuerung für unterschiedliche Ausgabeanforderungen. Höhere Produktivität mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 80 Seiten/Minute und einem gestiegenen monatlichen Produktionsvolumen von 450 000 Druckexemplaren. Grossraumkassette mit Vakuumzuführung für eine Vielzahl unterschiedlicher Medien. Verbesserte Registerhaltigkeit von Vorderseite zu Rückseite durch ein neues Papiertransport-Kontrollsystem. Unterstützung eines breiten Medienspektrums bis 360 g/m2, einschliesslich Kohlepapier, strukturierte Medien und Umschläge. Eine grössere Vielzahl von Weiterverarbeitungsmöglichkeiten für kurze Lieferzeiten mithilfe von Peripheriegeräten, wie einem erweiterten Broschüren-Finisher für die Produktion von Broschüren bis 30 Blatt mit einem Papiergewicht von 80 g/m2. Der leistungsstarke Stapler und die effiziente Vorderkanten-Schneideeinheit machen die vielseitige Komplettproduktion perfekt. Das Drucksystem Pro C5300 ist mit einem 10 Zoll (25,4 cm) grossen Farb-Touchscreen als Bedienfeld ausgestattet, das die Einrichtung vereinfacht und beschleunigt. Vom Bediener mühelos selbst austauschbare ORU-Einheiten (operator replaceable unit) erhöhen die Maschinenverfügbarkeit.

Kumagra: Vorwärtsstrategie trotz Corona

Im Februar 2018 wurde die schon lange in den Kumagra-Köpfen herumgeisternde Idee eines Gesamtkatalogs mit Onlineshop konkret. Damals rechnete niemand damit, dass diese Medien erst im April 2020 präsentiert werden können – genauso wenig wie mit der Tatsache, dass dannzumal eine Pandemie die Aktivitäten zur Einführung der neuen Werbemittel überschatten würde.Dass vom Plan bis heute mehr als zwei Jahre verstrichen, liegt daran, dass von der Entwicklung des Layouts bis zur Bereitstellung der Druck- und Shopdaten alles «made by Kumagra» ist. «Da verlangte der Onlineshop plötzlich Artikeldaten, die weder vorhanden geschweige denn irgendwo erfasst waren, und ein professionelles Layoutprogramm für Druckmedien war auch nicht vorhanden», sagt Mitinhaber und Co-Geschäftsführer Daniel Stettler heute in Erinnerung an die ersten Schritte. «Es war eine tolle Leistung des gesamten Teams, aber insbesondere die Kolleginnen Karin Gasche und Nicole Megert hatten mit der Aufbereitung aller Daten und dem Katalog-Layout einen riesigen Effort zu leisten – und das parallel zum Tagesgeschäft.» Externe Partner wollte man nicht beauftragen, da alles genau nach den Ideen in der Kumagra-typischen Art umgesetzt werden sollte. Wie schon länger angekündigt, erfolgte in diesen Tagen der Versand des über 220 Seiten starken, im Kumagra-typischen Pink gehaltenen sowie deutsch und französisch erhältlichen Katalogs. Auch der Onlineshop ist unter der neuen Adresse www.kumagra.shop erreichbar. Letzterer wird in den kommenden Wochen noch mit weiteren Funktionen ausgebaut. «Mit Katalog und Onlineshop erfüllen wir langjährige Kundenwünsche und stellen zwei Werkzeuge zur Verfügung, die unsere Kunden inspirieren und ihnen die Arbeit erleichtern sollen. Natürlich hoffen wir, dass beide Medien rege genutzt werden», meint Daniel Stettler. «Für uns ist dieser Moment nicht nur ein Meilenstein in unserer bald 30-jährigen Geschichte, sondern auch ein Bekenntnis zur grafischen und Verpackungs-Industrie in der Schweiz.»

Christinger AG nimmt neues LED-Hochleistungs-Digitaldrucksystem in Betrieb

Die Christinger AG hat seit ihrem Umzug im Mai 2019 am neuen Standort in Brugg AG die Prozesse weiter verfeinert. In der neuen Produktionshalle konnten alle Fertigungsabläufe vom Digitaldruck bis zur Weiterverarbeitung und Montage auf einer einzigen Fläche effizient optimiert und um neue Geschäftsfelder erweitert werden. Im Zuge dieser Transformation investiert die Christinger AG in ein Hochleistungs-Digitaldrucksystem von AGFA, den Jeti Tauro H3300 LED. Dieses Drucksystem setzt im Bereich des sechsfarbigen Digitaldrucks plus Weiss schweizweit neue Massstäbe. Das LED-Hybriddrucksystem Jeti Tauro H3300 LED ermöglicht den Digitaldruck auf flexiblen sowie starren Materialien mit bis zu 50 mm Stärke. Dabei erschafft er lebendige Drucke in sechs Farben (CMYKLcLk) plus Weiss und brilliert mit einer bislang unerreichten Druckqualität, welche es jederzeit mit Darstellungen auf Endgeräten der digitalen Welt aufnehmen kann. Modernste Automatisierung und geringe Rüstzeiten sorgen dabei für hervorragende Produktivität und schnellste Auftragsabwicklung.

Trotz Corona: Support von Heidelberg Schweiz bleibt aufrechterhalten

Anlässlich der drupa 2016 hat die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ihre Digitalisierungsstrategie offiziell eingeleitet. Es war ein richtiger Schritt, der besonders jetzt in der Corona-Pandemie wirkt. Trotz eines stark eingeschränkten direkten Kundenkontakts kann die Heidelberg Schweiz AG ihre Dienstleistungen gegenüber den Kunden, den Dialog mit ihnen und den Support weitgehend aufrechterhalten.Ein zentrales Werkzeug in der digitalen Kommunikation bildet der Heidelberg Assistant. Das Online-Dialoginstrument sichert den Kunden an sieben Tagen während 24 Stunden den Zugang zu allen administrativen und technischen Informationen rund um den eigenen Druckereibetrieb und zum Service der Heidelberg Schweiz AG. Der Heidelberg Assistant ist zugleich das Portal zum Heidelberg E-Shop. Registrierte Kunden können rund um die Uhr alles Verbrauchsmaterial, Verschleissteile und Serviceteile bestellen.Die Bogenoffsetmaschinen der Speedmaster-Baureihen sind mit dem Remote-Service von Heidelberg verbunden. Bei einer technischen Störung schickt das Meldesystem eCall automatisch eine entsprechende Nachricht an die Service-Stelle von Heidelberg. Die Reaktionszeit liegt unterhalb einer Minute. Erfahrungsgemäss können bis zu 70% der Störungen beim ersten telefonischen Kontakt behoben werden.Für technische Fragen auf allen Produk­tionsstufen (Prinect, Prepress, Press, Postpress) hat die Heidelberg Schweiz AG eine zentrale Rufnummer eingerichtet. Ein qualifiziertes Team koordiniert die Anfragen und betreut die Kunden in allen Landessprachen rund um die Uhr.Zurzeit arbeitet die Heidelberg Schweiz AG am Aufbau von Webinaren zu unterschiedlichen Themen. Das erste Webinar ist für den Monat Juni geplant. Die Kunden der Heidelberg Schweiz AG werden zu gegebener Zeit persönlich informiert.