Wie Arbeitnehmer ihre berufliche Zukunft beurteilen

Einer Studie des Ingenieurbüros Arup zufolge beurteilt eine Mehrheit von 3000 befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihre zukünftige Arbeitssituation optimistisch. Die Befragten erwarten aber, dass sie von ihren Arbeitgebern unterstützt werden.

Wie eine Studie von Ricoh Europe zeigt, sind Arbeitnehmer überzeugt, für eine erfolgreiche Karriere fähig zu sein. Sie erwarten aber, von ihren Arbeitgebern unterstützt zu werden. Die Studie wurde durch das Londoner Ingenieurbüro Arup durchgeführt.

Befragt wurden 3000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer innerhalb Europas. Trotz der Tatsache, wonach neue Technologien bestimmte Arbeitsplätze überflüssig machen könnten, beurteilen 61 Prozent der Befragten die berufliche Zukunft optimistisch. Mehr als drei Viertel (77 Prozent), sind überzeugt, sich dank ihrer Fähigkeiten während der nächsten zehn Jahre gegenüber technologischen Entwicklungen zu behaupten und ihre Arbeit zu verteidigen.

Unternehmen automatisieren zusehends Produktions- und Arbeitsprozesse. Sie setzen dazu Robotik ein und nutzen künstliche Intelligenz. In der Folge müssten Unternehmen sicherstellen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entsprechende Qualifikationen erwerben und sich entwickeln könnten, schreibt Ricoh Europe. Gemäss der Studie erwarten vier von fünf der Befragten (81 Prozent), dass ihre Arbeitgeber die geeigneten Hilfsmittel zur Verfügung stellen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu schulen, um gegenüber dem technologischen Fortschritt vorbereitet zu sein.

Lediglich 28 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertreten die Meinung, wonach das klassische Büro in den nächsten zehn Jahren verschwinden wird. Jedoch fordern fast drei Viertel (74 Prozent), dass sie flexibel arbeiten könnten. Rund ein Drittel (32 Prozent) würde zugunsten von flexiblen Arbeitsbedingungen einem geringeren Gehalt zustimmen. (jm)