Metaanalyse zur Werbewirkung von Print veröffentlicht

Das Multisense-Institut (für sensorisches Marketing) hat über 300 internationale Studien zur Werbewirkung von Print und Veredelung analysiert. Aus der Metaanalyse sind praktische Empfehlungen für den Einsatz von Print im Zeitalter digitaler Medien abgeleitet worden.

In ihrer Metaanalyse mit dem Titel «The Power of Print» haben Olaf Hartmann (Marketingfachmann) und Sebastian Haupt (Konsumentenpsychologe) den aktuellen Stand der Forschung zusammengefasst. Hartmann und Haupt gehören zum Kernteam des Beratungsunternehmens Multisense-Institut in Remscheid (Deutschland). Die Metaanalyse haben sie im Auftrag der Creatura-Brancheninitiative erarbeitet.

Die Analyse soll Werbern und Vermarktern praktische Impulse geben, wie sie das Medium Print möglichst optimal einsetzen.

Auf die folgenden Fragen will die Metaanalyse Antworten geben: Was wissen wir über die Werbewirkung von Print; warum spielt Print beim Aufbau von Markenvertrauen innerhalb des Media-Mix immer noch eine einzigartige Rolle; wie beeinflusst Print die Aufmerksamkeit; wie steigert Print die Erinnerung an Werbung und die Glaubwürdigkeit von Marken; wie beeinfluss Print die Wertwahrnehmung und die Kaufbereitschaft am Verkaufspunkt. Auf diese Fragen soll die Metaanalyse Antworten geben.

Print liege wieder im Trend, schreibt die Creatura-Initiative. Es würden mehr Bücher gekauft denn je, Amazon eröffne Ladengeschäfte, AirBnB publiziere sein eigenes Kundenmagazin, und selbst bei Google, Facebook und anderen Internetkonzernen lägen Mole­skine-Notizbücher neben den elektronischen Arbeitsgeräten. (jm)