Foto

Gewinnerinnen und Gewinner des internationalen Wettbewerbs der Buchbinderlehrlinge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz mit den Jury-Mitgliedern, von links: Hans-Dieter Jung, Charlotte Kolmsee, Marliese Niedermann, Simon Kauer, Eileen Hughes, Rahel Axler.

SFB zeichnet Buchbindearbeiten aus

Anfang Juni hat die Stiftung zur Föderung des Bucheinbandes (SFB) im Gutenbergmuseum in Freiburg die Preise des internationalen Wettbewerbs der Buchbinderlehrlinge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vergeben.

Am 2. Juni fand im Gutenbergmuseum in Freiburg die Preisverleihung des internationalen Wettbewerbs der Buchbinderlehrlinge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz statt. Die Jury-Mitglieder Simon Krauer und Hans-Dieter Jung ehrten die angehenden Buchbinderinnen und Buchbinder. Die jungen Berufsleute hatten ihre Arbeiten für einen Einband des Buchs «Maldrang und Sprechreiz» des Berner Künstlers Walter Kretz eingereicht.
Aus gesamthaft 64 Arbeiten hatte die Jury in den drei Kategorien A (1. Lehrjahr), B (2. Lehrjahr) und C (3. Und 4. Lehrjahr) acht Arbeiten ausgewählt.

In der Kategorie A beurteilte die Jury die Arbeiten von Charlotte Kolmsee (Berlin, D) und Rahel Axler (Neuss/Köln, D) als «hervorragend«. In der Kategorie B erreichten Giacomo Kronstein (Wangen/Ulm, D), Larissa Munz (Korntal/Stuttgart, D) und Sanja Gehrken (Twistringen/Bremen, D) mit ihren Arbeiten das Prädikat «sehr gut». In der Kategorie C erhielten die Bucheinbände von Marliese Niedermann (Volders/Innsbruck, A) und Anika Kosel (Essen/Düsseldorf, D) das Prädikat «hervorragend», Eileen Hughes (Ettingen/Bern, CH) erhielt für ihre Arbeit das Prädikat «sehr gut».
Am Rande der Preisverleihung übergab Catherine Pidoux, die Präsidentin der Stiftung zur Förderung des Bucheinbandes, den SFB-Verdienstpreis an Regula Ehrsam. Die Buchbinderin habe für den Buchbinderberuf besondere Verdienste erbracht.
Der internationale Wettbewerb der Buchbinderlehrlinge Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird jährlich ausgetragen. Die Preisverleihung findet alternierend in Deutschland, Österreich und in der Schweiz statt. Ein Teil der Arbeiten, die 2018 eingereicht worden sind, ist bis Ende Juni im Gutenberg-Museum in Freiburg ausgestellt. (jm)