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Hauptsitz der Heidelberger Druckmaschinen AG in Wiesloch-Walldorf.

Heidelberg spürt schwächelnde Konjunktur

Aufgrund einer konjunkturellen Abschwächung hat Heidelberg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 weniger Umsatz erzielt als in der Vorjahresperiode. Dank eines gut verlaufenden Vertragsgeschäftes soll der Umsatz über das gesamte Geschäftsjahr hinweg auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Der Geschäftsverlauf der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) im ersten Quartal 2019 (1. April 2019 bis 30. Juni) des Geschäftsjahres 2019/2020 war von einer konjunkturellen Abschwächung geprägt. Das hält Heidelberg in einem am 17. Juli veröffentlichten Zwischenbericht fest. Im traditionell schwächsten Jahresquartal wurde ein Umsatz von 502 Millionen Euro erzielt gegenüber 541 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahres.

Dank einer positiven Entwicklung des Vertragsgeschäftes (Service-, Software- und Versorgungs­verträge für Verbrauchsgüter sowie Subskriptionsverträge einschliesslich Produktionstechnik) konnte der Anteil wiederkehrenden Umsatzes um knapp 10 Prozent auf 80 Millionen Euro gesteigert werden. Das reichte jedoch nicht aus, um den Rückgang des Gesamtumsatzes auszugleichen.

Der Auftragseingang erreichte zum 30. Juni 2019 615 Millionen Euro gegenüber 665 Millionen Euro in der Vorjahresperiode.

Für das Gesamtgeschäftsjahr 2019/2020 geht Heidelberg weiterhin von einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres aus. Die aufgrund der konjunkturellen Abschwächung zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Maschinengeschäft will Heidelberg durch das Vertragsgeschäft kompensieren.

Gemäss einem Beschluss des Heidelberg-Vorstandes sollen geplante Investitionen überprüft, die Kostendisziplin deutlich erhöht sowie Instrumente zur kurzfris­tigen Arbeitszeitflexibilisierung genutzt werden. Dadurch soll das operative Ergebnis stabilisiert werden.

Den vollständigen Bericht zum ersten Quartal des Geschäfts­jahres 2019/20 will Heidelberg wie geplant am 6. August 2019 veröffentlichen. (jm)