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Micropress Printers Ltd. nimmt in diesem Sommer eine Push-to-Stop-Bogenoffsetmaschine von Heidelberg in Betrieb.

Englischer Drucker investiert in Push-to-Stop-Technologie

Die englische Micropress Printers Ltd. hat bei Heidelberg eine Speedmaster XL 106-8-P bestellt. Die Maschine ist für eine automatische Auftragsabarbeitung gemäss dem Push-to-Stop-Prinzip ausgestattet.

Das englische Druckereiunternehmen Micropress Printers Ltd. (Micropress) mit Sitz in Southwold wird ab Sommer auf einer Bogenoffsetmaschine Speedmaster XL 106 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) produzieren. Die Achtfarbenmaschine mit Wendung arbeitet gemäss dem Push-to-Stop-Prinzip und wird bis zu 30 Aufträge automatisch abarbeiten. Dazu ist die Speedmaster XL 106 mit Autoplate XL (simul­taner Druckplattenwechsel) und Prinect Inpress Control (Einstellung und Regelung von Register und Farbführung im Inline-Verfahren) ausgestattet. Bedient wird das Drucksystem am Leitstand Prinect Press Center XL 2. Das Assistenzsystem Intellistart 2 steuert jene Rüstsequenzen, die bei einem Auftragswechsel erforderlich sind. Die Sequenzen werden am Wallscreen, einem in den Leitstand integrierten Grossmonitor, visualisiert.

Micropress arbeitet seit vielen Jahren mit Produktionstechnik von Heidelberg und war gemäss eigenen Angaben die erste Druckerei Englands, die auf einer Bogen­offsetmaschine Prinect Inpress Control einsetzten.

Die neue Achtfarbenmaschine kommt in einem Neubau zu stehen. Zugleich wird ein neues Papierlager aufgestellt. Gesamthaft investiert Micropress fast 4,5 Millionen Euro in Gebäude und Produktionstechnik.

Mit 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern will Micropress in diesem Jahr einen Umsatz von 20 bis 21 Millionen Euro erwirtschaften. (jm)