BASF und Paxis entwickeln gemeinsam

BASF und Paxis wollen gemeinsam Materialien für das Additive Manufacturing entwickeln. Die Materialien sollen im WAV-Verfahren (Wave Applied Voxel) von Paxis eingesetzt werden.

Die BASF 3D Printing Solutions GmbH und das US-Unternehmen Paxis LLC mit Domizil in Crystal Lake arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von Materialien für das Additive Manufacturing (AM). Die Materialien beruhen auf dem Urethan-Photopolymer Ultracur3D ST 45 von BASF und werden spezifisch auf das WAV-Verfahren (Wave Applied Voxel) von Paxis angepasst. Das reaktive Photopolymer-Material soll sich nach Angaben von BASF durch eine hohe Genauigkeit und mechanische Festigkeit auszeichnen.

Paxis entwickelt AM-Systeme für die Herstellung von Komponenten, die in der Luft- und Raumfahrt, in der Automobilbranche sowie für medizinische Anwendungen (auch Zahnmedizin) eingesetzt werden. Die WAV-Technologie ermöglicht den Angaben zufolge die Ver­wendung mehrerer Materialien mit unterschiedlicher Viskosität innerhalb desselben Bauteils.

Wie Paxis LLC auf der Webseite schreibt, soll die WAV-Technologie es erlauben, im AM-Verfahren ­Teile in Grössen herzustellen, wie sie in bisher bekannten Verfahren nicht möglich seien. Zudem sei der Raumanspruch der WAV-Technologie vergleichsweise gering. (jm)