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Dank Prinect arbeiten Fabian Wolf (rechts) und Marco Maurer in einer homogenen Workflow-Umgebung. Die Versafire EV und der Suprasetter 106 (links im Bild) werden beide über die Prinect-Technologie angesteuert.

Kalt Medien integriert Versafire EV in Prinect-Workflow

Bei der Kalt Medien AG wird neu auf einer Versafire EV produziert. Neben einem CtP-Belichter und einer Bogenoffsetmaschine ist sie ein weiteres Produktionssystem, das in die homogene Prinect-Workflow-Umgebung von Heidelberg eingebunden ist.

Die Kalt Medien AG in Zug hat den Digitaldruck durch eine Versafire EV der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ausgerüstet. Die Investition in das Fünffarben-Digitaldrucksystem ist ein weiterer Schritt hin zu Produktions­technik, die in einer homogenen Workflow-Umgebung eingebunden ist. Analog zu einem Suprasetter-CtP-System und einer Bogenoffsetmaschine Speedmaster CX 102 LE UV ist die Versafire EV Bestandteil der Prinect-Workflow-Steuerung von Heidelberg. Das heisst: Ungeachtet des gewählten Ausgabekanals werden die Daten über dasselbe Color-Management und denselben Renderer verarbeitet. Ob ein Auftrag im Bogenoffset oder im Digitaldruck produziert werden soll, darüber kann die Kalt Medien AG kurzfristig entscheiden.

Die Möglichkeit, in einer einheitlichen Workflow-Umgebung zu arbeiten, sei einzigartig und habe klar für die Versafire EV gesprochen, sagt der Geschäftsführer Stefan Häusler. An jeder Prinect-Arbeitsstation wird auf der identischen Benutzeroberfläche gearbeitet. Das mache ihm und seinem Team die Arbeit leicht, bestätigt Fabian Wolf, der bei Kalt Medien die Produktion leitet.

Angesteuert wird die Versafire EV über das Prinect-Digital-Frontend (DFE). Darin hat Heidelberg mächtige Funktionen eingebaut, die der Prinect-Workflow-Technik aus dem Bogenoffset entlehnt sind. Unter anderem erlaubt es die Prinect-PDF-Toolbox, ausgewählten Bildern innerhalb eines Auftrags unterschiedliche Raster oder beliebigen Elementen eine Sonderfarbe, einen Lack oder ein Deckweiss zuzuweisen. Optional können in der fünften Tonerstation auch ein Neongelb, ein Neonpink oder ein «Invisible Red Toner» eingesetzt werden.

Abgesehen von der Prinect-Inte­gration hat die Versafire EV durch weitere Qualitäten überzeugt: Das Langbogenformat von 330 × 700 Millimeter erlaubt es, sechsseitige Produkte im Endformat DIN A4 in einem Durchgang zu produzieren. Und die Kuvertverarbeitung macht die Versafire EV ebenso für individualisierte Mailings zu einem prädestinierten Produktionswerkzeug. (jm)