Bogenoffsettechnik der Superlative für die Ostschweiz Druck AG

Anfang Mai wird die Ostschweiz Druck AG eine Speedmaster XL 106-8-P+LX4 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) in Betrieb nehmen. Es ist die erste Bogenoffsetmaschine dieser Grössenordnung aus der 2020-Generation für die Schweiz. Das Peak-Performance-Drucksystem ist im Hinblick auf höchste Nettoproduktivität, wie Bogenoffsettechnik sie heute ermöglicht, mit allen zurzeit verfügbaren technologischen Merkmalen ausgestattet. Die Heidelberg User Experience (UX) stellt auch scheinbar komplexe Arbeitsabläufe klar verständlich und einleuchtend dar und ermöglicht einen Benutzerkomfort, wie ihn bis anhin kein anderes Drucksystem bietet. Zahlreiche intelligente Assistenzsysteme, die navigierte Druckproduktion und ein autonomer Produktionsbetrieb im Push-to-Stop-Modus machen die Maschine weitgehend unabhängig vom jeweiligen Bediener. Die Prozesse laufen so weit wie möglich automatisch gesteuert ab. Das Heidelberg Operating System weist den Bediener immer zum richtigen Zeitpunkt auf Aufgaben hin, die er manuell ausführen muss. Die Schnittstellen zwischen Mensch und Drucksystem bilden der Wallscreen einerseits und ein neuer 24-Zoll-Multi-Touch-Screen am Leitstand Prinect Press Center XL 3 andererseits. Dabei wechseln die Masken am Multi-Touch-Screen immer auf das Menü, das jene Informationen und Bedienelemente enthält, die für den Bediener jeweils relevant sind. Dank dieser konsequenten Benutzerführung werden auf der Speedmaster-Bogenoffsetmaschine die nicht produktiven Phasen während der Auftragswechsel zugunsten höchstmöglicher Nettoleistungen auf ein Minimum reduziert.Um das enorme Produktivitätspotenzial der neuen Speedmaster XL 106 maximal zu nutzen, richtet die Ostschweiz Druck AG alle Produktionsabläufe auf die Maschine aus. Den digitalen Workflow steuert das Unternehmen in Zukunft über die Prinect-Technologie, sämtliche Produk­tionsstufen werden in den Prinect Production Manager integriert. Das betrifft die Plattenbelichtung auf einem Suprasetter 106 und die neue Druckmaschine ebenso wie Stahlfolder-Falztechnik und eine Polar-Pace-Schneideanlage in der Weiterverarbeitung. Systematisch erbrachte Serviceleistungen hat die Ostschweiz Druck AG mit der Heidelberg Schweiz AG über den Zeitraum von sechs Jahren hinweg vertraglich vereinbart.Das neue Achtfarbenwendesystem ersetzt zwei Maschinen aus dem Jahr 2015, eine Speedmaster XL 106-6+L und eine Speedmaster XL 106-4-P+L. In den fast sechs Jahren wurden auf den Maschinen gesamthaft über 400 Millionen Gutbogen produziert. Jetzt wechselt die Ostschweiz Druck AG auf ein Einmaschinenkonzept. Der Inhaber, Rino Frei, will mit der neuen Achtfarbenmaschine gegenüber der Vorgängertechnik die Nettoleistung um 25 Prozent steigern. Zudem wird das Schichtmodell von bisher 5 mal 24 auf 6 mal 24 Stunden erhöht.Die Ostschweiz Druck AG zählt nachweislich zu den leistungsfähigsten und wettbewerbsfähigsten Druckereibetrieben. Im Prinect Performance Benchmarking, der exakten Onlineleistungsanalyse von Heidelberg, belegt das Unternehmen europaweit einen Spitzenplatz. Diese Stellung will Rino Frei gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen halten. Dabei zählt er auf ein junges Team, das sich für hochmoderne Technologie begeistern lässt, und auf das Unternehmen Heidelberg, das sich immer als Partner ausgewiesen hat, auf den sich die Ostschweiz Druck AG verlassen kann.