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Das Museum Stamparia Strada zeigt in einer Sonderausstellung, was mit Additive Manufacturing möglich ist und wie das Verfahren unser Leben schon heute beeinflusst.

Sonderausstellung zu 30 Jahre Stamparia Strada

Anlässlich seines dreissigjährigen Bestehens hat das Druckmuseum Stamparia Strada eine Ausstellung zum Thema «Additive Manufacturing» konzipiert.

Das Druckmuseum Stamparia Strada im Unterengadin ist dreissigjährig. Die Sonderausstellung zum Jubiläum widmet das Museum dem Thema «Additive Manufacturing» (AM). Die ETH Zürich, die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und Hochschule Rapperswil (HSR) haben das Museum bei der Konzeption und Realisation unterstützt. Einen Beitrag leisteten zudem die Empa und Agroscope (Bundesamt für Landwirtschaft), indem sie dem Museum 3D-Objekte ausliehen, die in einem AM-Verfahren hergestellt wurden.

Inmitten alter Buchdruck- und Bleisetzmaschinen gewinnen Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die unterschiedlichen Prinzipien des Additive Manufacturing. Erstmals wird während der Ausstellung in einem AM-Verfahren Schokolade hergestellt.

Die Ausstellung (in deutscher und romanischer Sprache aufgebaut) mache das Additive Manufacturing vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt erlebbar und zeige, wie das Verfahren unser Leben bereits heute beeinflusst und es in Zukunft weiter verändern wird, schreibt das Museum auf seiner Webseite.

Die Ausstellung dauert bis am 3. November. (jm)