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Dr. Lisa Handel erhält den Drupa-Preis 2018 von Claus Bolza-Schünemann (Vorsitzender des Drupa-Komitees) und Hans Werner Reinhard (Geschäftsführung Messe Düsseldorf) überreicht.

Drupa-Preis 2018 geht an Kultur- und Medienwissenschaftlerin

Für ihre Dissertation ­«Maschinengeschichten und Prozesswelten. Interferenz­muster des Ontomedialen zwischen Technowissenschaften und Prozess­philosophien» wurde Dr. ­Lisa Handel mit dem Drupa-Preis 2018 ausgezeichnet.

Die Kultur- und Medienwissenschaftlerin Dr. Lisa Handel hat den Drupa-Preis 2018 erhalten. Sie wurde für ihre Dissertation «Maschinengeschichten und Prozesswelten. Interferenzmuster des Ontomedialen zwischen Technologietransfer und Prozessphilosophien» ausgezeichnet. Lisa Handel hat ihre Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ­verfasst.

Die Preisträgerin greife die Einsichten und Annahmen der Prozessphilosophie namhafter und bedeutender Philosophen wie Henri Bergson, Alfred North Whitehead und Gilles Deleuze auf und verbinde sie mit den Theorien und Praktiken der Technowissenschaften, begründet Prof. Dr. ­Ulrich Rosar, Dekan der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Preisvergabe. Mit ihrer Dissertation sei Lisa Handel nicht nur ein beeindruckender Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft und Geist gelungen, Gleichzeitig stelle sie in ihrer Doktorarbeit bedeutsame Denkfiguren bereit, die zeigten, wie das drängende Problem der Ökologie als ein Verhältnis von Relationen umfassender verstanden werden könnte.

Der Drupa-Preis ist mit 6000 Euro dotiert. Er wird jährlich durch die Messe Düsseldorf für eine Dissertation vergeben, die an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfasst worden ist. Der diesjährige Preis wurde am 13. Juni im 40. Jahr seines Bestehens über­geben. (jm)