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Druckereibetriebe werden künftig mehr als bisher für die Kodak-Druckplatten bezahlen müssen.

Kodak erhöht die Druckplattenpreise

Wie Kodak mitteilt, wird das Unternehmen die Preise für die eigenen Offsetdruck­platten erhöhen.

Ende Mai hat Kodak eine globale Preiserhöhung für Kodak-Offsetdruckplatten angekündigt. Die Preiserhöhung wird um neun Prozent steigen.

Die Preise für Aluminium, der wichtigste Rohstoff bei der Herstellung von Offsetdruckplatten, sei in den vergangenen Monaten «dramatisch gestiegen», begründet Kodak die selber getroffenen Massnahmen. Zwar sei versucht worden, unternehmensintern die Kosten zu senken und die «operative Produktivität» zu verbessern. Es sei jedoch nicht gelungen, die Grössenordnung des Aluminium-Preisanstiegs zu kompensieren.

Kodak untersuche verschiedene Modelle, dank deren Hilfe sich die Auswirkungen einer weiteren Erhöhung der Aluminiumpreise auf die Kunden reduzieren liessen. Kodak weist zudem darauf hin, dass auch Kunden von den Aluminiumpreisen profitieren könnten, indem sie die Druckplatten dem Recycling zuführten. Ferner schlägt Kodak vor, die Produktion auf die prozessfreie Sonora-Druckplatte umzustellen. Hier liessen sich insofern Kosten einsparen, als die Platten nicht mehr chemisch entwickelt und gewässert werden müssten und der Verbrauch bei ­der elektrischen Energie gesenkt würde.

Detaillierte Informationen zur Preisstruktur will Kodak den Kunden in den kommenden Wochen liefern. (jm)