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Heidelberg hat die Easymatrix 106 für Akzidenzdrucke­reien entwickelt, die beim Prägen und Stanzen Wertschöpfung im eigenen Haus behalten wollten.

100. Easymatrix 106 ausgeliefert

Zweieinhalb Jahre, nachdem die Heidelberger Druckmaschinen AG die Stanzmaschine ­Easymatrix 106 im Markt eingeführt hat, ist die 100. Maschine ausgeliefert worden.

Im Herbst 2015 hat die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) die Stanzmaschine Easymatrix 106 im Markt eingeführt. Die 100. Maschine ist kürzlich ausgeliefert worden. Sie ging an einen Kunden in den USA.

Heidelberg hat die Easymatrix 106 für Akzidenzdruckereien entwickelt, die beim Prägen und Stanzen Wertschöpfung im ­eigenen Haus behalten wollten. Werkzeuge von Tiegel- und Zylinderpressen könnten auf der Stanzmaschine eingesetzt werden, schreibt Heidelberg. Die Easymatrix 106 wird in zwei Modellen gebaut: Easymatrix 106 C für Cutting (Stanzen) und Easymatrix CS für Cutting und Stripping (Stanzen mit zusätzlicher Ausbrechstation). Gemäss den technischen Angaben leistet die Stanzmaschine 7700 Bogen pro Stunde und verarbeitet Material vom 90-grämmigen Papier bis zum 2000-grämmigen Karton sowie Wellpappe mit bis zu vier Millimetern Stärke. Das maximale Bogenformat beträgt 1060 × 760 Millimeter. Die Maschine stanzt bei einer Presskraft von 260 Tonnen.

Grösster Einzelmarkt für die Easymatrix 106 ist nach Angaben von Heidelberg Deutschland. Die landesweit erste Stanzmaschine wurde 2016 bei einem Kunden in Berlin installiert. Seither seien in Deutschland gesamthaft elf Maschinen bestellt worden. Die Easymatrix 106 überzeuge durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, schreibt Heidelberg. Die Stanzmaschinen sind GS-zertifiziert.

Die Easymatrix 106 ist eine Entwicklung der Heidelberger Druckmaschinen AG und des chinesischen Partners MK Masterwork. Die Stanzmaschine wird bei MK Masterwork in Tianjin (China) gebaut. (jm)

www.heidelberg.com