Foto

Gerhard Kälin (rechts), Geschäftsführer der Druckerei Franz Kälin AG, mit dem Technopolygrafen Andi Oberholzer. In der Mitte Mike Messmer von der Heidelberg Schweiz AG.

Druckerei Franz Kälin AG produziert auf Versafire EV

Die Druckerei Franz Kälin AG hat den Digitaldruck durch eine Versafire EV und eine Ricoh Charis ausgerüstet. Die Versafire EV ist über das Digital Frontend in die Prinect-Technologie von Heidelberg integriert.

Die Druckerei Franz Kälin AG, Einsiedeln, hat in den Digitaldruck investiert. Neu wird auf einer Versafire EV und einer Ricoh Charis produziert. Beide Maschinen hat die Heidelberg Schweiz AG geliefert und installiert. Die Versafire EV ersetzt eine Linoprint CV, ein System der Vorgängergeneration.

Den Workflow steuert die Druckerei Franz Kälin AG druckverfahrensunabhängig über die Prinect-Technologie von Heidelberg, die Druckplatten für den Bogenoffset bebildert das Unternehmen auf einem Suprasetter A75 DTL. Die neue Versafire EV ist über das Prinect Digital Frontend (DFE) in die Prinect-Umgebung integriert. Ungeachtet des gewählten Druckverfahrens, ob Offset- oder Digi­taldruck, werden das Color Management, die Überfüllungen und das Rendering über eine identische Technologie berechnet. Im DFE können Farbtonwerte editiert und die bestmögliche CMYK-Zusammensetzung von Sonderfarbtönen einfach festgelegt werden. Wie der Geschäftsführer Gerhard Kälin sagt, war die Möglichkeit, beide Ausgabekanäle über die­selbe Workflow-Technologie zu bedienen, ein Argument, das die Entscheidung zugunsten der Versafire EV massgeblich stützte.

Die neue Versafire EV ist für die Verarbeitung von 330 × 700 Millimeter grossen Formaten ausgerüstet. Die Option erlaubt es, auf dem Digitaldrucksystem sechsseitige Drucksachen im Endformat DIN A4 auszugeben. Das Bannerformat wird in der Maschine gewendet und in einem Durchgang auf beiden Seiten bedruckt. (jm)