pvgi stärkt 2019 ihre finanziellen Polster weiter

Im Jahr 2019 konnten die pvgi wie auch die anderen schweizerischen Pensionskassen von der Börsenhausse stark profitieren. Alles in allem wurde eine Nettorendite von 9,20% erwirtschaftet. Der Stiftungsrat hat entschieden, dass auch die aktiv versicherten Personen davon profitieren sollen. Entsprechend wurde für das Altersguthaben, statt, wie vom Bundesrat vorgeschlagen, mit 1% zu verzinsen, der Zinssatz auf 2,5% festgelegt. Solche Massnahmen helfen immer wieder mit, dass die aktiv versicherten Personen eine Milderung der Senkung der Umwandlungssätze erreichen. Auch in Zukunft setzt der Stiftungsrat alles daran, den aktiv versicherten Personen höhere Zinsen oder die Senkung von Risikoprämien und Verwaltungskosten zukommen zu lassen. Die ständige Kontrolle aller Kostenfaktoren ist eine Daueraufgabe mit dem Ziel, so viel wie möglich von den eingezahlten Beiträgen dem Alterssparen zukommen zu lassen.Bei Pensionskassen ist der Deckungsgrad immer sehr wichtig. Per 31. Dezember 2019 beläuft sich dieser auf 112,92%. Ein guter Wert, wenn dazu beachtet wird, dass ein weiterer Faktor, nämlich der technische Zins, mit 1% festgesetzt ist. Die meisten Pensionskassen in der Schweiz rechnen nach wie vor mit einem technischen Zins von 2%. Wäre dies bei pvgi auch der Fall, würde der Deckungsgrad bei rund 120% liegen. Auch hier ist also die pvgi auf der sehr sicheren Seite.Nun, nachdem wir alle von der Corona-Krise betroffen sind, sieht auch die finanzielle Welt bei pvgi etwas anders aus. Stand Ende Mai 2020 hat sich der Deckungsgrad auf rund 107% reduziert. Der Grund liegt wiederum bei der Börse, die seit Anfang 2020 erhebliche Verluste verbucht. Sie sehen, dass auch bei einer der grössten, wenn nicht der grössten Finanzkrise seit Einführung der beruflichen Vorsorge BVG die pvgi nach wie vor sehr solide unterwegs ist und auch einen solchen gewaltigen Sturm verkraftet. Hoffen wir nun, dass das Gröbste vorbei ist und sich auch die Wirtschaft nach und nach erholt.