Eine Polar N 78 Plus für die Druckerei Steckborn

Die Druckerei Steckborn, Louis Keller AG zählt zu den alteingesessenen Unternehmen der Stadt Steckborn. Sie war bei ihrer Gründung 1890 die erste Druckerei in der Stadt und ist dort bis heute die einzige geblieben. Martin Keller leitet die Geschicke des Unternehmens in vierter Generation.Seit 1937 hat die Druckerei ihr Zuhause in einer Liegenschaft direkt am Ufer des Untersees. Die gesamte Produktionstechnik mit zwei Bogenoffsetmaschinen, Sammelhefttechnik, Zusammentrag- und Falzmaschinen ist im Erdgeschoss auf vergleichsweise kleinem Raum untergebracht. Seit wenigen Wochen wird hier auch auf einer neuen Schneidemaschine Polar N 78 Plus gearbeitet. Sie löst eine 22-jährige Maschine gleichen Fa­brikats ab. «Die Polar-Maschine hat uns stets gute Dienste geleistet», sagt Martin Keller. Es waren die Zuverlässigkeit der Technik und die professionellen Service-Leistungen der Heidelberg Schweiz AG, die ihn zur wiederholten Wahl eines Polar-Produkts geführt haben.Die Druckerei Steckborn produziert unter anderem im Auftrag der Stadt Steckborn und der umliegenden Gemeinden Akzidenzdrucksachen. «Unser Markt liegt im Dreieck zwischen Schaffhausen, Kreuzlingen und Frauenfeld, in einer sehr ländlich geprägten Region sind wir gut verankert», sagt Martin Keller. Die Kunden schätzen die gewissenhaft und zu fairen Konditionen ausgeführten Aufträge und verdanken es mit grosser Loyalität gegenüber der Druckerei.Ein zweites Standbein bildet der «Bote vom Untersee und Rhein». Die Zeitung wird komplett in Eigenleistung hergestellt, von der Redaktion über die Gestaltung und die Produktion bis zum Versand. Der «Bote vom Untersee und Rhein» erscheint jeweils am Dienstag und Freitag. Er wird zu hundert Prozent im Abonnement gelesen, findet seine Leserinnen und Leser über die Region hinaus bis in entlegene Winkel der Schweiz. Die Auflage bewege sich stabil bei 4500 Exemplaren, sagt Martin Keller, der die Zeitung herausgibt. Als «Bote vom Untersee» erschien die Zeitung erstmals im Jahr 1900. Mit der Übernahme des «Anzeigers am Rhein» im Jahr 2004 wechselte der Titel zu «Bote vom Untersee und Rhein». Alle Ausgaben, die vor der Umstellung auf das Desktop-Publishing in analoger Technik produziert worden sind, liegen inzwischen in digitalisierter Form bereit. Es war ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Kantonsbibliothek des Kantons Thurgau (Frauenfeld), der Nationalbibliothek in Bern und der Druckerei Steckborn. «Wir waren mit der Digitalisierung unserer Zeitung die Ersten im Kanton, noch vor der «Thur­gauer Zeitung», sagt Martin Keller sichtlich stolz.