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Eine RotaJet-Anlage, wie sie typischerweise für den Dekordruck eingesetzt wird.

Koenig & Bauer erhält Auftrag für RotaJet 225

Ein nicht namentlich genanntes Unternehmen hat bei Koenig & Bauer eine RotaJet 225 bestellt.

Wie die Koenig & Bauer AG mitteilt, hat ein nicht namentlich genannter Kunde ein Rollen-Inkjet-System RotaJet 225 bestellt. Die Investition folgt auf die zweite Anlage, die kürzlich die Interprint GmbH (Arnsberg, Deutschland) in Auftrag gegeben hat. Im Januar meldete Koenig & Bauer zudem den Kauf einer RotaJet 168 durch den Verpackungsproduzenten Tetrapack für den Standort Denton (USA). Koenig & Bauer sehe in den industriellen Druckmärkten «nachhaltiges Wachstum», sagt Christoph Müller, Vorstandsmitglied des Unternehmens. Besonders in den Segmenten Dekordruck und Verpackungsdruck ortet Koenig & Bauer Potenzial für das Rollen-Inkjet-System.

Bei den Maschinen der RotaJet-Serie handelt es sich um Inkjet-Systeme, die von Rolle zu Rolle produzieren. Zurzeit führt Koenig & Bauer die L- und die VL-Serie mit jeweils unterschiedlichen Modellen im Angebot: Die L-Serie umfasst sieben unterschiedliche Modelle für Bahnbreiten zwischen 777 und 1380 Millimeter (Druckbreite: 770 bis 1373 Millimeter). Bei der VL-Serie gibt es die RotaJet 168 für Bahnbreiten von 1300 bis 1680 Millimeter und die RotaJet 225 für eine maximale Bahnbreite von 2250 Millimeter. Die RotaJet-Inkjet-Systeme drucken vierfarbig. In den Maschinen sind Piezo-Druckköpfe, die nach dem Drop-on-demand-Prinzip arbeiten, verbaut. Die Auflösung gibt Koenig & Bauer bei der L-Serie mit 1200 dpi nativ an. Die Köpfe in den Maschinen der VL-Serie lösen den technischen Angaben zu folgen mit 600 dpi nativ (1200 dpi optional) auf. (jm)