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ScanMould zählt zu den ersten Anwendern der Rotationsstanzmaschine Rapida RDC 106 von Koenig & Bauer. Im Bild der Managing Director Martin Fundal.

Dänischer Etikettenproduzent arbeitet mit Rapida RDC 106

ScanMould, ein dänischer Hersteller von Inmould-Etiketten, produziert auf einer Rotationsstanzmaschine Rapida RDC 106. Das Unternehmen gehört zu den ersten Anwendern der Stanzmaschine aus dem Hause Koenig & Bauer.

Die Firma ScanMould im dänischen Jyllinge stanzt Inmould-Etiketten auf einer Rotationsstanzmaschine Rapida RDC 106 von Koenig & Bauer. Das Unternehmen gehört zu den Erstanwendern des rotativen Stanzverfahrens, das auf der Rapida-Bogenoffsettechnologie von Koenig & Bauer beruht.

Die Rapida RDC 106 ist mit einem Stanzwerk ausgestattet. Ein Zusatzpaket beinhaltet unter anderem eine ziehmarkenfreie Anlage DriveTronic SIS und eine AirTronic-Auslage. Über spezielle Vorrichtungen werden die Bogen schonend durch das Stanzsystem geführt.

Neben dem Bogenanleger hat ScanMould die Rapida RDC 106 durch eine Rolle-Bogen-Einrichtung RS 106 ausgerüstet. Die Einrichtung erlaubt es, im Flexodruck produzierte Etiketten auf der RDC 106 direkt ab Rolle zu verarbeiten.

Auf der Rapida RDC 106 produziert ScanMould nach Angaben von Koenig & Bauer bei Leistungen zwischen 12 500 und 15 000 Bogen pro Stunde. Ein kompletter Auftragswechsel (Werkzeug- und Formenwechsel) soll fünf bis zehn Minuten beanspruchen. Deshalb sei die rotative Standzmaschine für grosse Volumen und für kleine Auflagen geeignet.

ScanMould wurde 2015 mit Hilfe des dänischen Vækstfonden, einer Initiative, die jungen Unternehmen Starthilfe gibt, gegründet. Von Beginn weg konzentrierte sich das Unternehmen auf den Druck und das Stanzen von Inmould-Etiketten. Wie Martin Fundal, der Managing Director des Unternehmens sagt, ist die Rapida RDC 106 dank ihres «perfekten Registers» auch für die Herstellung von Faltschachteln geeignet. (jm)