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Die Speedmaster XL 106-10-P+L, die im Januar bei der Galledia AG in Betrieb geht, arbeitet autonom und wird über den Prinect-Workflow gesteuert.

Galledia AG entscheidet sich für Peak-Performance-Technik von Heidelberg

Die Galledia AG hat bei Heidelberg eine Speedmaster XL 106 der Peak-Performance-Klasse bestellt. Die Push-to-Stop-Maschine arbeitet autonom und wird komplett über den Prinect-Workflow gesteuert.

Ab Januar wird die Galledia AG (Flawil) auf einer Speedmaster XL 106-10-P+L der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) produzieren. Es handelt sich um eine Zehnfarbenbogenoffsetmaschine der neusten Peak-Performance-Klasse, die bei einer Fortdruckgeschwindigkeit von 18 000 Bogen pro Stunde (auch im Wendebetrieb) produziert. Die Maschine arbeitet nach dem Push-to-Stop-Prinzip autonom und wird komplett über den digitalen Prinect-Workflow gesteuert.

Daniel Schneider leitet bei der Galledia AG die Druckerei. Die Speedmaster XL 106 sei die Antwort auf einen zunehmenden Margendruck, sagt er auf Anfrage. Sie bilde eine neue Stufe auf dem Weg zu einer industriellen Produktion. Maschinenstopps zwischen zwei Aufträgen würden auf wenige Minuten reduziert. Ein wichtiges Argument, das für die Technologie von Heidelberg spricht, sei das einheitliche Workflow-System. Alle Prozesse würden im Prinect-Workflow perfekt ineinander­greifen.

Im Interesse einer höchstmöglichen Verfügbarkeit der Maschine unterstützt Heidelberg den Kunden im Rahmen eines Premium-Service-Vertrags während der Dauer von 48 Monaten.

Die Speedmaster XL 106 ersetzt eine Zehnfarbenmaschine Speedmaster XL 105 und eine Fünf­farbenmaschine Speedmaster XL 105. Sie kommt neben eine Speedmaster XL 106-8-P aus dem Jahr 2014 zu stehen. Dank der hochgradig automatisierten Prozesse soll die neue Zehnfarbenmaschine die Leistung der beiden Vorgängermaschinen mindestens egalisieren und noch Reserven nach oben bieten. (jm)