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Die Koenig & Bauer AG verzeichnet im zweiten Quartal 2017 unter anderem im Bleckdruck ein Wachstum. ­Im Bild die Blechdruckmaschine CS MetalCan mit zehn Farbwerken für den zweiteiligen Getränkedosendruck.

KBA ist im zweiten Quartal 2017 gewachsen

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG ist im zweiten Quartal 2017 mit dem Service-Geschäft sowie in den Verpackungs- und Digitaldruckmärkten gewachsen.

Die Koenig & Bauer AG meldet für das zweite Quartal 2017 einen positiven Geschäftsverlauf. Gegenüber dem Vorjahr sei der Auftragseingang in den Segmenten Kartonage-, Blech-, Kennzeichnungs- sowie Glas-/Hohlkörperdruck deutlich gesteigert worden. Zum positiven Ergebnis hätten die Messeerfolge auf der Print China in Peking, auf der Interpack in Düsseldorf und auf der Metapack in Essen beigetragen, sagt Claus Bolza-Schünemann, CEO des Unternehmens. Trotz dieses Zuwachses und eines expandierenden Servicegeschäfts lag der Auftragseingang mit 601,9 Millionen Euro gesamthaft leicht unter dem Vorjahreswert von 618,8 Millionen Euro. Der Vorjahreswert war durch grössere Geschäfte im Segment Wertpapierdruck beeinflusst. Bei einem Konzernumsatz von 538,9 Millionen Euro, der auslieferungsbedingt leicht unter dem Konzernumsatz des Vorjahres lag, blieb der Auftragsbestand mit 620 Millionen Euro auf einem hohen Niveau.

Im Segment Bogenoffset wuchs der Auftragseingang um 12,2 Prozent auf 326,3 Millionen Euro. Grund für das Wachstum waren Serviceaufträge sowie Bestellungen von Mittelformatmaschinen. Einen Beitrag zum Wachstum leisteten auch die Flachbettstanzmaschinen für die Karto­nage- und Wellpappenverarbeitung. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr (291,7 Millionen Euro) um 5,5 Prozent auf 307,8 Millionen Euro zu. Der höhere Umsatz, bessere Margen und niedrigere Kosten führten im Segment Bogenoffset zu einer Steigerung des Gewinns auf ­12,1 Millionen Euro gegenüber 8,6 Millionen Euro im Vorjahr.

Im Segment Digital & Web wurde ein Auftragseingang von 85,7 Millionen Euro erzielt. Bei einem Umsatz von 68,3 Millionen Euro (2016: 75,5 Millionen Euro) stieg der Auftragsbestand von 92,3 Millionen Euro auf 93,6 Millionen Euro. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von –2,8 Millionen Euro (2016: –2,7 Millionen Euro) war mit –3,1 Millionen Euro durch die italienische Tochter­gesellschaft KBA-Flexotecnica belastet. Bei KBA-Flexotecnica sind Optimierungsarbeiten im Gang. Sie sollen das Wachstum im Markt der flexiblen Verpackungen beschleunigen. Ohne die Optimierungsarbeiten hat sich gemäss KBA die Ertragslage im Segment Digital & Web positiv entwickelt.

Der vollständige Halbjahresbericht kann auf der Webseite von KBA (https://www.kba.com/investor-relations/finanzberichte) angefordert werden. (jm)

www.kba.com