Vorläufige Zahlen 2020/2021 von Heidelberg

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat nach vorläufigen Berechnungen (untestiert) für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020/21 (1. April 2020 bis 31. März 2021) bei Umsatz und operativer Rendite die eigene Prognose übertroffen. So lag dank eines starken Schlussquartals der Umsatz mit rund 1,913 Mrd. Euro leicht über der prognostizierten Bandbreite von 1,85 Mrd. Euro bis 1,90 Mrd. Euro. Aufgrund der anziehenden Nachfrage vor allem in China, Teilen Europas und im Schlussquartal auch in den USA stieg der Auftragseingang zum Geschäftsjahresende auf ein hohes Niveau von rund 2,0 Mrd. Euro. Allein im vierten Quartal verbesserten sich die Auftragseingänge von 462 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 579 Mio. Euro sehr deutlich. Der Auftragsbestand stieg damit auf einen Wert von 636 Mio. Euro und bildet eine gute Basis für das neue Geschäftsjahr. Aufgrund der realisierten positiven Effekte aus dem Transformationsprogramm sowie dem höheren Umsatzvolumen im Schlussquartal hat die operative Rendite die eigene Prognose übertroffen. So lag das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis im Geschäftsjahr 2020/21 mit 146 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahr (102 Mio. Euro). Aufgrund des guten Schlussquartals wird der Verlust voraussichtlich etwas geringer ausfallen als ursprünglich erwartet. Vor allem durch den starken Abbau des Net-Working-Capital sowie Einkünften aus dem Asset Management im Berichtszeitraum werden der Free Cashflow für das Gesamtjahr deutlich positiv ausfallen und die Nettofinanzverschuldung auf niedrigem Niveau gehalten.