Casutt Druck & Werbetechnik: Versafire ersetzt Versafire

Die Casutt Druck & Werbetechnik AG in Chur hat in den Digitaldruck investiert. Ein Vierfarbensystem Versafire CV der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) wurde durch ein Fünffarbensystem Versafire EV ersetzt. Über das Prinect Digital Frontend ist die neue Maschine in die Prinect-Workflow-Steuerung integriert. In der technischen Datenaufbereitung gelten für die Druckplattenbelichtung auf einem Suprasetter A 52 und für die Versafire EV immer identische Bedingungen. Beide Ausgabekanäle können von einer beliebigen Cockpit-Station aus angesteuert werden. In der klassischen Drucksachenherstellung hat sich die Casutt Druck & Werbetechnik auf das A3-Bogenformat festgelegt. Im Bogenoffset wird auf einer Speedmaster SM 52-4 produziert. Mit dieser Strategie ist das Unternehmen seit vielen Jahren erfolgreich unterwegs. Die Kunden sind grösstenteils im Grossraum Chur und in den Sportregionen des Kantons Graubünden daheim. Das zweite Standbein ist die Werbetechnik, deren Ausstattung an eine Schreinerei erinnert. Diese Abteilung hat in den letzten Jahren stark zugelegt, Treiber des Wachstums sind Synergien zum Bogenoffset und Bogendigitaldruck, die das Unternehmen geschickt zu nutzen weiss. In diesen Zusammenhang muss die neue Versafire EV gestellt werden. Mit ihrer fünften Tonerstation entspricht sie jenem LFP-Drucksystem, auf dem die Casutt Druck & Werbetechnik AG seit letztem Jahr in der Werbetechnikabteilung produziert. Wie auf der Versafire kann auf der LFP-Maschine neben den Skalafarben mit Deckweiss und einem Lack (transparente UV-Tinte) gearbeitet werden. «Die Versafire EV und das LFP-System passen perfekt zusammen», sagt Claudio Casutt, Geschäftsführer des Unternehmens. Die Casutt Druck & Werbetechnik AG sei jetzt in der Lage, den Kunden komplette Pakete für ihre Werbekommunikation anzubieten. Diese reichen vom ganz grossen bautechnischen Objekt über Broschüren und Briefschaften bis hin zur kleinen Visitenkarte.