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Lettischer Buchbinder bestellt Fadenheft­maschinen Ventura MC 200

Das lettische Druckerei- und Buchbindereiunternehmen Linovia hat auf der Drupa ein Connect-System mit zwei Fadenheftmaschinen Ventura MC 200 bestellt. Das System ergänzt drei bestehende Fadenheft-Verbundsysteme. Nach Aussagen des Firmenbesitzers Trond Erik Isaksen haben die neue Motion-Control-Technologie und die schnellen Rüstvorgänge die Wahl der Müller-Martini-Technologie massgeblich bestimmt. Zudem sieht Isaksen im Connect-System eine wirtschaftliche Lösung für die Fadenheftproduktion. Rund 75 Prozent der bei Linovia hergestellten Produkte sind fadengeheftet, von den Schul- bis zu den Kunstbüchern. Die Auflagen liegen den Angaben zufolge zwischen 200 und 250 000 Exemplaren, das Auftragsvolumen sei steigend, vor allem dank neuer, auch aus Deutschland stammender Kunden.

KBA mit Rapida 106 in Japan erfolgreich

Iwakura Printing im japanischen Osaka produziert seit einem Jahr auf einer Siebenfarben-Rapida 106 mit Lackausstattung und doppelter Auslageverlängerung. Die Rapida 106 ersetzte zwei ältere Maschinen und bot zusätzliche Kapazität. Die Maschine bei Iwakura ist für den Mischbetrieb mit oxidativ trocknenden und UV-härtenden Druckfarben ausgerüstet. Schnelle Einrichtvorgänge, weniger Anlaufmakulatur und die höhere Produktionsleistung hätten die Wirtschaftlichkeit in der Druckproduktion stark verbessert, schreibt KBA. Der Geschäftsführer Daisuke Iwakura schätzt, dass sich die Maschine schneller als geplant amortisiert.