Bertelsmann Printing Group geht den Subscription-Weg

Die Bertelsmann Printing Group hat sich für das Subscription-Modell von Heidelberg entschieden. Im Frühjahr 2020 wird bei Mohn Media in Gütersloh und bei Vogel Druck und Medienservice in Höchberg neue Bogenoffsettechnik installiert. Im Vertrag sind die Versorgung durch Verbrauchsmaterial und Verschleissteile sowie beglei­tende Beratungsleistungen enthalten.

Die Bertelsmann Printing Group (BPG) mit Hauptsitz in Gütersloh hat mit der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH (HDD) einen Subscription-Vertrag abgeschlossen. Der Vertrag sieht die Installation neuer Bogenoffsettechnik bei der Mohn Media Mohndruck GmbH in Gütersloh und bei Vogel Druck und Medienservice GmbH in Höchberg bei Würzburg vor. Über die Vertragsdauer von fünf Jahren hinweg will BPG die Produktivität kontinuierlich steigern und eine möglichst hohe Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness) erzielen. Diese Ziele sollen erreicht werden, indem an beiden Standorten eine Servicemannschaft intensiv geschult, ein 24/7-Support gesichert und ein Konsignationslager eingerichtet wird. Im Rahmen des Modells «Vendor Managed Inventory» stellt Heidelberg sicher, dass ausgewähltes Verbrauchsmaterial sowie Verschleissteile am Lager immer verfügbar sind.

In Gütersloh und in Höchberg tauscht die Bertelsmann Printing Group im nächsten Frühjahr jeweils eine Speedmaster XL 106 gegen je zwei Druckmaschinen eines Drittanbieters aus. Bei Mohn Media wird eine Speedmaster XL 106 mit zehn Druckwerken und einem Lackierwerk und bei Vogel Druck und Medienservice eine Neunfarbenmaschine der gleichen Baureihe installiert.

Bei beiden Maschinen handelt es sich um Modelle der Peak-Performance-Klasse mit Push-to-Stop-Technologie. Die Drucksysteme werden über den Prinect Production Manager gesteuert und produzieren weitgehend autonom. Über Predictive Monitoring werden die Druckmaschinen pausenlos überwacht, der Kunde kommuniziert mit Heidelberg über die digitale Plattform Heidelberg Assistant. Dank der Dienstleistung Performance+ erhält der Kunde von Heidelberg Hinweise, wo sich im Prozess produktivitätsmindernde Lücken befinden und wie er diese schliessen kann.

Immer mehr Druckereibetriebe würden erkennen, dass die Rentabilität ihrer installierten Ressourcen nicht alleine eine Frage von «PS und Hubraum» ist, sondern dass die «gefahrenen Rundenzeiten» zählten, sagt Prof. Dr. Ulrich Hermann, Vorstand Lifecycle Solutions und Chief Digital Officer bei Heidelberg. (jm)