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Panther DuraCure kombiniert die LED-UV-Technologie mit Quecksilberstrahlern.

Xeikon will UV-Härtungsverfahren patentieren

Xeikon hat das neue UV-Härtungsverfahren Panther DuraCure zum Patent angemeldet. Das Verfahren kombiniert die LED-UV-Technologie mit Quecksilberstrahlern.

Xeikon hat das Patent für seine UV-Härtungstechnologie Panther DuraCure, die zusammen mit den PantherCure-UV-Tinten zum Einsatz kommen, beantragt. Xeikon setzt Panther DuraCure bei den digitalen Inkjet-Etikettendruckmaschinen der Modellreihe Panther ein (diese Modellreihe hat Xeikon im Frühjahr 2017 im Markt eingeführt).

Das Härtungsverfahren beruht auf mehreren Wirkungsmechanismen, wie Xeikon schreibt. Die UV-Behandlung (Pinning) von Weiss soll verhindern, dass die Farbe zerfliesst und in die CMYK-Tinten ausblutet. Ein weiteres UV-Pinning folgt nach im Anschluss an den CMYK-Auftrag der Farbe Schwarz.

Panther DuraCure kombiniert das LED-UV-Härtungsverfahren mit der Härtung über Quecksilber-strahler. Dabei soll den Angaben von Xeikon zufolge die LED-UV-Energie tief in die Farbschicht eindringen, während die Quecksilberstrahler das Aushärten an der Oberfläche sicherstellen. Wie Xeikon weiter schreibt, sorgen die unterschiedlichen Aushärtungsschritte in ihrer Gesamtheit für die «haltbarste, nachhaltigste und effektivste» Aushärtung, die heute auf dem Markt angeboten werde. (jm)