«Münchner Merkur» wird mit Kodak Libra VP gedruckt

Seit Jahresbeginn werden im Druckzentrum Penzberg bei München Teilauflagen der Zeitungen «Münchner Merkur» und anderer Zeitungen mit der Violettplatte ­Libra VP von Kodak ­gedruckt.

Die Druckzentrum Penzberg GmbH & Co. KG arbeitet seit Anfang Jahr mit der Druckplatte Libra VP von Kodak. Nach einer Testphase, die seit September 2016 dauerte, wurde zum Jahresbeginn auf einer der zwei Plattenverarbeitungslinien komplett auf die Platte von Kodak umgestellt.

Bei der Libra VP handelt es sich um eine Violettplatte. Sie ist für AM-Raster mit bis zu 60 Linien pro Zentimeter und für Hybrid-Raster mit bis zu 180 Linien pro Inch geeignet. Das Druckzen­trum Penzberg belichtet die Platte mit einem AM-Raster bei einer Rasterweite von 48 Linien pro Zentimeter. Die nach Angaben von Kodak umweltfreundliche Libra VP wird in einem Einbad-Entschichtungsprozess ohne nachträglichen Spülvorgang entwickelt. Bei einer Einbadentschichtung mit Auswaschgummierung erreicht die Libra VP den Angaben zufolge eine Auflagenbeständigkeit von bis zu 300 000 Druckabwicklungen. Beim Druckzentrum Penzberg liegen die Zeitungsauflagen bei maximal 90 000 Exemplaren.

Die Druckzentrum Plenzberg GmbH & Co. KG produziert fast ausschliesslich verlagseigene Produkte. Dabei handelt es sich um Teilauflagen der Tageszeitungen «Münchner Merkur» und tz (13 Ausgaben mit annähernd 90 000 Zeitungen täglich). Hinzu kommen etwa 30 Anzeigenblätter für das südliche Oberbayern. Deren wöchentliche Gesamtauflage erreicht 1,6 Millionen Exemplare.

Für den Druck der Zeitungen und Anzeigenblätter benötigt die Zeitungsdruckerei pro Monat durchschnittlich 35 000 Druckplatten im Format 345 × 538 Millimeter.

Die Druckerei gehört zur Mediengruppe Münchner Merkur/tz. Seit Februar 2013 wird in einem Neubau nahe der Stadt Penzberg, rund 50 Kilometer südlich von München, produziert. (jm)

www.kodak.com