Foto

Der Suprasetter A52 bleibt der Favorit. Im Bild von links: Rolf Müller, Geschäftsführer, und Richard Gerzner, Drucktechnologe (beide Printimo AG), mit Marcel Eugster von der Heidelberg Schweiz AG.

Printimo AG entscheidet sich erneut für Suprasetter

Nach zehn Jahren des zuverlässigen Betriebs hat die Printimo AG in Winterthur einen manuell bedienten Supra­setter A52 durch einen Vollautomaten Suprasetter A52 ATL ersetzt.

Die Printimo AG in Winterthur belichtet die Druckplatten neu auf einem Suprasetter A52 ATL. Der Vollautomat der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ersetzt ein manuell bedientes Modell derselben Baureihe, das vor rund zehn Jahren installiert worden ist. Während dieser Dekade hat das Plattenvolumen deutlich zugelegt, auch wegen des Zukaufs einer Druckerei vor rund zwei Jahren.

Der neue Suprasetter A52 ist durch eine interne Stanzvorrichtung und einen Autotop-Loader (ATL) ausgestattet. Die ATL-Kassette fasst 100 Druckplatten, bei einer Leistung von 20 belichteten Platten pro Stunde arbeitet das System netto während fünf Stunden autonom. Das bringe Ruhe in den Arbeitsablauf, sagt der Printimo-Geschäftsführer Rolf Müller. Die Drucktechnologen, die auch mit der Bedienung des Plattenbelichters beauftragt sind, könnten sich jetzt voll und ganz auf ihre Arbeit an der Druckmaschine konzentrieren. «Der Wechsel auf den Vollautomaten von Heidelberg war aus betriebswirtschaftlicher Sicht und im Hinblick auf die bestmögliche Produktqualität ein notwendiger Schritt», hält Rolf Müller fest.

Mit dem Wechsel auf den Suprasetter A52 ATL hat die Printimo AG auf die prozesslos arbeitende Druckplatte Sonora X von Kodak umgestellt. Auch diese Entscheidung ist der Qualität und der Wirtschaftlichkeit förderlich. Denn mit dem Wegfall des Entwicklerbads hat die Printimo AG eine Variable aus dem Prozess entfernt. Das wiederum führt zu vergleichsweise stabilen Ergebnissen beim Aufbau der Rasterpunkte.

Die Printimo AG habe erneut den Suprasetter favorisiert, weil diese Technik zuverlässig funktioniere, sagt Rolf Müller. Er weist besonders auf den Laser hin, der während der zehn Jahre konstant gute Belichtungsergebnisse geliefert habe. (jm)