Druckerei Ebikon arbeitet mit Supra­setter A75 und Arkana-System

Die Druckerei Ebikon AG belichtet und entwickelt ihre Druckplatten auf einem neuen System. Ein Suprasetter 75 von Heidelberg wurde nach zwölf Jahren und fast 243 000 belichteten Platten durch einen Suprasetter A75 DTL (Dual Top Loader) desselben Herstellers ersetzt. Der zwölfjährige Suprasetter 75 arbeitete bis zuletzt mit denselben Lasermodulen.Für die Plattenentwicklung hat sich die Druckerei Ebikon zugunsten eines Arkana-Systems entschieden. Das System benötigt vergleichsweise geringe Mengen an Entwicklerchemie, Produktionsleiter Marco Jurt spricht von gut zwei Dritteln, die er gegenüber dem früheren Entwicklungsverfahren einspart. Die Druckplatten werden über ein Gummi-Osmosewasser-Gemisch ausgewaschen, eine Spülung durch Wasser entfällt.Neben dem sparsamen Entwickler- und Wasserverbrauch gilt die Arkana als sehr wartungsfreundlich. Ein Wechsel des Entwicklerbads ist erst nach 15 000 Quadratmetern oder nach 180 Arbeitstagen erforderlich. Regenerat und Wasser werden dem System automatisch in einem festgelegten Verhältnis zugeführt, eine stabile Konzentration des Bades innerhalb enger Grenzen ist fortwährend gesichert.Die Druckerei Ebikon hat sich intensiv mit den verschiedenen Druckplattentechnologien auseinandergesetzt, die zurzeit auf dem Markt erhältlich sind. Das Arkana-System überzeugte neben den niedrigen Betriebskosten durch den einfach zu beherrschenden, sehr stabilen Prozess, die Entwicklung der Platten in einem geschlossenen System und die Möglichkeit, im Hinblick auf eine sichere Qualitätskontrolle die Druckplatten dank des hohen Kontrasts ausmessen zu können.