Kumagra: Vorwärtsstrategie trotz Corona

Im Februar 2018 wurde die schon lange in den Kumagra-Köpfen herumgeisternde Idee eines Gesamtkatalogs mit Onlineshop konkret. Damals rechnete niemand damit, dass diese Medien erst im April 2020 präsentiert werden können – genauso wenig wie mit der Tatsache, dass dannzumal eine Pandemie die Aktivitäten zur Einführung der neuen Werbemittel überschatten würde.Dass vom Plan bis heute mehr als zwei Jahre verstrichen, liegt daran, dass von der Entwicklung des Layouts bis zur Bereitstellung der Druck- und Shopdaten alles «made by Kumagra» ist. «Da verlangte der Onlineshop plötzlich Artikeldaten, die weder vorhanden geschweige denn irgendwo erfasst waren, und ein professionelles Layoutprogramm für Druckmedien war auch nicht vorhanden», sagt Mitinhaber und Co-Geschäftsführer Daniel Stettler heute in Erinnerung an die ersten Schritte. «Es war eine tolle Leistung des gesamten Teams, aber insbesondere die Kolleginnen Karin Gasche und Nicole Megert hatten mit der Aufbereitung aller Daten und dem Katalog-Layout einen riesigen Effort zu leisten – und das parallel zum Tagesgeschäft.» Externe Partner wollte man nicht beauftragen, da alles genau nach den Ideen in der Kumagra-typischen Art umgesetzt werden sollte. Wie schon länger angekündigt, erfolgte in diesen Tagen der Versand des über 220 Seiten starken, im Kumagra-typischen Pink gehaltenen sowie deutsch und französisch erhältlichen Katalogs. Auch der Onlineshop ist unter der neuen Adresse www.kumagra.shop erreichbar. Letzterer wird in den kommenden Wochen noch mit weiteren Funktionen ausgebaut. «Mit Katalog und Onlineshop erfüllen wir langjährige Kundenwünsche und stellen zwei Werkzeuge zur Verfügung, die unsere Kunden inspirieren und ihnen die Arbeit erleichtern sollen. Natürlich hoffen wir, dass beide Medien rege genutzt werden», meint Daniel Stettler. «Für uns ist dieser Moment nicht nur ein Meilenstein in unserer bald 30-jährigen Geschichte, sondern auch ein Bekenntnis zur grafischen und Verpackungs-Industrie in der Schweiz.»