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Auf der IAA in Frankfurt bedruckten Hersteller und ­Zulieferfirmen der Automobilindustrie Autoteile auf dem 4D-Drucksystem Omnifire von Heidelberg.

Omnifire von Heidelberg auf der IAA in Frankfurt

Das 4D-Drucksystem Omnifire von Heidelberg stand auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt bei mehreren Ausstellern im Einsatz.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) präsentierte sich anlässlich der Interna­tionalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt als Technologiepartner der Automobilindustrie. Auf dem Messestand von Mercedes-Benz bedruckte ein 4D-Drucksystem Omnifire 250 Zierteile für die Fahrzeuge der Marke Smart.

Der Ablauf war durchgängig ­digitalisiert – vom Gestaltungsentwurf bis zum individuell bedruckten Zierteil. In einer Konfigurator-App konnten Kunden ausgewählte Zierteile für den Innenraum (Lüftungsdüsen, Instrumenten-Abdeckung und Multi-Media-Interface-Blende) mit eigenen Motiven gestalten. Das Gesamtdesign wurde auf einem Tablet und «als Virtual Reality (VR)» visualisiert. Eine neue Digitaltechnik ermögliche es, das Design mit haptischen Effekten auf die Oberfläche der Zierteile zu drucken, teilt Heidelberg mit.

Auf der IAA nutzten weitere Aussteller die Omnifire-Technologie: Die Firma Borbet nutzte die Technologie für die individuelle Gestaltung von Leichtmetallfelgen. Die Automobilzuliefererin Ritzi Lackiertechnik GmbH konnte Heidelberg als Pilot­anwenderin der Omnifire 1000 gewinnen.

Ritzi produziert für unterschiedliche Automobilbauer Bauteile wie Tachoringe, Zierleisten oder Instrumententafeln. Die Omnifire 1000 bedruckt Objekte mit bis zu einem Meter Länge. Die Firma Ritzi will die Maschine in einen industriellen Produktionsprozess integrieren und Bauteile durch unterschiedliche farbige Dekors individualisieren. (jm)

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