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Dank einer Leimvorrichtung kann die Imprimerie IGN SA auf der Stahlfolder CH 56 achtseitige, im Rücken geleimte A4-Broschüren inline herstellen. Xavier Maret (Bild) ist verantwortlich für die Weiterverarbeitung.

Imprimerie IGN SA produziert auf Stahlfolder CH 56

Bei der Imprimerie IGN SA hat Falztechnik von Heidelberg Einzug gehalten. Das Druckereiunternehmen arbeitet auf einer automatisch umstell­baren Kombifalzmaschine Stahlfolder CH 56.

Die Imprimerie IGN SA (Haute-Nendaz, Wallis) falzt auf einer Stahlfolder CH 56 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Die Kombifalzmaschine ist mit sechs Taschen, einem Falzschwert und einer liegenden Tasche ausgestattet. Alle Falztaschen, Falz­walzen, Messerwellen sowie der Kreuzbruch werden motorisch umgestellt. Ein zusätzliches mobiles Schwertfalzgerät erlaubt es der Druckerei, 16-seitige Produkte im Endformat DIN A5 zu falzen. Während des Einlaufs in die erste Falztasche kann auf die Plano­bogen eine Leimspur aufgetragen werden. Das ermöglicht die Inline-Herstellung achtseitiger, im Rücken geleimter A4-Broschüren.

Bis anhin hat die Imprimerie IGN SA ihre Drucksachen durch einen nahe gelegenen Buchbinderei­betrieb ausrüsten lassen. Weil die Buchbinderei ihren Betrieb einstellte, investierte die Imprimerie IGN SA in die eigene Weiter­verarbeitungstechnik. Das Beratungsteam der Heidelberg Schweiz AG analysierte die Aufträge der Druckerei und konfigurierte das passende System. Im vorgeschlagenen Konzept war neben der Stahlfolder CH 56 eine Broschürenfertigungsstrasse eines Drittanbieters vorgesehen. Die Kombination mit Stahlfolder-Falztechnik bringt Synergien: Indem das mobile Schwertfalzgerät der Broschürenstrasse nachgeschaltet wird, kann die Imprimerie IGN SA drahtgeheftete und geschnittene Produkte kleinfalzen. (jm)