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Ricoh Schweiz (im Bild der Hauptsitz in Wallisellen) beruft sich beim ­Anspruch, als IT-Vollservice-Anbieter aufzutreten, auf das IT-Know-how und auf die breite Kundenbasis.

Ricoh Schweiz will ­ein Anbieter von ­IT-Services werden

Die Ricoh Schweiz AG will sich als Anbieter von IT-Dienstleistungen positionieren. Der Schwerpunkt wird auf Cloud-, Workplace- und Enterprise-Content-Management und Service-Leistungen im Document Management gelegt.

Seit April bietet die Ricoh Schweiz AG Dienstleistungen rund um die Informationstechnologie (IT) an. Von der Installation bis zum ­Betrieb will das Unternehmen die Kunden ganzheitlich bedienen. Dabei will sich Ricoh Schweiz nicht primär auf die Funktion als Systemintegrator konzentrieren, sondern als sogenannter «IT Full Service Provider» (zu Deutsch: IT-Vollservice-Anbieter) am Markt auftreten.

Bei der neuen Dienstleistung ­beruft sich Ricoh Schweiz auf die bestehende Kundenbasis. Dank der Print Services, die seit geraumer Zeit angeboten würden, kenne das Unternehmen die Bedürfnisse der Kunden. Darum seien die Voraussetzungen erfüllt, als zentrale Anlaufstelle oder alleiniger Ansprechpartner für IT-Fragen zu dienen.

Ricoh Schweiz sei als IT-Vollservice-Anbieter auch deshalb prädestiniert, weil das Unternehmen international tätige Firmen, die ihren Hauptsitz in der Schweiz haben, betreut und Ricoh selbst im IT-Bereich international tätig sei.

Um die Aufgaben als IT-Voll­service-Anbieter wahrzunehmen, setzt Ricoh Schweiz einerseits auf die eigenen Kompetenzen, sucht aber auch die Zusammenarbeit mit Partnern. Zudem stehen Ricoh Schweiz die Ressourcen von Ricoh-Niederlassungen in anderen Ländern zur Verfügung. Darunter sind eigene Software-Entwickler in Italien und Spanien sowie ein «Sevice Operations Center» in Polen.

Die Idee, in der Schweiz ein komplettes Angebot an IT-Dienstleistungen anzubieten, beruht auf der Strategie des Ricoh-Konzerns. In zahlreichen Ländern habe Ricoh die Strategie umgesetzt. Nach eigenen Angaben erzielt der Konzern mit IT- und IT-nahen Dienstleistungen weltweit mehr als ­20 Prozent des Umsatzes. (jm)