Feldner Druck AG investiert in Versafire EV von Heidelberg

Druckereien, die sich einmal für das Digitaldrucksystem Versafire von Heidelberg entschieden haben, bleiben dieser Technik treu. Zu den zufriedenen Anwendern gehört die Feldner Druck AG in Oetwil am See. Sie hat im Februar eine Maschine der früheren Baureihe Linoprint CV durch ein neues Modell Versafire EV ersetzt. Es handelt sich um ein Fünffarbensystem. Neben CMYK arbeitet die Feldner Druck AG mit Deckweiss und Lack. Als weitere Optionen stehen ihr zwei Neon-Farbtöne (Yellow und Pink) sowie ein Invisible Red (Druckbild ist nur unter Schwarzlicht sichtbar) offen. Die Feldner Druck AG steuert den digitalen Workflow über die Prinect-Technologie. Darin sind eine Speedmaster SM 52-4 und ein Suprasetter A 75 eingebunden. Die Versafire EV ist über das Prinect Digital Frontend in die Workflow-Umgebung integriert. Für den Geschäftsführer Pascal Golay ist das integrierte Produktionssystem von Heidelberg einer der wesentlichen Gründe, warum er sich für die Versafire EV entschieden hat. Unabhängig davon, ob Druckplatten für den Bogenoffsetdruck belichtet werden oder ein Auftrag im Digitaldruck produziert wird, herrschen in Bezug auf die Ausschiess-Templates (Signa Station), das Color Management und das Rendering immer die gleichen Bedingungen. Die Druckergebnisse, wie sie auf der Versafire EV erzielt werden, stimmen mit jenen im Offsetdruck überein. Auf dem Digitaldrucksystem wird die stabile Färbung durch ein automatisches Kalibrationssystem zusätzlich gestützt.Die Versafire EV der Feldner Druck AG ist durch eine Vorrichtung für Bannerformate mit bis zu 1260 Millimetern Länge (acht Seiten DIN A4 im Streifen) ausgestattet. 700 Millimeter lange Bogen (sechs Seiten DIN A4 im Streifen) bedruckt das System dank automatischer Wendung in einem Durchgang. Das Register wird über eine integrierte Steuerung präzise ausgerichtet. Wie gut die Registersteuerung arbeitet, zeige sich vor allem bei Motiven, die parallel zum Falz verlaufen, sagt Pascal Golay. Es waren nicht die technischen Vorzüge allein, warum die Versafire EV von der Feldner Druck AG favorisiert wurde. Eine entscheidende Rolle spielte auch die Zusammenarbeit mit der Heidelberg Schweiz AG. «Wir wurden immer hervorragend betreut», sagt Pascal Golay. Er schätzt es, wenn ein Lieferant auch dann nach dem Befinden seiner Kunden fragt, wenn nicht unmittelbar eine Investition bevorsteht.