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Ricoh will in den Systemen für das Additive Manufacturing duroplastische Materialien von Tiger Coatings einsetzen.

Partnerschaft im Additive Manufacturing

Ricoh und die Tiger Coatings GmbH & Co. KG haben für das Additive Manufacturing eine Partnerschaft angekündigt, in deren Rahmen Ricoh duroplastische Materialien im Lasersinter-Verfahren einsetzen will.

Ricoh und die österreichische Tiger Coatings GmbH & Co. KG (Tiger Coatings) wollen im Additive Manufacturing (AM) zusammenarbeiten.

Tiger entwickelt duroplastische Materialien für das selektive Lasersintern (der Begriff «Sintern» bedeutet, dass feinkörnige Stoffe bis kurz unter deren Schmelzpunkt erhitzt werden und sich dadurch verbinden). Bei diesem Verfahren werden überhängende Strukturen in einem Pulverbett stabilisiert, dadurch erübrigen sich Stützstrukturen. Das Lasersinter-Verfahren wird unter anderem zur Herstellung von Teilen in der Elektrotechnik, im Bahn- und Automobilbau sowie in der Luft- und Raumfahrt angewendet. Die von Tiger Coatings entwickelten Materialien sollen in den Systemen von Ricoh für das Additive Manufacturing eingesetzt werden. (jm)